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Archiv für die Kategorie: ‘Sabine Wilke’

Ost-Kongo: Frühe Vögel auf Zählungsmission

Donnerstag, 20. Dezember 2012
Bei der Zählung wird erfasst, wie viele Menschen hilfsbedürftig sind. Kinder sind von einer Flucht oft in besonderem Maße betroffen. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Bei der Zählung wird erfasst, wie viele Menschen hilfsbedürftig sind. Kinder sind von einer Flucht oft in besonderem Maße betroffen. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Es ist halb vier in der Früh und die ostkongolesische Stadt Goma schläft. Die ganze Stadt? Nein! Ein Team von 50 Leuten, CARE-Mitarbeiter und Partnerorganisationen, ist hellwach und auf dem Weg zu einem Treffpunkt. An diesem frühen Morgen haben sich sieben Hilfsorganisationen und vier UN-Agenturen zusammengetan, um gemeinsam eine Zählung der Menschen in den spontan entstandenen Camps rund um Goma durchzuführen.

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Ost-Kongo: Arbeit ist das ganze Leben…

Montag, 17. Dezember 2012
Teilnehmer einer Schulung gegen sexuelle Gewalt. CARE bezieht dabei Männer und Frauen gleichermaßen mit ein. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Teilnehmer einer Schulung gegen sexuelle Gewalt. CARE bezieht dabei Männer und Frauen gleichermaßen mit ein. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

„Kann ich mal einen Moment mit Dir sprechen?“ Der Wachmann vom CARE-Gästehaus kommt leise auf mich zu. „Weißt Du, ich habe Gemeinwesenentwicklung und Umweltschutz studiert, aber nun arbeite ich im Sicherheitsdienst. Denn es ist schwierig, eine Arbeit in meinem Metier zu finden.“ Seit gut anderthalb Wochen bin ich nun hier im Osten des Kongo, in der Provinzhauptstadt Goma. Zuletzt hat sie Schlagzeilen gemacht, weil eine bewaffnete Gruppe namens M23 die Stadt eingenommen hat und die Regierungsarmee floh. Aber der Osten Kongos leidet nicht nur immer wieder unter erneut aufflammender Gewalt, sondern auch an chronischer Perspektivlosigkeit. Es sind die kleinen persönlichen Dramen, die hinter den großen Nachrichten verschwinden.

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Am Ufer des Sees

Dienstag, 11. Dezember 2012


Der Kivu-See strahlt friedlich im Sonnenlicht. Für viele der Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Realität derzeit leider ganz und gar nicht friedlich. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Der Kivu-See strahlt friedlich im Sonnenlicht. Für viele der Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Realität derzeit leider ganz und gar nicht friedlich. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Das Foto könnte aus der Schweiz stammen, oder von einem Bergsee in Bayern. Tatsächlich habe ich es in Goma geschossen, der Provinzhauptstadt von Nord-Kivu, ganz im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Dort, wo bewaffnete Konflikte und chronische Armut der Bevölkerung seit Jahrzehnten unvorstellbares Leid zufügen.

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Indien: Wissen ist was für Mädchen.

Montag, 07. Mai 2012

„Udaan“ heißt fliegen, damit habe ich meinen letzten Blog beendet. „Udaan“ ist auch der Name des Mädchenbildungsprojektes von CARE im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, das wir heute besuchen.

Das Mädchen die Schule besuchen dürfen ist noch immer nicht Selbstverständlich, obwohl es ein Grundrecht in Indien ist. (Foto: CARE/ Wilke)

Seit 2009 ist Bildung in Indien ein Grundrecht. Das Mädchen die Schule besuchen dürfen ist aber noch immer nicht selbstverständlich. (Foto: CARE/ Wilke)

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Komm in mein Dorf!

Donnerstag, 26. April 2012

Wir sind in Uttar Pradesh, einem der 28 Bundesstaaten von Indien. Über 200 Millionen Menschen leben hier, zweieinhalbmal so viele wie in ganz Deutschland. Man macht sich die Dimensionen dieses Subkontinentes nicht oft genug deutlich. CARE arbeitet seit über 60 Jahren in Indien, und hier in Uttar Pradesh, wie auch in den anderen Landesteilen, konzentrieren wir uns auf die Stärkung von Frauen und Mädchen. Denn die Erfahrung zeigt, dass gesunde, selbstständige und gebildete Frauen ihre ganze Gemeinde aus der Armut befreien können.

Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)

Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)

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Unglaubliches Indien…

Dienstag, 24. April 2012

Indien hat eine ziemlich gute PR. Seit einigen Jahren ist der Ausdruck „Incredible India“ in aller Munde, dank einer breit angelegten internationalen Werbekampagne. Wer kennt nicht die traumhaften Bilder von Elefanten in freier Wildbahn, Sonnenuntergang hinter dem Taj Mahal oder Frauen in bunten Saris auf lebhaften Straßen? Die Marke Indien hat also einiges an Strahlkraft.

(Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)
Die lebhaften Straßen, Taj Mahal und Elefanten in freier Wildbahn haben eine “unglaubliche” Strahlkraft. (Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)

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Haiti: In welchem Film sind wir?

Dienstag, 17. April 2012

Als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation kennt man das aus seinem privaten Umfeld: Viele Dinge, die zu unserem Berufsalltag gehören, sind für Außenstehende häufig schwierig nachzuvollziehen. Es gibt jede Menge Vorstellungen von der Arbeit in armen Weltregionen und humanitären Krisen, aber die Wirklichkeit ist manchmal schwierig zu beschreiben. Nun sind wir mit der Schauspielerin Judith Hoersch in Haiti unterwegs, und sie berichtet Ähnliches von ihrem Berufszweig. Wer weiß schon genau, wie ein Casting funktioniert oder welche Schauspielmethoden es gibt?

Zuhören, hinschauen, lernen: Judith Hoersch in Léogâne, Haiti. (Foto: CARE/ Sabine Wilke)

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