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Archiv für Oktober 2011

Bangkok – ein sinkendes Schiff

Freitag, 28. Oktober 2011

Von Promboon Panitchpakdi, Raks Thailand Country Director

Der 24. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag in Thailand. Wir haben nun die Lage der Gastarbeiter in einigen überfluteten Gebieten außerhalb von Bangkok überprüft und festgestellt, dass ihnen kaum geholfen wird. Dabei haben sie Hilfe bitter nötig.

Es ist eine schwierige Zeit für Bangkok, das tagtäglich von neuen Überschwemmungen heimgesucht wird, von Nord, West und Ost her – und im Süden befindet sich der Ozean. Die anschwelenden Fluten lassen die Stadt immer mehr schrumpfen, Bangkok gleicht damit einem sinkenden Schiff.

Die Menschen sind verunsichert, die Lebensmittelregale in den Tante-Emma-Läden und Einkaufszentren leer geräumt.

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Rosa und Kelly im Funkloch

Dienstag, 25. Oktober 2011

„Mütter werden heute in Peru nicht mehr vergessen, es gibt jetzt einen lauten Aufschrei, wenn eine während der Schwangerschaft oder der Geburt stirbt“ – so erklärt mir Elena Esquiche von CARE Peru den Erfolg der letzten Jahre hier im Andenland. Während meiner Reise konnte ich sehen, wie CARE, die peruanische Regierung und andere Partner das Management von Notfällen sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Gesundheitsstationen, Gemeinden und Krankenhäuser verbessert –  und die Traditionen und Rechte der Patienten dabei gewahrt haben.

Kelly und Rosa arbeiten im Gesundheitsposten von Huayllay eng mit Freiwilligen wie Isabel zusammen. (Foto: CARE/Mitscherlich)

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Der Winkel der Seelen

Samstag, 22. Oktober 2011

Erklärungen retten Leben. Eine Geburtshelferin in Ayacucho, Peru. (Foto: CARE/Mitscherlich)

Viele glauben, dass der Name der Provinz Ayacucho im Süden Perus auf Quechua ursprünglich  „rincón de los muertos“, der „Winkel der Toten“ bedeutet. Während wir 570 Kilometer von Lima über die Anden fliegen, muss ich an die Geschichte von Antonia denken, und wie sehr dieser Ausdruck für sie Realität wurde.

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Wissen ist Gesundheit, und manchmal auch Leben

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Eins steht fest: Man muss nicht bis Ayacucho oder Huancavelíca reisen, um Armut und mangelnde Gesundheitsversorgung in Peru zu finden. Seit 1980 hat sich die Bevölkerung Limas verdoppelt. Vor allem in den 80er und 90er Jahren sind während des „Leuchtenden Pfads“ viele Peruaner aus den ländlichen Regionen in die Hauptstadt geflüchtet. Die schreienden Gegensätze der neun Millionen Metropole finden sich auch in San Cosme, einem Viertel, das nur etwa 10 Minuten Fahrt vom Stadtzentrum und seinen blinkenden Casinos, modernen Bauten und schicken Einkaufsstraßen entfernt ist.

In keinem anderen Stadtgebiet erkranken so viele Menschen an Tuberkulose wie in San Cosme. (Foto: CARE/Mitscherlich)

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Frische Farben

Montag, 17. Oktober 2011

Peru ist kein Land, das seinen Weg häufig in die Schlagzeilen findet. In letzter Zeit hat man nicht viel von dem drittgrößten Land Lateinamerikas gehört, außer über seine Bemühungen in der Südamerika-Qualifikation zur Fußball-WM, der 100-Jahr-Feier des Machu Picchus, der Wahl eines neuen Präsidenten oder Morddrohungen gegen Justin Bieber. Dabei hat Peru in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte und ein hohes Wirtschaftswachstum erzielt sowie zahlreiche ausländische Investoren angezogen.

Die teilweise rot, grün und blau gestrichenen Häuser spiegeln die Unterschiede in Peru wieder. (Foto: CARE/Mitscherlich)

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“Eine Botschaft an alle Menschen”

Sonntag, 16. Oktober 2011

von Jamshed Naseer Siddiqi, Security Officer bei CARE Pakistan

Es heißt, dass die Fluten, von denen Pakistan 2010 heimgesucht wurde, die schlimmsten seit 1929 waren. Und man könnte glauben, dass der Schmerz und das Elend, dem die HelferInnen damals während ihres Nothilfeeinsatzes begegnet sind, nicht mehr zu übertreffen sind. Doch offenbar gibt es keine Grenzen für menschliches Leid. Augen können sich öffnen und noch mehr Zerstörung zu sehen, Herzen können noch mehr Schmerz fühlen, Seelen können neuerlich erschüttert werden. 29. September 2011: Ich habe mir noch nie Daten gemerkt, aber dieses Datum werde ich wohl jahrelang nicht vergessen können.

Fast genau ein Jahr nach der Flut in Pakistan 2010, wird das Land wieder von Fluten bedroht. (Foto: CARE/Rauf)

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„Wie kann ich etwas verändern?“

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Von Sardar Rohail Khan, Mitarbeiter von CARE Pakistan.

Meine Freunde meinen, dass ich manchmal etwas ausdruckslos, vielleicht  sogar kalt, wirke. Ich glaube, das hat viel mit meinem Beruf zu tun. Beim Sicherheitstraining wird uns beigebracht, in unserer täglichen Arbeit nicht zu emotional zu werden. Doch ein kurzer Blick in die ängstlichen Augen eines kleinen Mädchens genügte  und schon war es um mich geschehen. Was tun wir hier eigentlich? Kann humanitäre Hilfe das Leben dieses Mädchens in irgendeiner Weise tatsächlich verändern?

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