Montag, 30. August 2010
Von Chandara Tith.
“I am powerful – Ich bin stark!” Was soll das heißen? Ist das eine politische Botschaft? Nein, es ist das Motto einer neuen Kampagne von CARE, um die Rechte der Frauen zu thematisieren und vor allem zu stärken.

In der CARE Kampagne "I am powerful" werden Frauen aus verschiedenen Ländern portraitiert. Hier zeigt eine Kambodschanerin in ihrem Gemüsegarten, dass sie ihre Familie ernähren kann. (Foto:CARE)
Sie hat bei mir wirklich Interesse geweckt. Ich bin sowohl auf der Website, als auch auf einigen Broschüren darauf aufmerksam geworden.
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Montag, 23. August 2010
Von Thomas Schwarz.
Mein letzter Blog aus Pakistan. Für dieses Mal jedenfalls.

Ein Mann vor seinem zerstörten Haus in Charsadda (Foto: CARE/Schwarz)
Selten ist es mir so schwer gefallen, von hier wieder nach Hause zu fliegen. Das liegt an vielen Dingen. Sicher vor allem daran, dass ich glaube, noch nicht fertig zu sein mit meiner Arbeit. Dabei habe ich auch in Deutschland genug zu tun. weiterlesen »
Freitag, 20. August 2010
Von Thomas Schwarz.
Kurz vor sieben Uhr abends in Islamabad. Jinnah Market. Im Zentrum der pakistanischen Hauptstadt.

Thomas Schwarz ist seit Anfang August in Pakistan unterwegs (Foto: CARE)
Die Krähen veranstalten einen Lärm, dass man nicht mal mehr die wenigen Autos hört, die sich in die Parkbuchten zwängen. Eine erstaunlich ruhige Atmosphäre hier. Sonst wimmelt es nur so von Menschen, Stimmen, Autos und laut knatternden Motorrädern. Vom Gehupe gar nicht zu reden. Aber jetzt ist auf einmal alles anders.
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Freitag, 20. August 2010
Von Chandara Tith.
Ich hätte niemals gedacht, wie fortschrittlich die Medien in Deutschland sind.

Ich im WDR-Studio - ein interessantes Gefühl (Foto: Sina Stach)
Zwar wurde ich von deutschen Lehrern als professioneller Journalist ausgebildet und in meiner Universität in Phnom Penh kam das technische Equipment ebenfalls aus Deutschland. Aber dennoch hätte ich mir nie vorgestellt, wie großartig die deutschen Fernseh- und Rundfunkstudios sind. weiterlesen »
Dienstag, 17. August 2010
Von Thomas Schwarz.
Das Zimmer ist viel zu groß für eine Person. Es ist mein Zimmer in dem Gästehaus, in dem ich in Islamabad unterbracht bin. Ein pakistanischer Freund, der mich heute besuchte, sagte: „Hier wäre noch Platz für ein paar Leute.“ Stimmt.

Diese Menschen haben überlebt. Sie konnten mit einem Boot aus ihren überfluteten Dörfern geretten werden. (Foto: CARE/Schwarz)
Angesichts der Eindrücke von den Fluten frage ich mich, wieso ich in so einem großen Raum lebe. Allerdings tröste ich mich damit, dass ich ja viel unterwegs bin und nicht immer hier. Eine leichte Beruhigung meines schlechten Gewissens.
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Freitag, 13. August 2010
Von Thomas Schwarz.
Die Taliban, so lese ich in den Medien in Deutschland, würden den Flutopfern helfen. Und sie feierten sich dafür auch noch.

Diese notdürftig errichteten Behausungen ersetzen die überfluteten Häuser vieler Menschen in Punjab. (Foto: CARE/Schwarz)
In Interviews werde ich gefragt: „Stimmt es, dass die radikalen Taliban Hilfe leisten und sich so positiv positionieren können?“ Ja, das können sie. Selbstverständlich können sie das. Das tun andere übrigens auch, wenn sie Hilfe leisten (können). Aber ist das wirklich eine Frage zur Zeit? Ist das eine Debatte, die wir jetzt, zu diesem Zeitpunkt führen sollten? Ich finde: nein!
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Freitag, 13. August 2010
Von Chandara Tith.
Eines Tages bin ich nach Feierabend noch ein wenig durch die Straßen Bonns spaziert, als ich ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof auf einmal auffallend viel Orange sah – junge Menschen trugen T-Shirts mit der typischen CARE-Farbe und dem Händekreis als Logo.

Das junge Team hat eine sehr freundliche Art mit den Menschen zu sprechen. Als ich sie sah, erinnerte ich mich an meine eigenen Erfahrungen in Kambodscha. (Foto:Chandara Tith)
Auch ihr Informationsstand war mit CARE-Bannern behängt und voller Infomaterialien. Das Team spricht die Leute in der Fußgängerzone an und zeigt ihnen Bilder und kleine Boxen, die dem CARE-Paket ähneln. Ich wundere mich, was sie wohl machen. Sicher eine Art von sozialer Arbeit.
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