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Archiv für März 2010

Reis ist nicht genug -

Donnerstag, 18. März 2010

Ich liebe es, den Hilfseinsatz in Haiti in Aktion zu beobachten. Seit dem Erdbeben vom 12. Januar hat CARE die Anzahl seiner Mitarbeiter hier mehr als verdoppelt und so läuft die Versorgungskette wie geschmiert. Unser neues Lagerhaus ist voller Arbeiter, Lastwagen rollen hinein und heraus, werden be- und entladen. Es ist ein großartiger Anblick.

Pierre Bayard, Bewohner des “CARE-Village” in Port-au-Prince möchte wieder arbeiten (Foto: CARE/Perera)

Gestern habe ich unsere bisher größte Verteilung von Hilfsgütern besucht – eine riesige und gut organisierte Operation. Morgens um halb fünf erreichten neun Lastwagen das Küstendorf Gaston, in dem unzählige Obdachlose leben.

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Szenen aus einer verwundeten Stadt -

Dienstag, 09. März 2010

Schier endlos fahren wir durch die zerstörten Viertel von Port-au-Prince Richtung Carrefour, das westlich der Hauptstadt am Meer gelegen ist.

Straße in Port-au-Prince (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Ein Vorankommen ist nur schwer möglich, das ganze Leben spielt sich hier auf der Straße ab, Häuser gibt es ja nicht mehr, nur noch Schuttberge, aus denen Arbeiter Metallteile herausziehen, mit bloßen Händen. weiterlesen »

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Der Teletón, überall Fahnen und die CARE-Pakete -

Montag, 08. März 2010

Jedes Jahr gibt es in Chile einen „Teletón“, ein großes Fernsehspektakel mit vielen Künstlern, Gästen und – Chilenen, die Geld spenden. Normalerweise wird dieses Geld hilfsbedürftigen Kindern und deren Eltern zur Verfügung gestellt. Schwer Kranke und Behinderte können sich mit diesen Spenden eine Behandlung leisten, wo sonst das Geld fehlt.

Am Wochenende fand er unter dem Motto „Chilenen helfen Chilenen“ statt. Gesponsert von einer großen Bank und vielen anderen Firmen kamen so sagenhafte 30 Milliarden Pesos zusammen. Das sind umgerechnet über 42,5 Millionen Euro. weiterlesen »

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Haiti gestern, heute und morgen -

Montag, 08. März 2010

Staubwolken hängen in den Straßen im von dem Erdbeben zerstörten Port-au-Prince, der Wind fegt durch die Ruinen.

Turnschuhe zum Verkauf auf den Straßen von Port-au-Prince (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Trotzdem hat der Straßenhandel längst wieder begonnen, heftiger als je zuvor, da ja keine Verkaufsräume mehr zur Verfügung stehen. weiterlesen »

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Aus den Ruinen -

Freitag, 05. März 2010

Haiti ist ein Land, das in die Knie gegangen ist. Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar kurz vor 16.00 Uhr hat dem Land einen Schlag wie mit einer Machete in die Kniekehlen verpasst.

Der zerstörte Präsidentenpalast in Port-au-Prince – ein Symbol für den Zusammenbruch Haitis (Foto: CARE/Perera)

Das Beben war aber nicht explosionsartiger Ausbruch menschlicher Aggression, es ist geologisch leicht zu erklären. weiterlesen »

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Nicht schon wieder! -

Freitag, 05. März 2010

Schock und Betroffenheit steht uns in Haiti ins Gesicht geschrieben, als die Nachricht aus Chile eintrifft: ein weiteres gnadenloses Erdbeben, stärker denn je.

Ob in Chile oder wie hier in Haiti: Die Erdbeben haben viele Menschen zur Obdachlosigkeit verdammt (Foto: CARE/Hockstein)

Ob in Chile oder wie hier in Haiti: Die Erdbeben haben hunderttausende  Menschen obdachlos gemacht (Foto: CARE/Hockstein)

Und das so kurz nach dieser unglaublichen Katastrophe hier in und um Port-au-Prince. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es wirklich erst ein paar Wochen her ist – es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. weiterlesen »

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Mit 86 Jahren auf dem Flur schlafen und keine Aussicht auf Verbesserung -

Freitag, 05. März 2010

Gestern bin ich bei Zeiten mit Roswitha unterwegs gewesen. Sie hatte mir von einem Altenheim in Santiago berichtet, das vom Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Seit Ende der 90er Jahre wird es von Franziskanerinnen geleitet.

Viele Häuser in Chile sind durch das Beben unbewohnbar geworden (Foto: Reuters/Sebastian Escobar courtesy www.alertnet.org)

Viele Häuser in Chile sind durch das Beben unbewohnbar geworden (Foto: Reuters/Sebastian Escobar courtesy www.alertnet.org)

Das Haus ist 150 Jahre alt. Durch die schweren Erschütterungen kann die erste Etage nicht mehr genutzt werden. Die 60 Frauen liegen zum Teil in ihren Betten auf dem Flur, und die Schwestern haben ihren Wohnbereich für die Alten zur Verfügung gestellt. weiterlesen »

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