Jennifer Bose arbeitet seit April 2017 als Emergency Communications Officer bei CARE und ist größtenteils in humanitären Krisen und Katastrophengebieten unterwegs: „Während meiner Reisen nach Uganda, Somalia und in viele weitere Krisenländer habe ich die besten und gleichzeitig die schlimmsten Seiten humanitärer Krisen miterlebt. Inmitten des Leids bin ich immer wieder erstaunt über die große Belastbarkeit der Menschen. Was sie oft antreibt ist die Hoffnung auf ein besseres Leben; und ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle dazu beitragen können und müssen.“
Isabel und ihre Enkelkinder sitzen vor ihrem neuen Zuhause: einem Zelt auf einem ehemaligen Fußballfeld.

Kummer, der die Kehle zuschnürt

CARE-Helferin Jennifer Bose berichtet nach Wirbelsturm Idai aus Mosambik: Ich bin todmüde und kann trotzdem nicht schlafen. Der Lärm der Helikopter dröhnt noch immer in meinen Ohren. Meine Gedanken kreisen. Ich mache mir Sorgen über hunderte Familien, die bei unserer ersten Hilfsgüterverteilung leer ausgehen mussten. Und dann sind da noch meine Gedanken an den nächsten…

Zyklon Idai: Eimerdusche in Beira

CARE-Helferin Jennifer Bose berichtet aus Mosambik von den Folgen des Wirbelsturms: Matsch und Schlamm so weit das Auge reicht. Ich laufe durch einen der ärmsten Stadtteile von Beira, der zweitgrößten Stadt Mosambiks. Hier ist die Verwüstung durch Wirbelsturm Idai kaum zu übersehen. Die pralle Sonne macht mir zu schaffen. Gestern hatte ich mich noch darüber geärgert,…

Portrait der CARE-Mitarbeiterin Jennifer Bose.

Flüchtlinge aus Myanmar in Bangladesch: Das dramatische Streben nach Sicherheit

Jennifer Bose ist Emergency Communications Officer bei CARE. Derzeit befindet sie sich in Bangladesch und berichtet von der Situation der Geflüchteten aus Myanmar. Mein erster Gedanke, während wir uns über die matschigen Wege durch die Menschenmassen drängen: Wie können Menschen hier leben? Verschwitzt und überwältigt von dem Gewimmel laufen wir Richtung Balukhali – dem größten…

Leila (30) mit ihrem jüngsten Sohn (CARE/Jennifer Bose)

Dürre in Somalia: Betroffene erzählen

„Es ist die schlimmste Dürre, die ich in meinem ganzen Leben erlebt habe“, sagt die 50-jährige Asha. Vor drei Monaten kam sie in ein Camp für Binnenflüchtlinge. Früher lebte sie glücklich in einem kleinen Dorf in den Bergen Somalias. Zusammen mit ihrem Mann und den sechs Kindern hatten sie 200 Schafe und Ziegen und zehn…