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Archiv für Juni 2010

Osch: Die traumatisierte Stadt

Mittwoch, 30. Juni 2010

Imenjon Mahmudov holt uns vom Flughafen in Osch ab. Gerade sind wir in der Stadt im Süden Kirgistans gelandet. Hier haben noch vor knapp drei Wochen schlimmste Ausschreitungen stattgefunden, hauptsächlich zwischen Usbeken und Kirgisen.

Imenjon Mahmudov (Foto: CARE/Bulling)

Imenjon und sein Sohn warten auf uns; schnell packen sie unser Gepäck in den Kofferraum des Minibuses. Auf dem Weg in die Stadt sehen wir die ersten ausgebrannten Häuser. weiterlesen »

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Angelina Jolie und ich

Dienstag, 29. Juni 2010

Angelina Jolie lächelt mich an. Sie hält ein kleines Mädchen im Arm, ihr volles braunes Haar ist von einem blauen Kopftuch locker umhüllt. Angelina Jolie schaut sanft durchs Fenster des Besprechungsraums der UNO.

Sandra Bulling in Bischkek (Foto: CARE)

Für einen kurzen Moment bricht meine Konzentration ab und ich starre auf dieses Poster, das draußen auf der Straße hängt. Ich bezweifle, dass die Schauspielerin Jolie jemals in Kirgistan war. weiterlesen »

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Kirgistan: „Ich verstehe mein Land nicht mehr“

Montag, 28. Juni 2010

Ich bin unterwegs in das Land mit den drei Namen. Seit etwa drei Wochen liest man Nachrichten über Gewalt, Vertreibung und Morde in Kirgisistan. Oder heißt es Kirgisien? Oder Kirgistan? Das Rätselraten um den richtigen Namen zeigt, dass Kirgistan (das ist die in den Medien übliche Bezeichnung) kaum bekannt ist bei uns.

Bischkek, die Hauptstadt Kirgistans (Foto: CARE/Bulling)

Es ist eines dieser –stan-Länder, irgendwo bei Tadschikistan, Usbekistan gelegen, nahe bei Russland halt. Ein Schmelztiegel der verschiedenen Völker eben, die immer wieder gegeneinander kämpfen unter einem immer stärkeren islamischen Einfluss. Doch so einfach ist es nicht.

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Ein Besuch im Museum des Schreckens

Montag, 28. Juni 2010

Das Riesenrad weist den Weg, es steht im Vergnügungspark “Gold Reef City” von Johannesburg und der ist ein beliebtes Ausflugsziel der ganzen Region bis hin nach Pretoria. Das Vergnügen ist in direkter Nachbarschaft zum Apartheid-Museum des Staates Südafrika angesiedelt, man teilt sich den Parkplatz und einen etwas pompösen Eingang zu demselben, der durchaus an Disneyland erinnert.

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Eine Reise in die Geschichte Kapstadts

Freitag, 25. Juni 2010

Wenn man durch das Zentrum von Kapstadt schlendert, ist man der Geschichte Südafrikas auf der Spur und findet sich zwischen den liebevoll restaurierten historischen Bauten mitten in der kolonialen Vergangenheit wieder. Architektur und Macht stehen ja in einer engen Beziehung; wie eine Regierung ihr Zentrum baut, sagt ja einiges über ihr Selbstverständnis von Herrschaft aus.

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Am Kap treffen Welten aufeinander

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kapstadt, wieder Kapstadt. Diese großartige Stadt unter dem Tafelberg. Hochhäuser und koloniale Architektur in bunter Mischung, durchsetzt jetzt von den für die WM errichteten Bauten, wie dem neuen Stadion an der Küste des atlantischen Ozeans.

Waterfront - Hafen von Kapstadt (Foto: CARE/Markmiller)

Bei aller Eleganz des stolzen Südafrikas sind die Probleme nicht zu übersehen: bereits auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt ziehen sich die Squatter-Siedlungen am Straßenrand dahin. Und dass links von der Strecke das Township Kayalisha mit all seinen Abgründen liegt, weiß ich aus früheren Besuchen.

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Uwe und Co. zu Gast bei Freunden

Dienstag, 22. Juni 2010

Groß steht es an einer Wand am Flughafen von Johannesburg: “Will you be here when the World comes to South Africa?” – und ich kann die spekulative Frage überzeugt mit “Ja” beantworten. Allerdings nicht zu den Spielen in den großartigen Stadien, die sie hier erbaut haben und in denen die Großen des Fußballs in den kommenden Tagen aufspielen werden.

Fußball-Fieber in Südafrika (Foto: CARE/Bräutigam)

Mein Stadion ist in den nächsten Tagen ein staubiger Fußballplatz im Township Soshanguve bei Pretoria, aber die Begeisterung der Spieler und Zuschauer dort wird genauso groß sein, wie in den Arenen, in denen die Weltmeisterschaft des Fußballs ausgetragen wird. weiterlesen »

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