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Archiv für die Kategorie: ‘Sabine Wilke’

Komm in mein Dorf!

Donnerstag, 26. April 2012

Wir sind in Uttar Pradesh, einem der 28 Bundesstaaten von Indien. Über 200 Millionen Menschen leben hier, zweieinhalbmal so viele wie in ganz Deutschland. Man macht sich die Dimensionen dieses Subkontinentes nicht oft genug deutlich. CARE arbeitet seit über 60 Jahren in Indien, und hier in Uttar Pradesh, wie auch in den anderen Landesteilen, konzentrieren wir uns auf die Stärkung von Frauen und Mädchen. Denn die Erfahrung zeigt, dass gesunde, selbstständige und gebildete Frauen ihre ganze Gemeinde aus der Armut befreien können.

Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)

Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)

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Unglaubliches Indien…

Dienstag, 24. April 2012

Indien hat eine ziemlich gute PR. Seit einigen Jahren ist der Ausdruck „Incredible India“ in aller Munde, dank einer breit angelegten internationalen Werbekampagne. Wer kennt nicht die traumhaften Bilder von Elefanten in freier Wildbahn, Sonnenuntergang hinter dem Taj Mahal oder Frauen in bunten Saris auf lebhaften Straßen? Die Marke Indien hat also einiges an Strahlkraft.

(Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)
Die lebhaften Straßen, Taj Mahal und Elefanten in freier Wildbahn haben eine “unglaubliche” Strahlkraft. (Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)

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Haiti: In welchem Film sind wir?

Dienstag, 17. April 2012

Als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation kennt man das aus seinem privaten Umfeld: Viele Dinge, die zu unserem Berufsalltag gehören, sind für Außenstehende häufig schwierig nachzuvollziehen. Es gibt jede Menge Vorstellungen von der Arbeit in armen Weltregionen und humanitären Krisen, aber die Wirklichkeit ist manchmal schwierig zu beschreiben. Nun sind wir mit der Schauspielerin Judith Hoersch in Haiti unterwegs, und sie berichtet Ähnliches von ihrem Berufszweig. Wer weiß schon genau, wie ein Casting funktioniert oder welche Schauspielmethoden es gibt?

Zuhören, hinschauen, lernen: Judith Hoersch in Léogâne, Haiti. (Foto: CARE/ Sabine Wilke)

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Hallo, Haiti! Wiedersehen macht Freude…

Freitag, 13. April 2012

Ein Jahr vergeht wie im Flug, das sagt man doch immer. Und elf Monate? Die kommen mir gerade wie eine Ewigkeit vor. Elf Monate ist es her, dass ich von Haiti Abschied nahm und meinen letzten Blog schrieb. Und nun bin ich wieder hier, auf Kurzbesuch, im Flug sozusagen: Vier Tage, und jede Minute ist wie immer in Haiti prall gefüllt mit Bildern, Geräuschen und Eindrücken. Einerseits hat sich manches getan: Viele Zeltlager sind inzwischen nicht mehr da, die Menschen zurückgekehrt in ihre Nachbarschaften. Der Wiederaufbau schreitet langsam voran. Auch bei CARE sehe ich einige altbekannte Gesichter nicht mehr, mit dem Ende der Nothilfe „schrumpft“ auch unser Team ein wenig.

Sabine Wilke ist nach elf Monaten wieder nach Haiti zurückgekehrt. (Foto: CARE/ Haupert)

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Bis bald, Dadaab

Dienstag, 30. August 2011

Nach drei Wochen Dadaab steige ich am Montagnachmittag in den Flieger Richtung Nairobi. Bis Ende September übernimmt eine Kollegin aus den USA die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Der erste große Ansturm ist vorbei.

Die Menschen in Dadaab sind nicht allein, obwohl das Medieninteresse langsam abnimmt. (Foto: CARE/Wilke)

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Business as Usual?

Freitag, 26. August 2011

Wie lebt man eigentlich als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation im Flüchtlingslager Dadaab? Wie sind wir hier untergebracht, was machen wir in unserer Freizeit und wie passt das alles zusammen mit dem Leid, was sich vor unseren Augen abspielt?

Um den Menschen in Dadaab helfen zu können, braucht man selbst Freiräume (Foto: CARE/Wilke)

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Unglaublich, unerträglich

Montag, 22. August 2011

Die Licht und Schatten-Allegorie habe ich schon mal für einen Blog aus Haiti verwendet, Anfang letzten Jahres kurz nach dem Erdbeben. Deshalb erscheint sie mir eigentlich zu abgegriffen. Aber nach zwei Begegnungen, die ich am Freitag im Flüchtlingslager Dadaab im Norden Kenias hatte, geht mir das Wortpaar nicht mehr aus dem Kopf.

Sport verbindet auch die Menschen im Flüchtlingslager Dadaab. (Foto: CARE/Wilke)

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