Johanna Mitscherlich arbeitet als Referentin für Medien und Kommunikation in der Pressestelle von CARE in Bonn. Über ein Jahr lang verantwortete sie zuvor die Kommunikation zur Syrienhilfe von CARE in Jordanien. „Millionen von Menschen weltweit haben alles verloren und sind auf der Flucht. Innerhalb kürzester Zeit mussten sie ihr vorheriges Leben hinter sich lassen und in die Ungewissheit fliehen. Wir müssen alles daran setzen, diesen Menschen – wohin auch immer sie geflohen sind – bei all dem, was sie verloren haben, auch etwas zurückzugeben: Und zwar Aufmerksamkeit und Hilfe für ihr unendliches Leid.“
Ein Mädchen mit Erdnüssen in der Hand steht auf einem Feld

Ein Dorf kämpft gegen die Dürre

Wie die Menschen im Niger unter dem Klimawandel leiden… und wie sie dagegen ankämpfen. Der Niger ist eines der ärmsten und wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Länder der Welt. 96 von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag, eine von 200 Frauen stirbt während der Schwangerschaft oder der Geburt ihres Kindes. Aktuell sind die Leben von…

Für Mosambik bedeutet El Niño: die schlimmste Dürre seit 35 Jahren.

5 Fakten: Darum geht Euch El Niño etwas an

El Niño ist eigentlich vorbei – und betrifft trotzdem immer noch 60 Millionen Menschen weltweit. Was das für sie bedeutet? Wie sich das Wetterphänomen auswirkt? Und was das alles mit Klimawandel zu tun hat? El Niño im Faktencheck: 1. Ihr wisst nicht, was El Niño ist? Keine Sorge, Ihr seid nicht die einzigen. Hier die…

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Mosambik: „Die Dürre ist eine Katastrophe für Frauen und Mädchen.“

Von Johanna Mitscherlich, stellvertretende Pressesprecherin, CARE Deutschland Mosambik leidet momentan unter der schlimmsten Dürre seit 35 Jahren. Zwei Millionen Menschen im zentralen und südlichen Teil des Landes sind auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Der Hunger belastet vor allem Frauen und Kinder schwer. Über 100.000 Minderjährige leiden unter Mangelernährung. Für viele könnte die Situation schon bald…

„Du dachtest wohl, hier gelten Menschenrechte?“

„Du dachtest wohl, hier gelten Menschenrechte? Falsch gedacht, hier wirst du wie ein Tier behandelt.“ Mit diesen Worten wurde Kamal von einem Grenzbeamten begrüßt. Der syrische Anwalt aus Aleppo versucht seit Jahren, das Überleben seiner Familie zu sichern. Fünf Jahre waren sie in Syrien auf der Flucht, seine Eltern wurden von einer Bombe getötet. Danach…

Reem ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen. „Wir haben es geschafft, zusammen zu bleiben und zu überleben. Das ist das Allerwichtigste." (Foto: CARE/ Johanna Mitscherlich)

Die Warte„hölle“

Von Johanna Mitscherlich  Ich war schon einmal hier. Es ist ein halbes Leben lang her, doch ich erinnere mich noch genau daran, wie ich mit 15 in einem dieser Stühle saß. Ich wartete darauf, Tickets für die Fähre zu kaufen, die meine Freunde und mich in den Urlaub auf die griechischen Inseln bringen sollte. Auch…

Erst nicht hin-, dann weggeschaut

Von Johanna Mitscherlich Letzte Woche hat die EU verkündet, dass der Deal mit der Türkei bisher „erfolgreich“ war. Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge sei gesunken: Nur 5847 Migranten kamen in den vergangenen drei Wochen auf den griechischen Inseln an. In den drei Wochen vor dem Deal mit Ankara waren es 26.878 Menschen. Aber: weniger Flüchtlinge…

Fünf Jahre Krieg, fünf Jahre Menschlichkeit

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Ein Kind wird eingeschult, ein komplettes Studium beendet, ein Haus gebaut. Fünf Jahre – so lange arbeite ich auch bei der Hilfsorganisation CARE und solange hält nun schon der Krieg in Syrien an. Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Kollegin Eman in Jordanien 2011 per Skype über…