Deutliche Zeichen setzen

Von Sven Harmeling, Klimapolitischer Koordinator für CARE International Die große UN-Klimakonferenz im November 2017 in Bonn (COP23) wirft ihre Schatten voraus, wenn sich diese Woche Delegierte von fast 200 Ländern und Beobachter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu der offiziellen Vorbereitungskonferenz, ebenfalls in Bonn, treffen. Der pazifische Inselstaat Fidschi, ein Land, das besonders von den…

Frauen in Simbabwe: In die Zukunft investieren

Bargeld kann im ländlichen Simbabwe Leben verändern, besonders für Frauen. In Süden Afrikas herrscht die schlimmste Dürre seit 35 Jahren. Davon ist der ohnehin schon karge Süden von Simbabwe besonders betroffen. Zyklon Dineo brachte im Februar zwar starke Regenfälle mit sich, doch das half den vier Millionen Hungernden in Simbabwe nur wenig. Gemeinsam mit dem…

Zurück in Deutschland: Damit die Krise im Jemen nicht mehr „vergessen“ bleibt

Von Karl-Otto Zentel, Generalsekretär CARE Deutschland-Luxemburg Die Lage im Jemen ist dramatisch. Dies wurde mir durch meinen Besuch vor Ort eindrücklich vor Augen geführt. 19 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Eine Zahl die derartig hoch ist, dass man sich das Leid kaum vorstellen kann. Das sind so viele Menschen wie Schweiz und Schweden Einwohner…

Frauen im Jemen: Aufbruch inmitten turbulenter Zeiten

Von Karl-Otto Zentel, Generalsekretär CARE Deutschland-Luxemburg „Helft nicht nur einzelnen Personen. Wenn ihr helfen wollt, dann gebt allen etwas. Alle brauchen Unterstützung.“ Diese Sätze sagt eine 13-Jährige und sie haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Ich treffe Asmara bei meinem Besuch in Aden im Süden von Jemen. Die Region ist sehr stark von der Wasser-…

Am Rande einer absoluten Katastrophe

Von Karl-Otto Zentel, Generalsekretär CARE Deutschland-Luxemburg „…Das Kind ist in den Brunnen gefallen“ – Dieses Sprichwort ist im Jemen leider oft traurige Realität. Traditionell wurden dort offene Brunnen gebaut. Das Wasser wird dann mit Eimern, die an Seile gebunden sind nach oben geholt. Diese Brunnen sind teilweise über 30 Meter tief. Das Hochziehen der Eimer…

Armut, Vertreibung und Ausgrenzung: Die Gegenwart der Roma

Von Marie Pieper, Studentische Hilfskraft in der CARE-Pressestelle. Am 8. April ist Internationaler Tag der Sinti und Roma. Roma – die sind kriminell, faul und schmutzig? Leider scheinen diese Vorurteile in vielen europäischen Gesellschaften sehr tief zu sitzen. Doch wie falsch diese Anschuldigungen tatsächlich sind, ist den wenigsten bewusst. Roma haben es alles andere als…

Reise in eine „vergessene“ Krise

Von Karl-Otto Zentel, Generalsekretär CARE Deutschland-Luxemburg Der Jemen  – eine „vergessene“ Krise. So wird die derzeitige Situation im ärmsten Land des Nahen Osten oft betitelt. Der Jemen, in dem eine Hungersnot droht und der seit zwei Jahren von Krieg erschüttert wird, steht selten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Für mich ein Grund, mir selbst vor Ort…

Familie Haqyar im Flüchtlingslager in Griechenland.

Warum der EU-Türkei-Deal ein schlechter Deal ist

Von Theodora Vangi, Emergency Communications Officer von CARE Griechenland 1.    Er schafft einen gefährlichen Präzedenzfall Das Abkommen zwischen der EU und Türkei spricht eine deutliche Sprache: Schutz von Flüchtlingen kann zwischen verschiedenen Staaten und ihren Schlüsselfiguren kommerzialisiert und ausgegliedert werden. Die Türkei lässt sich für das Managen der Migrationsbewegung Richtung EU bezahlen, wobei weder Menschenrechtsverletzungen…

6 Jahre Syrienkrieg – meine persönliche Chronologie des Horrors

Von Anica Heinlein, Advocacy-Referentin bei CARE Deutschland. Der Konflikt in Syrien beschäftigt mich seit vielen Jahren – beruflich, aber auch persönlich. In meinem ersten Job nach der Uni war ich Wirtschaftsreferentin für Syrien. 2008 hatte sich das Land gerade für ausländische Investoren geöffnet. Wer hätte damals geahnt, welches Leid die nächsten Jahre für Syrien bringen…

Weltfrauentag: Platz da, hier helfen wir!

Frauen und Mädchen leiden besonders stark unter Konflikten und Katastrophen. Aber zu oft werden sie in der Öffentlichkeit als Opfer dargestellt, und damit als passive Empfängerinnen humanitärer Hilfe. Die Fakten zeigen jedoch ein ganz anderes Bild: Frauen und Mädchen sind diejenigen, die im Moment der Krise aktiv werden und Hilfe leisten. Sie sorgen dafür, dass…

Im Melissa-Zentrum können Frauen auf der Flucht Theater spielen, um den Schmerz zu vergessen.

Griechenland: Theaterspielen gegen den Schmerz der Flucht

„Bei meinem ersten Besuch im Melissa-Zentrum hat mich die warme Atmosphäre überrascht. Es wirkt wie ein gemütliches Zuhause. Vom ersten Moment an haben mir die Energie, die Farben  und der Duft nach frisch zubereitetem Essen gefallen. Das ist ein Ort, an dem sich Menschen wohl fühlen”, erzählt Katerina Polemi, Theatertherapeutin im Melissa-Zentrum. Jede ist willkommen…

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