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Eine indonesische Fischergemeinde und der Klimawandel – ein Dorf passt sich an

Freitag, 17. Mai 2013
CARE unterstützt Bevölkerung von Benteng beim Anbau von Seegras.

Im Dorf Benteng hat CARE Bauern unterstützt, Seegras effektiver anzubauen. (Foto: CARE/Katrin von der Dellen)

Heute besuche ich das Dorf Benteng in unserem Projektgebiet Wajo im Süden der Insel Sulawesi. Haupteinnahmequelle des überwiegenden Teils der 70 Haushalte bildet Fischfang. Gemeinsam mit CARE haben die Dorfbewohner die Umweltrisiken identifiziert und auf einer Karte dargestellt. Zu den größten Umweltproblemen zählt nicht nur die zunehmende Anzahl und Intensität von Stürmen und Flutwellen, sondern auch  fortschreitende Erosion. Das führt zum Verlust von Mangroven und zur Zerstörung von Deichen und Fischteichen. Fischer werden von plötzlichen Wetterumschwüngen auf hoher See überrascht und müssen unverrichteter Dinge wieder an Land zurückkehren.  Die Vermischung von Salz- und Süßwasser bewirkt abnehmende Qualität von Grundwasser. All dies steht im engen Zusammenhang mit dem Klimawandel. weiterlesen »

Kirchentag: Bergfest und warum für CARE Neutralität so wichtig ist

Samstag, 04. Mai 2013

Unter strahlendem Himmel in der Hansestadt: CARE ist beim Evangelischen Kirchentag dabei und sucht das Gespräch mit den Besuchern. (Foto: CARE/Ihle)

Gestern, am Freitag, war Bergfest, nun bricht die zweite Hälfte des Kirchentages an. Das ging schnell. Aber die Augen von so manchem zeugen schon von gesprächigen drei Nächten in Schulturnhallen. weiterlesen »

Kirchentag: Das Fest der helfenden Hände

Freitag, 03. Mai 2013
CARE-Stand auf dem Kirchentag 2013.

Aufbau des CARE-Stands: Bereit für viele, interessierte Besucher. (Foto: CARE/Christina Ihle)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Noch hat der Kirchentag nicht begonnen, noch ist geschäftiges Aufbauen, da kommen sie schon: Tausende Pfadfinder. Lachend stellen sie Mülltonnen auf, richten Absperrbänder und helfen, ganz egal wo und wobei Hilfe gebraucht wird. Sebastian, der Bauleiter der Messehallen, hat den schwersten Job dieser Tagen: Wenn große Dinge transportiert werden müssen (wie unser begehbares CARE-Paket), Schlösser klemmen (wieder in unserem begehbaren CARE-Paket) oder plötzlich der Strom ausfällt – Sebastian hilft! Messemitarbeiter? Angestellter beim Kirchentag? I wo, er macht das ehrenamtlich, wie so viele hier, und legt dabei auf seinem Bauleiterfahrrad mindestens 100 Kilometer täglich zurück. weiterlesen »

Kongo: Ein Tag in einem Flüchtlingscamp in Goma

Donnerstag, 28. März 2013

Es ist als ob ganz Nord-Kivu in Bewegung wäre: die Menschen sind auf der Straße. Sie fliehen vor den Kämpfen, sie verlassen die Camps oder kommen gerade an. Es gibt Kämpfe und Flucht. Und Vergewaltigungen.
Aber das weißt du noch gar nicht. Nicht wirklich jedenfalls. Du bist am Stadtrand von Goma, auf holprigen, grün begrenzten Straßen zwischen sanften Hügeln. Die Landschaft um dich herum ist wie ein botanisches Wunderland, in dem die Menschen sich niederlassen dürfen. Du siehst Bohnenfelder, Bananenbäume und Sonnenblumen.

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

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Jordanien: Die magische Zahl

Freitag, 15. März 2013
Im CARE Informationszentrum werden die Daten der Flüchtlinge aufgenommen. So wird die Hilfe koordiniert und sichergestellt, dass die Menschen Unterstützung erhalten, die sie am dringendsten benötigen. (Foto: CARE/Sandra Bulling)

Im CARE Informationszentrum werden die Daten der Flüchtlinge aufgenommen. So wird die Hilfe koordiniert und sichergestellt, dass die Menschen Unterstützung erhalten, die sie am dringendsten benötigen. (Foto: CARE/Sandra Bulling)

Ich laufe eine Straße im Osten Ammans entlang, nehme einige Stufen nach oben und werde von Menschen in einer Warteschlange gegrüßt. Sie stehen vor der Rezeption und obwohl es erst neun Uhr morgens ist, sind schon keine Stühle mehr übrig. Wir sind hier im CARE-Informationszentrum für syrische Flüchtlinge.  Jeder, der neu eintrifft, wird befragt: „Wie lautet dein Name? Wo lebst du? Wann wurdest du geboren? Mit wie vielen Familienmitgliedern lebst du zusammen? Wie viele Familien leben in einem Haus?“ Außerdem fragen die CARE-Teams nach Schulden der Familie, ob sie bereits Hilfe erhalten haben, ob sie bedroht oder ausgenutzt worden sind. Außerdem wird festgestellt, ob die Flüchtlinge bereits bei den Vereinten Nationen (UN) angemeldet sind. So kann die Hilfe koordiniert werden. weiterlesen »

„Rosanien in der Krise“

Montag, 18. Februar 2013
Das Seminar begann mit einer Aktion zum Teambuilding an der frischen Luft. (Foto: Dominik Franzen/Alina Wiese)

Das Seminar begann mit einer Aktion zum Teambuilding an der frischen Luft. (Foto: Dominik Franzen/Alina Wiese)

Nachdem ich neulich über mein erstes Seminar im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes bei CARE berichtet habe, ging es im Januar nun für eine Woche zum Seminar nach Leverkusen.
Als Einstieg in die fünf Seminartage standen Aktionen zum „Teambuilding“ auf dem Programm, die von einem Referenten  durchgeführt wurden. So musste etwa ein „Schäfer“ (das Los entschied sich für mich) die Schafe (also die anderen Freiwilligen) in ein durch ein Seil abgegrenztes „Gatter“ führen. Die kleine Schwierigkeit dabei: Die „Schafe“ hatten verbundene Augen und durften weder berührt noch angesprochen werden. Wir hatten uns aber zu Beginn eine ausgefeilte Technik ausgedacht, – sie soll an dieser Stelle geheim bleiben – um diese Aufgabe zu meistern. Danach wurde Seil gesprungen. Was sich einfach anhört, wurde durch verschiedene Bedingungen (jeweils mehrere Menschen gleichzeitig pro Schlag; kein „Leerschlag“) schwieriger gemacht. Nicht zuletzt auch durch den Schnee, der die Wiese bedeckte und das Ganze um einiges rutschiger gestaltete. Der Schnee ließ uns auch sehnsüchtig auf das Kaminfeuer im Gruppenraum warten.

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Sokratesˈ Irrtum

Freitag, 01. Februar 2013
Die Jugend heutzutage...kann beim CARE-Schreibwettbewerb kreativ werden.

Die Jugend heutzutage…kann beim CARE-Schreibwettbewerb kreativ werden.

„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer“

Das sagte der griechische Philosoph Sokrates vor über 2.400 Jahren. Ich habe lange überlegt, ob ich meinen Blog mit diesem Zitat beginnen soll. Ich habe mich dafür entschieden, weil solche Sätze auch heute noch von der älteren über die jüngere Generation geäußert werden. Anscheinend eine Ansicht, die sich nie ändert. Ich kann nicht für alle Generationen der letzten zwei Jahrtausende sprechen. Für meine aber schon. Und da muss ich Sokrates leider widersprechen.

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