Ein Tag im Azraq Flüchtlingscamp

Als ich Mitte Juli das erste Mal in den Bus ins Azraq Flüchtlingscamp stieg, hatte ich keine Vorstellung davon, was mich dort erwarten würde. Nun arbeite ich seit einem Monat regelmäßig dort. Wie ich den Campalltag erlebe, erfahrt Ihr hier. Der bunte Anstrich war ein Projekt von CARE – das Gemeinschaftszentrum soll ein Zufluchtsort sein.Was…

Ein Jahr bei CARE? Mein Jahr bei CARE!

Von Lina Tölle, Bundesfreiwillige im CARE-Büro Berlin, 2018 – 2019 Eintauchen in die CARE-Welt Viereinhalb Stunden – so lang dauert der Flug von Berlin nach Amman und so lang dauert es, von der ersten Bundesfreiwilligen im Berliner CARE-Büro zur neuen Praktikantin bei CARE Jordanien zu werden. Die nächsten zwei Monate darf ich in Jordanien nun…

Angriff auf ein jemenitisches Schloss. Foto/CARE

Fastenbrechen im Jemen: Ein Fest überschattet von Kämpfen

Von Mohammed Almahdi, CARE Jemen Das Fest des Fastenbrechens, im Arabischen „Eid al-Fitr“, war schon immer etwas Besonderes für mich. Als ich noch jünger war, schwirrte in der Luft am Abend vor Eid Wärme und Vorfreude. Ich half meiner Mutter und meinen Schwestern beim Kekse backen, später legten wir uns stolz unsere neuen Kleidungsstücke für…

Mitten auf dem Tempelhofer Feld: der CARE-Dialogerstand. Foto: Kathrin Leisch/CARE

Fest der Luftbrücke: „Meine persönliche Bitte“

Lea van der Pütten ist Praktikantin bei CARE im Bereich Kommunikation und Advocacy. Gemeinsam mit Marlis Dworschak, Praktikantin im Bereich Marketing und Partnerschaften, betreute sie am 12. Mai einen der beiden Stände beim Fest der Luftbrücke auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Es ist Sonntagmorgen um 8:30 Uhr und ich sitze im Zug auf dem…

Lena Siedentopp besucht das Chamishku Camp.

Vertrieben im Irak: Die Sehnsucht nach Heimat

Lena Siedentopp ist CARE-Projektreferentin für den Irak. Kürzlich besuchte sie ein Camp für Vertriebene in Dohuk und eine medizinische Einrichtung nordwestlich von Mossul. Hier zieht sie Bilanz, sieht Erfolge und schaut trotzdem sorgenvoll in die Zukunft: Es ist Dienstagmittag, als ich nach einer dreitägigen Anreise über Bagdad und Erbil das CARE-Büro in Dohuk erreiche. Andauernder…

Fatima Ali Awad mit ihrem Kind.

Irak: Auf der Suche nach Normalität

Ich bin Fatima Ali Awad*, 30 Jahre alt, und lebe in Rabiya, einer wichtigen Handelsstadt im Nordwesten des Iraks, in der Grenzregion zu Syrien. Bis Juni 2014 lebten wir dort ein normales und friedliches Leben. Mein Mann war Arbeiter und verdiente ein einfaches Gehalt. Wir träumten von einer besseren Zukunft für unseren Sohn Ali*, unserem…

CARE setzt sich für die Rechte von Frauen und Mädchen ein.

Frieden ist kein Männerclub

Die Zeiten, in denen Männer über die Zukunft von Frauen entscheiden, müssen enden. Von Anica Heinlein, Leiterin des CARE-Büros in Berlin Deutschland im UN-Sicherheitsrat Seit Beginn des Jahres besetzt Deutschland wieder einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im April hat die Bundesrepublik nun erstmalig den Vorsitz des Gremiums für die Dauer von einem…

Praia Nova Village ist eine der am meisten betroffenen Gegenden in Beira. Foto: Josh Estey/CARE

Zyklon Idai: Wir brauchen „All Days for Future“

Noch immer stehen weite Teile Südostafrikas unter Wasser, nachdem Zyklon Idai vor knapp einem Monat eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Idai gilt als einer der stärksten Wirbelstürme der südlichen Hemisphäre. Besonders schwer traf es die Länder Mosambik, Malawi und Simbabwe, dort leiden mehr als 2,6 Millionen Menschen unter der Zerstörung, den Wassermassen und den Versorgungsengpässen.…

Das Wasser in den Überflutungsgebieten in Mosambik geht langsam zurück. Die Gefahr der Cholera-Infizierung hingegen steigt. Foto: Josh Estey/CARE

Zyklon Idai: Angst vor Cholera

CARE-Helferin Ninja Taprogge, die bereits seit einigen Tagen in Beira ist, berichtet einen Monat nach dem Wirbelsturm Idai aus Mosambik: 4.072 Fälle von Cholera in Mosambik. Innerhalb weniger Tage stieg die Zahl der Menschen, die mögliche Symptome von Cholera aufweisen, rasant an. Wäre ich in Deutschland, würde es sich für mich – so schlimm es…

Isabel und ihre Enkelkinder sitzen vor ihrem neuen Zuhause: einem Zelt auf einem ehemaligen Fußballfeld.

Kummer, der die Kehle zuschnürt

CARE-Helferin Jennifer Bose berichtet nach Wirbelsturm Idai aus Mosambik: Ich bin todmüde und kann trotzdem nicht schlafen. Der Lärm der Helikopter dröhnt noch immer in meinen Ohren. Meine Gedanken kreisen. Ich mache mir Sorgen über hunderte Familien, die bei unserer ersten Hilfsgüterverteilung leer ausgehen mussten. Und dann sind da noch meine Gedanken an den nächsten…

Zyklon Idai: Eimerdusche in Beira

CARE-Helferin Jennifer Bose berichtet aus Mosambik von den Folgen des Wirbelsturms: Matsch und Schlamm so weit das Auge reicht. Ich laufe durch einen der ärmsten Stadtteile von Beira, der zweitgrößten Stadt Mosambiks. Hier ist die Verwüstung durch Wirbelsturm Idai kaum zu übersehen. Die pralle Sonne macht mir zu schaffen. Gestern hatte ich mich noch darüber geärgert,…

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