Dienstag, 09. März 2010
von Dr. Anton Markmiller.
Schier endlos fahren wir durch die zerstörten Viertel von Port-au-Prince Richtung Carrefour, das westlich der Hauptstadt am Meer gelegen ist.

Ein Vorankommen ist nur schwer möglich, das ganze Leben spielt sich hier auf der Straße ab, Häuser gibt es ja nicht mehr, nur noch Schuttberge, aus denen Arbeiter Metallteile herausziehen, mit bloßen Händen. weiterlesen »
Montag, 08. März 2010
von Thomas Schwarz.
Jedes Jahr gibt es in Chile einen „Teletón“, ein großes Fernsehspektakel mit vielen Künstlern, Gästen und – Chilenen, die Geld spenden. Normalerweise wird dieses Geld hilfsbedürftigen Kindern und deren Eltern zur Verfügung gestellt. Schwer Kranke und Behinderte können sich mit diesen Spenden eine Behandlung leisten, wo sonst das Geld fehlt.

Am Wochenende fand er unter dem Motto „Chilenen helfen Chilenen“ statt. Gesponsert von einer großen Bank und vielen anderen Firmen kamen so sagenhafte 30 Milliarden Pesos zusammen. Das sind umgerechnet über 42,5 Millionen Euro. weiterlesen »
Montag, 08. März 2010
von Dr. Anton Markmiller.
Staubwolken hängen in den Straßen im von dem Erdbeben zerstörten Port-au-Prince, der Wind fegt durch die Ruinen.

Trotzdem hat der Straßenhandel längst wieder begonnen, heftiger als je zuvor, da ja keine Verkaufsräume mehr zur Verfügung stehen. weiterlesen »
Freitag, 05. März 2010
von Dr. Anton Markmiller.
Haiti ist ein Land, das in die Knie gegangen ist. Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar kurz vor 16.00 Uhr hat dem Land einen Schlag wie mit einer Machete in die Kniekehlen verpasst.

Das Beben war aber nicht explosionsartiger Ausbruch menschlicher Aggression, es ist geologisch leicht zu erklären. weiterlesen »
Freitag, 05. März 2010
von Rick Perera.
Schock und Betroffenheit steht uns in Haiti ins Gesicht geschrieben, als die Nachricht aus Chile eintrifft: ein weiteres gnadenloses Erdbeben, stärker denn je.

Und das so kurz nach dieser unglaublichen Katastrophe hier in und um Port-au-Prince. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es wirklich erst ein paar Wochen her ist – es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. weiterlesen »
Freitag, 05. März 2010
von Thomas Schwarz.
Gestern bin ich bei Zeiten mit Roswitha unterwegs gewesen. Sie hatte mir von einem Altenheim in Santiago berichtet, das vom Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Seit Ende der 90er Jahre wird es von Franziskanerinnen geleitet.

Das Haus ist 150 Jahre alt. Durch die schweren Erschütterungen kann die erste Etage nicht mehr genutzt werden. Die 60 Frauen liegen zum Teil in ihren Betten auf dem Flur, und die Schwestern haben ihren Wohnbereich für die Alten zur Verfügung gestellt. weiterlesen »
Donnerstag, 04. März 2010
von Thomas Schwarz.
Ich saß mit Michael Raczynski, dem Leiter der Entwicklungsstiftung in Chile, in dessen Büro. Hier heißt er Don Miguel. Wir besprachen die Dinge, die in den kommenden Tagen anstehen: seine Reise gemeinsam mit Axel Rottländer in den Süden des Landes am nächsten Tag. Logistische Fragen, wo wann was besorgt werden muss.

Axel Rottländer gehört zum Nothilfe-Team von CARE Deutschland-Luxemburg und ist Experte für Katastrophen wie hier in Chile oder jüngst in Haiti. weiterlesen »