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Archiv für die Kategorie: ‘Axel Rottländer’

Dadaad – die Stadt der Flüchtlinge

Dienstag, 19. Juli 2011

Dadaab: Wie eine große Stadt wirken die drei Flüchtlingslager von oben. Mittlerweile leben über 380.000 Menschen in dem nordkenianischen Lager. (Foto: CARE/Underdown)

Gestern kam ich in Dadaab an. Das kleine Flugzeug erreichte in einem langen Bogen die Landepiste, dabei konnte ich von oben die drei Flüchtlingslager sehen. Das Bild ist mir bekannt, in den letzten Jahren war ich immer wieder in dem größten Flüchtlingslager der Erde. Beim Blick aus dem kleinen Fenster des Flugzeugs fällt mir aber auf, dass sich etwas geändert hat. An den Rändern des Lagers stehen hunderte kleiner Behausungen, ein paar Äste im Kreis aufgestellt und eine Plastikplane drüber, darin leben die Neuankömmlinge. Mehr als Tausend Menschen kommen seit Wochen jeden Tag in Dadaab an. Schon seit 20 Jahren suchen die Menschen Schutz in den Lagern von Dadaab. Die meisten kommen aus Somalia, dem Staat am Horn von Afrika, in dem es keine Regierung mehr gibt und Clans, religiöse Gruppen und wer weiß noch brutal um die Macht im Land kämpfen.

Das Lager ist völlig überlaufen
Die drei Lager waren ursprünglich mal für 90.000 Menschen geplant, im Januar 2011 waren es noch gut 300.000, und meine Kollegen von CARE hatten damals schon Mühe, gemeinsam mit anderen Organisationen alle zu versorgen. Jetzt ist die Situation allerdings dramatisch: Jeden Tag kommen 1500 Menschen in Dadaab an, viele sind von den Strapazen der Flucht völlig entkräftet, sie brauchen sofort Wasser, etwas zu essen, einen Platz zum schlafen und medizinische Vorsorgung. Mittlerweile sind mehr als 380.000 Flüchtlinge in Dadaab – zum Vergleich: Bonn hat gerade mal 325.000 Einwohner. Dadaab ist eine Stadt in der Wüste, in der die Bewohner fast vollständig auf die Hilfe von außen angewiesen sind.

Meine Kollegen in den CARE Büros arbeiten fast rund um die Uhr
Stanley, der Wasserbauexperte ist permanent beschäftigt, dafür zu sorgen, dass die ankommenden Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Im Moment wird mit Tankwagen das Wasser herbei geschafft. Stanley möchte allerdings so schnell wie möglich zwei neue Brunnen bohren. „Wenn wir die Brunnen haben, können wir Leitungen legen und Wasserhähne installieren, damit die Leute endlich alle genug Wasser haben“, erklärt er mir schnell. Denn schon wieder klingelt sein Telefon, ein Tankwagen hat eine Panne und muss schnellstens repariert werden. Ich sehe noch wie Stanley sich auf den Weg macht, um dafür zu sorgen, dass der Tankwagen schnell wieder Wasser zu den Menschen bringen kann.

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Wer ist Bürgermeister von Dadaab?

Freitag, 21. August 2009

Seit über ein Woche bin ich jetzt schon in unserem CARE Büro und helfe meinen Kollegen bei den Hilfsprojekten für die Flüchtlinge in den drei Lagern von Dadaab.

Viele Kinder in Dadaab kennen nichts anderes als das Leben als Flüchtling (Foto: CARE/Rottländer)

Mittlerweile leben hier gut 300.000 Menschen. Das sind etwas weniger als in Bonn, wo CARE Deutschland-Luxemburg sein Büro hat. weiterlesen »

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Freundschaften im Flüchtlingslager

Donnerstag, 13. August 2009

Manchmal hält mein Beruf bei CARE Deutschland-Luxemburg ganz besondere Momente für mich bereit.

Helfer in Aktion (Foto: CARE/Rottländer)

Und zwar immer dann, wenn ich Kollegen wieder treffe, mit denen ich schon so manches Hilfsprojekt organisiert habe und im Laufe der Zeit Freundschaft geschlossen habe. weiterlesen »

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Die Cholera kam im August

Montag, 03. August 2009

Sie hielt die blaue löchrige Strickjacke mit ihren Armen eng umschlossen, um nicht allzu sehr zu frieren. Hier oben wehte der Wind unangenehm kühl, obwohl der Himmel strahlend blau und es erst früher Nachmittag war.

Viel unterwegs: Axel Rottländer, stellvertretender Nothilfekoordinator von CARE im Gespräch mit Kollegen (Foto: CARE/Maas)

Ich war mit dem technischen Team von CARE Simbabwe in dem Distrikt Masvingo im Süden des Landes unterwegs. weiterlesen »

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Myanmar: Wiederaufbau im Zyklongebiet

Freitag, 26. September 2008
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Die größten Verwüstungen sind beseitigt. Nun gilt es den Menschen längerfristig eine Perspektive zu geben. Foto: CARE

Letzter Tag in Rangun. Eine Woche ist schnell vorbei, aber ich habe von dem, was ich mir vorgenommen hatte das Meiste geschafft. Mittlerweile sind in Rangun die größten Verwüstungen beseitigt, nur hier und da sind noch einige Schäden durch den Sturm Nargis zu erkennen. Die Kollegen berichten mir, dass Rangun vor dem Sturm eine sehr grüne Stadt gewesen sei und man konnte oftmals viele Häuser nicht sehen, da sie von mächtigen Bäumen verdeckt wurden. Erstaunlich ist, wie schnell sich die Bäume erholen: Das was übrig geblieben ist, treibt schon wieder kräftig aus und einige haben schon richtiges Astwerk entwickelt. weiterlesen »

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Myanmar: Wiederaufbau im Zyklongebiet

Donnerstag, 25. September 2008
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CARE hat nach dem Sturm Nargis kleine Spezialtraktoren zur Verfügung gestellt. Durch den Zyklon waren die meisten Zugtiere ums leben gekommen und die Bauern konnten keinen Reis anbauen. Foto: CARE/W. Jamann

Seit knapp einer Woche bin ich nun in Rangun, um meine Kollegen bei der Arbeit zu unterstützen. Dabei kümmere ich mich vor allem um die Einhaltung der Verwendungsvorschriften, denen alle Spendengelder unterliegen, die CARE Deutschland-Luxemburg erhält. weiterlesen »

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Myanmar: Wiederaufbau im Zyklongebiet

Montag, 22. September 2008
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Lokale Mitarbiter verteilen ein den ersten Tagen Reis und Hilfsgüter an die Menschen. Foto: CARE

19. September 2008 - Von dem Haus, in dem CARE sein Büro hat, war nach dem Zyklon die Hälfte fortgerissen worden und mein Kollege und Leiter des Länderbüros, Brian Agland, konnte von seinem Schreibtisch direkt ins Freie schauen. Tische, Stühle, Akten und Computer wurden nass und unbrauchbar. Gleichzeitig hat CARE eine große Hilfsaktion organisiert: Reis wurde beschafft und zu den Hungernden gebracht, Dinge wie Teller, Eimer, Kanister, Schlafmatten wurden eingekauft und direkt verteilt.

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