Die Heimat ist nur noch eine Erinnerung
Donnerstag, 23. August 2012von Marie-Eve Bertrand

Dieser Mann lebt in der malischen Stadt Djenné und bietet vier jungen Vertriebenen eine Unterkunft, obwohl auch er wirtschaftlich kämpfen muss. (Foto: CARE/ Marie-Eve Bertrand)
Durch die andauernden Kämpfe in Mali fliehen auch weiterhin Menschen vor der Gewalt. Innerhalb Malis sind laut UN-Angaben derzeit rund 167.000 Menschen auf der Flucht, die meisten von ihnen kommen bei Gastfamilien unter.
Sie haben ihr Dorf geplündert. Sie töteten Menschen, zuerst die in Uniform: Soldaten, Staatsbeamte, Gefängnisaufseher. Um Angst zu säen, befreiten sie Gefangene. „Mein Mann hörte die Gewehrschüsse. Er verstand. Er sagte mir, ich solle mit den Kindern fliehen. Er selbst stieß ein paar Tage später zu uns. Ich hatte so große Angst. Wir flohen aus unserem Dorf, weiterlesen »





