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Archiv für Februar 2010

Licht und Schatten -

Mittwoch, 24. Februar 2010

Zwei Wochen in Haiti sind vorbei und die eintägige Rückreise nach Deutschland lang genug, um die Zeit Revue passieren zu lassen.

Ein Junge und Mädchen in Port-au-Prince am Rande der Cité Soleil (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Ich konnte die Arbeit von CARE begleitet und bin den verschiedensten Menschen begegnet. Was bleibt hängen? weiterlesen »

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Das Ende der Fragen -

Montag, 22. Februar 2010

Ich kannte die Zahlen: über drei Millionen Menschen vom Erdbeben in Haiti betroffen. Ich habe versucht, mir das vorzustellen.

Junge in einem Zelt in Carrefour (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Junge in provisorischer Unterkunft in Carrefour (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Aber seit ich in Haiti bin, verstehe ich erst langsam, was es bedeutet. Jede Begegnung gibt den Zahlen ein Gesicht und eine Geschichte. Jeder hier ist betroffen. weiterlesen »

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“La vie pas fasile” -

Donnerstag, 18. Februar 2010

Alle haben mich vorgewarnt: In Léogâne, einer Stadt anderthalb Autostunden entfernt von Port-au-Prince, habe das Erdbeben eine schwere Spur der Verwüstung hinterlassen.

Nun sind wir auf dem Weg dorthin und ich frage mich, wie ich den Anblick wohl verkraften werde. Die Antwort ist einfach: schwer. Auch nach einer Woche in Haiti stockt mein Atem beim Anblick der riesigen Trümmerhaufen, die einst Häuser waren. weiterlesen »

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Die Reisschlange und das Kuchenfest –

Montag, 15. Februar 2010

Im Morgengrauen reicht die Schlange bis ans Ende der Straße, um die Ecke, und noch viel weiter.

Die Frauen stehen dicht gedrängt, viele halten sich an den Händen. In der anderen Hand tragen sie ein pinkes Ticket – das ist die Farbe der Essensmarke für den heutigen Tag. Hier in Delmas verteilt CARE seit zwei Wochen Reis an die vom Erdbeben betroffene Bevölkerung. weiterlesen »

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Nicht in Feierlaune -

Freitag, 12. Februar 2010

Im Rheinland feiern sich dieses Wochenende die Jecken beim Straßenkarneval warm. Auch hier in Haiti ist Karneval ein beliebtes Fest, und bei karibischen Temperaturen fällt das Warmfeiern natürlich viel leichter.

“Need help” – Essen, Wasser, ein Zelt. An Straßenkarneval ist im zerstörten Port-au-Prince jetzt nicht zu denken (Foto: CARE/Wilke)

Aber nach dem zerstörerischen Erdbeben vom 12. Januar ist das Land weit davon entfernt, in Feierlaune zu sein. Und deshalb fällt der Karneval in diesem Jahr aus.  weiterlesen »

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Port-au-Prince, ein Monat nach dem Beben -

Donnerstag, 11. Februar 2010

„Be prepared“ – Sei vorbereitet, warnt mich eine Mitreisende, als wir am Flughafen von Santo Domingo in eine kleine Propellermaschine steigen, um nach Port-au-Prince zu fliegen.

Sechs Mann an Bord und das Gepäck im Flügel verstaut: kleine Flugzeuge transportieren die Nothilfeteams nach Port-au-Prince (Foto: CARE/Wilke)

Aber wie soll man sich auf so etwas vorbereiten? Ich bin auf dem Weg in das Land, das vor knapp einem Monat von einer der schlimmsten Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte erschüttert worden ist.

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Alltag in Dadaab

Dienstag, 02. Februar 2010

Meine zweite Woche auf dem CARE-Compound ist fast vorbei und eine gewisse Routine hat sich eingestellt. Alltag kann ich es aber noch nicht nennen, denn ich lerne jeden Tag noch so viel Neues.

Schreibtische und Dokumente gehören auch in Dadaab zum Arbeitsalltag dazu (Foto: CARE)

Mein Arbeitstag beginnt um acht Uhr. Nach dem Frühstück gehe ich ins Büro, das ich mir mit meinen Kollegen Moses und Kennedy teile. weiterlesen »

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