Ninja Taprogge arbeitet seit Oktober 2013 bei CARE. Als Referentin für Medien und Online-Kommunikation dokumentierte sie die CARE-Hilfe nach Überschwemmungen auf dem Balkan, organisierte ein Kunstprojekt für syrische Flüchtlinge im Libanon und sprach mit Betroffenen des Erdbebens in Ecuador. Zurzeit verantwortet sie die Medienarbeit von CARE in Dadaab, dem größten Flüchtlingscamp der Welt in Kenia. „Über 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Viele von ihnen leben in provisorischen Unterkünften, gehen täglich hungrig zu Bett und blicken auf eine ungewisse Zukunft. Seitdem ich bei CARE arbeite, bin ich immer wieder Flüchtlingen begegnet, die sich trotz aller Schwierigkeiten unermüdlich für ihre Landsleute und Gemeinden einsetzen. Gemeinsam mit CARE leisten sie Hilfe auf Augenhöhe, ihr Engagement ist das, was mich beeindruckt und meine Arbeit inspiriert.“
Passanten in Dadaab vor CARE-Informationszentrum

Eine ungewöhnliche Begegnung: Mein erster Tag in Dadaab

Sand, Sand, Sand und plötzlich eine Stadt: Mitten in der kenianischen Wüste leben über 275.000 Flüchtlinge. Die meisten von ihnen sind Somalier, sie suchen Schutz vor Krieg oder Dürre. Doch in Dadaab kämpfen auch Menschen aus anderen Krisenländern ums Überleben. Eine Begegnung mit einem Südsudanesen. Es ist mein erster Tag im größten Flüchtlingscamp der Welt.…

Rami mit einer anderen Familie auf dem Weg zur zentralen Bussation in Subotica, einer kleinen Stadt im Norden Serbiens. (Foto:CARE/Ninja Taprogge)

„Ich konzentriere mich aufs Überleben“ II

Rami, 17, aus Syrien, ist auf der Flucht nach Deutschland. In Serbien berichtete er CARE-Helferin Ninja Taprogge von seiner Flucht, dem Krieg in seiner Heimat und seinen Hoffnungen. In Subotica, im Norden von Serbien, bin ich erst heute angekommen. Ich weiß noch nicht wann und wie es weiter geht. Ich wünsche mir nichts mehr als…

"Vor 18 Tagen habe ich meinen Vater, meine Mutter, meinen Bruder und meine Schwester verlassen, um mich auf den Weg in ein anderes Leben zu machen." (foto: CARE/Ninja Taprogge)

„Ich konzentriere mich aufs Überleben“

Rami, 17, aus Syrien, ist auf der Flucht nach Deutschland. In Serbien berichtete er CARE-Helferin Ninja Taprogge von seiner Flucht, dem Krieg in seiner Heimat und seinen Hoffnungen. Mein Name ist Rami. In vier Monaten werde ich 18 Jahre alt. Meinen Geburtstag kann ich kaum erwarten, auch wenn ich ihn fern meiner Heimat, ohne meine…

Eine Winke-Katze und ein „Zauberlächeln“

„Was macht Dich reich?“ Viel Geld, ein großes Haus, ein neues Auto, ein schickes Smartphone? Freunde, Familie und Verwandte, ein warmes Wort oder eine freundliche Geste? Auf die Frage, was das Leben reich macht, hat wohl jeder seine ganz persönliche Antwort. Und genau deshalb rief CARE im Frühjahr dieses Jahres Kinder und Jugendliche in Deutschland…