Jemenitische Frauen tragen Wasser

Dreihundertfünfundsechzig Tage Hingabe und unbändiger Mut – doch das Zählen geht weiter

Von Ram Das, Nothilfekoordinator von CARE International im Jemen 365 Tage. Und wir zählen immer noch. Der Krieg im Jemen hält an. Obwohl die große Mehrheit der Jemeniten keinen Anteil daran hat, müssen sie weiterhin leiden. Doch ihre Hoffnung, dass es morgen besser als gestern sein wird, ist unerschütterlich. Einige dieser tapferen Hoffnungsträger arbeiten für…

In einer Stadt in der südsyrischen Provinz Dara wartet eine Gruppe Männer auf die Verteilung von Hilfsgütern. (Foto: Anja Engelke/CARE)

Arbeiten in den Krisengebieten von Syrien – Hier sprechen die Helfer

Heute, am World Humanitarian Day, wollen wir an jene denken, welche tagtäglich ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen. Denn vor Bombardements und in Belagerungssitationen sind auch die humanitären Helfer nicht sicher. Hier sind ihre Berichte. Hinweis: Die Namen der einzelnen Frauen und Männer wurden geändert, um ihre Identitäten zu schützen. Wael, Projektkoordinator in Syrien…

Benedikt in Aktion. Genauer: Bei der Städteaktion in Berlin anlässlich des 70. Jubiläums von CARE. Hier im Gespräch mit Oberbürgermeister Michael Müller. (Foto: CARE/2016)

Mein politisches Jahr bei CARE

Von Benedikt Freese, Bundesfreiwilliger im Marketing, CARE Deutschland Abitur – das stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „weggehen“. Wenn also über 400.000 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr von der Schule „weggehen“, brauchen sie auch ein Ziel: Studium, Ausbildung, Weltreise oder ein freiwilliges Jahr. Die Wucht dieses Angebots kann einen geradezu erschlagen und…

IDPs in schools

Nordirak: Was bringt die Zukunft zwei Jahre nach dem Exodus der Jesiden?

Von Irene Dulz, Programmleiterin, CARE Nordirak Diese Bilder verfolgen mich bis heute: Tausende Männer, Frauen und Kinder fliehen durch die Wüste und über die Berge, bei Temperaturen über 50 Grad. Verzweifelt suchen sie Schutz vor schrecklicher Gewalt. Es war genau vor zwei Jahren, im August 2014, als die Welt vom Schicksal der Jesiden im Nordirak…

Thomas Knoll erklärt den Schülern, was sie tun müssen, um ihren Traumberuf zu erreichen. (CARE/Marie Pieper)

Das KIWI-Projekt: Wir fördern die Jugend

Von Marie Pieper, Bundesfreiwillige in der CARE-Pressestelle Uns bei CARE ist es wichtig, die Jugend zu fördern; global, aber auch hierzulande. Deshalb haben wir das KIWI-Projekt ins Leben gerufen. 300.000 Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund wurden im letzten Jahr in Deutschland eingeschult. Diese große Zahl stellt für viele Schulen eine Herausforderung dar. Die Lehrer stehen…

CARE_Drought in Mozambique_Johanna Mitscherlich

Mosambik: „Die Dürre ist eine Katastrophe für Frauen und Mädchen.“

Von Johanna Mitscherlich, stellvertretende Pressesprecherin, CARE Deutschland Mosambik leidet momentan unter der schlimmsten Dürre seit 35 Jahren. Zwei Millionen Menschen im zentralen und südlichen Teil des Landes sind auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Der Hunger belastet vor allem Frauen und Kinder schwer. Über 100.000 Minderjährige leiden unter Mangelernährung. Für viele könnte die Situation schon bald…

Teilnehmer eines Ernährungstrainings in Colocoto, Mosambik. (Foto: CARE/Male Thienken)

Trainings in Mosambik: Veränderung durch positive Beispiele

Von Male Thienken, Projektreferentin Afrika, CARE Deutschland Dies ist nicht nur meine erste Reise nach Mosambik, sondern auch der erste Besuch unseres BMZ-IKU finanzierten Projektes „Anpassung an den Klimawandel in Nampula“, das im Januar 2015 begonnen hat. Ziel des Projektes ist es, Kleinbauern, insbesondere Frauen, darin zu unterstützen, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen…

Patients at the Pariang health center. The CARE health clinic in employs ten dedicated staff and it opened an operating theatre in April 2014. Before then, all severe cases had to be referred to the town of Bentiu, more than 120 kilometres away. When conflict broke out in South Sudan in December last year, the roads became too dangerous – and CARE established the operating theatre to treat the wounded and those in need of medical assistance. The hospital holds 30 beds with separate rooms for women and men. From Monday until Friday, it opens its doors for a long queue of people, many of whom walked several kilometres to get here. Photo Josh Estey/CARE

Südsudan: “Wer behandelt uns, wenn ihr geht?”

Von Loice Mukabane, Gesundheits- und Ernährungs-Managerin, CARE Südsudan „Wenn Kämpfe ausbrechen, leiden die Kinder und die schwangeren Frauen am meisten“.  Angelina muss es wissen, sie ist werdende Mutter, die für eine pränatale Untersuchung in eine unserer CARE Gesundheitseinrichtungen gekommen war. Sie fährt fort: „Wir beten zu Gott, dass er uns Frieden schenke. Wir wollen nicht,…

Nach über zwei Jahren Konflikt stellt Nahrungsmangel die größte Herausforderung im Südsudan dar. (Foto: CARE/ Lucy Beck)

Fünf Jahre Südsudan. Fünf Jahre Nyahok.

Von Lucy Beck, Nothelferin bei CARE International Nyahok Puok und ihr Heimatland haben eines gemeinsam: Sie sind fast gleich alt. Denn als Nyahok im Winter 2011 zur Welt kam, wurde auch der Südsudan gerade erst „geboren“. Drei Jahre später erreichten gewalttätige Kämpfe Mankien, das Heimatdorf des Mädchens. Das Haus der Familie wurde niedergebrannt, deshalb flohen…

Griechenland 2016: Über 2.500 Flüchtlinge harren am Hafen von Piräus in völlig überfüllten Zelten aus. (Foto: CARE/Johanna Mitscherlich)

Kampf gegen Migration – die neue Priorität der Europäischen Union?

Von Inge Brees, CARE-Referentin für EU-Politik Es ist erschreckend: Diese Frage muss mit „Ja“ beantwortet werden, sollte einem neuen Vorschlag zur Migrationspolitik der Europäischen Union (EU) durch ihre Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament zugestimmt werden. Der am 7. Juni vorgelegte Gesetzesentwurf sieht vor, Migration nach Europa schon vor den Toren einen Riegel vorzuschieben. Was würde…