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Archiv für die Kategorie: ‘Dr. Anton Markmiller’

Japan: Die Gesamtkatastrophe in den Griff bekommen

Montag, 19. Dezember 2011

Das Krankenhaus von Kamaishi liegt auf einer Anhöhe über der Bucht und ist daher von der mörderischen Welle verschont geblieben. Insgesamt hat man in der Region 12.787 Leichen gefunden, 14.991 Personen werden vermisst – sie sind von den Fluten ins Meer gespült worden. Etwa 3.000 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen konnten im Krankenhaus von Kamaishi behandelt werden.

CARE stellt Kutterschiffe für die Ausbildung junger Matrosen (Foto: CARE/ Rottländer)

CARE stellt Kutterschiffe für die Ausbildung junger Matrosen (Foto: CARE/ Rottländer)

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Japan: Gastfreundschaft in einem Container

Montag, 12. Dezember 2011

Auf der Fahrt durch die vom Tsunami verwüstete Region kommen wir immer wieder an “Parkplätzen” vorbei, auf denen hunderte von Autos aufgereiht stehen. Allerdings handelt es sich um lauter Wracks, wie sie bei uns nicht einmal auf einem landläufigen Schrottplatz zu sehen sind. Die Welle hat nicht nur alles Leben ausgelöscht, das ihr im Wege stand, sie hat auch die Autos durcheinander gewirbelt. Manchmal sind Häuser aus einem unerfindlichen Grund stehen geblieben. Wenn sie vier Stockwerke hoch oder höher waren, sind die drei unteren Stockwerke aufgerissen – das Grauen starrt uns wie aus zahnlosen Mäulern an. Ein CARE-Kollege erzählt, dass eine Grundschule mit fünf Stockwerken bis zum Dach unterspült wurde, zum Glück waren die Kinder schon evakuiert worden.

Frau Kikuchis gedeckter Tisch für die CARE-Helfer. (Foto: CARE/ Rottländer)

Frau Kikuchis gedeckter Tisch für die CARE-Helfer. (Foto: CARE/ Rottländer)

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Japan: Hier stand einmal eine Stadt

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Als wir, CARE-Helferinnen und Helfer, mit dem Wagen in die Bucht von Miyako in der nordjapanischen Provinz Iwate einschwenken, fällt als erstes die Leere auf. Keine Häuser, keine Fabriken, keine Hafenanlagen – stattdessen nur eine weite Ebene, die sich bis an die umgebenden Hügel zieht. Dort sieht man ab einer bestimmten Höhenlinie eine dichte Bebauung. Beim näheren Hinsehen aber bemerken wir links und rechts der Straße ein dichtes Geflecht von Betonfundamenten, die in einer skelettartigen Formation die Ebene kilometerweit überziehen. Schlagartig wird klar: Hier stand einmal eine Stadt.

Weite Teile der Küstenregion Japans wurden grundlegend vom Tsunami zerstört. (Foto: CARE/Rottländer)

Weite Teile der Küstenregion Japans wurden grundlegend vom Tsunami zerstört. (Foto: CARE/Rottländer)

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Ein Besuch im Museum des Schreckens

Montag, 28. Juni 2010

Das Riesenrad weist den Weg, es steht im Vergnügungspark “Gold Reef City” von Johannesburg und der ist ein beliebtes Ausflugsziel der ganzen Region bis hin nach Pretoria. Das Vergnügen ist in direkter Nachbarschaft zum Apartheid-Museum des Staates Südafrika angesiedelt, man teilt sich den Parkplatz und einen etwas pompösen Eingang zu demselben, der durchaus an Disneyland erinnert.

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Eine Reise in die Geschichte Kapstadts

Freitag, 25. Juni 2010

Wenn man durch das Zentrum von Kapstadt schlendert, ist man der Geschichte Südafrikas auf der Spur und findet sich zwischen den liebevoll restaurierten historischen Bauten mitten in der kolonialen Vergangenheit wieder. Architektur und Macht stehen ja in einer engen Beziehung; wie eine Regierung ihr Zentrum baut, sagt ja einiges über ihr Selbstverständnis von Herrschaft aus.

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Am Kap treffen Welten aufeinander

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kapstadt, wieder Kapstadt. Diese großartige Stadt unter dem Tafelberg. Hochhäuser und koloniale Architektur in bunter Mischung, durchsetzt jetzt von den für die WM errichteten Bauten, wie dem neuen Stadion an der Küste des atlantischen Ozeans.

Waterfront - Hafen von Kapstadt (Foto: CARE/Markmiller)

Bei aller Eleganz des stolzen Südafrikas sind die Probleme nicht zu übersehen: bereits auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt ziehen sich die Squatter-Siedlungen am Straßenrand dahin. Und dass links von der Strecke das Township Kayalisha mit all seinen Abgründen liegt, weiß ich aus früheren Besuchen.

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Uwe und Co. zu Gast bei Freunden

Dienstag, 22. Juni 2010

Groß steht es an einer Wand am Flughafen von Johannesburg: “Will you be here when the World comes to South Africa?” – und ich kann die spekulative Frage überzeugt mit “Ja” beantworten. Allerdings nicht zu den Spielen in den großartigen Stadien, die sie hier erbaut haben und in denen die Großen des Fußballs in den kommenden Tagen aufspielen werden.

Fußball-Fieber in Südafrika (Foto: CARE/Bräutigam)

Mein Stadion ist in den nächsten Tagen ein staubiger Fußballplatz im Township Soshanguve bei Pretoria, aber die Begeisterung der Spieler und Zuschauer dort wird genauso groß sein, wie in den Arenen, in denen die Weltmeisterschaft des Fußballs ausgetragen wird. weiterlesen »

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