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Archiv für Mai 2012

Pakistan: „Eine Frau arbeitet so gut wie ein Mann“

Dienstag, 29. Mai 2012

Sadaf Rahman ist die erste Frau im Sicherheitsteam von CARE Pakistan und berichtet über ihre Erfahrungen in dieser Männerwelt:

Sadaf Rahman hat ihren Traumberuf gefunden und arbeitet heute als Sicherheitsfrau. (Foto: CARE Pakistan)

“Du kannst das nicht.”
“Sicherheit ist nichts für Frauen. Geh und such dir einen Bürojob.”
“Kannst du überhaupt das Wort Sicherheit buchstabieren?”
“Oh, Sie wollen also allen Ernstes Sicherheitsfrau werden?”
“Warum gehen wir nicht zusammen Abendessen und sehen dann, was wir tun können.”
“Vielen Dank für Ihr Interesse, aber wir stellen lieber einen Mann ein.”

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Die Welt ist ein Buch und Sambia ein ganzes Kapitel

Mittwoch, 23. Mai 2012

In ihrem letzten Blog zieht Valeska Homburg ein Fazit über elf Tage Sambia, das CARE-Projekt “Ohne Bildung keine Gesundheit”, die Macht des Sports sowie unvergessliche Begegnungen.

Auf Wiedersehen! Es war eine herzliche und lehrreiche Zusammen- arbeit mit den Kollegen der sambischen Partnerorganisation ROCS. (Foto: CARE)

Unsere Monitoring-Reise geht nach elf Tagen zu Ende. Wehmut macht sich breit. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der örtlichen Partnerorganisation war sehr herzlich. Drei Tage waren wir zu Beginn des Trips auf dem Landweg unterwegs, um unsere Ziele – die Gemeindeschulen im Norden des Landes – überhaupt  zu erreichen. Zurück in die Hauptstadt Lusaka bringt uns dann ein kleines Flugzeug.

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Wo genau liegt eigentlich Deutschland?

Montag, 21. Mai 2012

Bei ihrem Besuch an einer sambischen Schule stellt Valeska Homburg diesmal ihre Lehrerqualitäten unter Beweis:

Die Schüler der Kajimomo-Schule freuen sich über den Besuch des CARE-Teams. (Foto: CARE/Thomas Knoll)

Der Unterricht läuft schon, als Thomas, Marlon und ich an der Kajimomo-Schule ankommen. Alle 302 Schüler sind auf die vier Klassenräume verteilt und lernen. Einige spicken trotzdem kurz aus den Guck-Löchern nach draußen, als sie unser Auto sehen. Der Direktor der Schule empfängt uns im fünften Raum der Schule, seinem Büro. Er ist fast zwei Meter groß, trägt Hemd und Jackett und beäugt uns zunächst ein bisschen streng und skeptisch. Wir stellen uns vor, erzählen ihm, was wir vorhaben und fragen ihn, ob er mit unserem Plan einverstanden ist. Der Spaß mit den Kindern stehe im Vordergrund, erklären wir. Für die Ältesten, die Siebtklässler, wollen wir eine Schulstunde gestalten und anschließend alle zusammen Fußball spielen. Die Miene des Rektors hellt auf.

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Ein Fußball gegen ein Huhn

Freitag, 18. Mai 2012

Valeska Homburgs nächste Station ist eine Gemeindeschule im ländlichen Sambia. Dort erfährt sie, wie das CARE-Bildungsprojekt in der Praxis aussieht:

Die Dorfbewohner empfangen das CARE-Team mit einer feierlichen Begrüßungszeremonie. (Foto: CARE/Thomas Knoll)

Wir kommen zu einer Lehmhütte mit Strohdach. Das ist die Schule. Als Straße kann man das nicht mehr bezeichnen, was wir benutzt haben, um hierher zu kommen. Von Chama – dem nächst größeren Ort – sind wir über anderthalb Stunden fast nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren. Über raue Wege und durch Maisfelder, die unseren Jeep förmlich verschluckt haben. Die Straße ist hier nur noch ein Trampelpfad. Es ist beschwerlich, sich mit dem Auto fortzubewegen. Ab und zu kommt uns ein Radfahrer entgegen, der dann im Maisfeld abtaucht, um uns Platz zu machen. Fahrräder sind hier das Fortbewegungsmittel Nummer eins.

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Sambia: Fußballpraxis und Entwicklungstheorie

Mittwoch, 16. Mai 2012

Im Reisetagebuch berichtet Valeska Homburg diesmal, wie sich Gemeinden im ländlichen Sambia organisieren, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen:

Gemeinsame Leidenschaft: Der Fußball verbindet Valeska Homburg und diesen sambischen Jungen. (Foto: CARE/Thomas Knoll)

In Chipatas lokalem Fußball-Stadion herrscht reges Treiben. Wir hören schon von draußen vergnügt quietschende Kinderstimmen und wollen vor unserer Abfahrt nach Lundazi noch einen kurzen Blick hineinwerfen. Der Platz ist groß, von zwei Seiten eingerahmt von Tribünen – die schattigen Seiten sind das, wie wir von Marlon lernen. Zwei lokale Clubs haben gerade ihr Spiel beendet und kommen vom Platz. Kinder. Die uns mit fragendem Blick zunächst aus der Ferne beäugen. Der stolze Träger eines Barcelona-Trikots ist schon älter und spricht englisch. Wir kommen ins Gespräch.

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Im Norden viel Neues!

Montag, 14. Mai 2012

Die Sportmoderatorin und Journalistin Valeska Homburg ist momentan mit CARE  unterwegs auf den Straßen Sambias:

Herzlich willkommen! Valeska Homburg unterwegs in Sambia (Foto: CARE/Thomas Knoll)

Früh morgens starten wir unsere Reise gen Norden. Unser Ziel sind 30 Gemeinde-Schulen in der North-Eastern Province von Sambia. Der Plan ist, die Strecke in zwei Tagesetappen zu bewältigen. 600 Kilometer liegen heute vor uns. Marlon von der CARE-Partnerorganisation ROCS holt uns gut gelaunt ab, wir besorgen einen ordentlichen Wasser-Vorrat für die Reise und verlassen vorfreudig und sehr gespannt auf die bevorstehenden Eindrücke die Hauptstadt Lusaka. weiterlesen »

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Rundgang durchs CARE-Haus, Teil 2

Freitag, 11. Mai 2012

In meinem letzten Blog habe ich Euch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der „belle étage“, dem Souterrain, vorgestellt. Ein paar Treppenstufen höher kommt man ins Erdgeschoss. Wer hier seinen Schreibtisch hat und was hier genau passiert, möchte ich Euch in diesem zweiten Teil meines Rundgangs durchs Haus vorstellen. Offene Türen sind typisch für das Erdgeschoss. „Offene Türen als Sinnbild für die Transparenz und Offenheit von CARE Deutschland-Luxemburg“, so beschreibt die stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann das Erdgeschoss.

Karin Kortmann ist seit Oktober letzten Jahres stellvertretende Generalsekretärin von CARE. (Foto: CARE)

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