Jacqueline Dürre koordiniert seit 2014 die Nothilfeprojekte von CARE in der Region Kurdistan im Nordirak. Zuvor war sie ein halbes Jahr mit CARE in der Türkei und arbeitete für die Syrien-Nothilfe. "Im Nordirak begegne ich immer wieder Menschen, die furchtbarste Gewalt erlebt haben und nicht wissen, ob sie jemals wieder nach Hause zurückkehren können. Es mag nur ein kleiner Tropfen sein, aber diese Geschichten zu erzählen und den Schicksalen ein Gesicht zu geben, ist mir ein wichtiges Anliegen. Wir dürfen die Frauen, Männer und Kinder dort nicht vergessen."
Jacqueline Dürre ist CARE-Projektreferentin für Kurdistan-Irak. In ihrem Blog berichtet sie über die Not der Vertriebenen. (Foto: CARE)

Vertriebene im Nordirak: Aisha schaukelt wieder

Im August 2014 flohen zehntausende Menschen aus ihrer Heimat Sindschar in den Nordirak. Ein Jahr später harren sie weiterhin in der Fremde aus. Jacqueline Dürre ist CARE-Projektreferentin für Kurdistan-Irak. Die Berlinerin schreibt in unserem Blog über Begegnungen mit Menschen, die alles hinter sich lassen und fliehen mussten. Bevor ich in den Flieger nach Erbil im Nordirak…

Jaqueline Dürre unterstützt die CARE-Nothilfe in Kurdistan-Irak. (Foto: CARE/Johanna Mitscherlich)

Ein Kind ohne Heimat. Ein Kind ohne Namen.

Jaqueline Dürre ist CARE-Projektreferentin für Kurdistan-Irak. In ihrem Blog schreibt sie über Begegnungen mit Menschen, die alles hinter sich lassen und fliehen mussten. Es ist kalt und regnet, als ich im Flüchtlingscamp Berseve I ankomme, das etwa zwanzig Fahrminuten von Zakho entfernt in Kurdistan-Irak liegt. Das Wasser prasselt auf die Zeltplanen, der Boden ist aufgeweicht…