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Archiv für die Kategorie: ‘Soratha Chan’

Kambodschanisches Tagebuch

Freitag, 29. August 2008

Raubkopien verboten; Raubkopien erlaubt

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Mönche in Angkor Wat. Foto: Sandra Bulling

Obwohl ich fast zwei Monate in Deutschland war, kommt es mir so vor als wäre ich erst gestern angekommen. Am Anfang wusste ich gar nichts über Deutschland. Ich musste viele neue Dinge lernen wie damals als Kind, als mir meine Mutter noch alles beigebracht hat. Doch diesmal war meine Mutter nicht hier, sondern in Kambodscha. Also entschloss ich mich, diese fremde Welt selbst zu erforschen. Zu Beginn verstand ich weder das Bus- und Zugsystem noch die deutsche Kultur, Lebensart und Sprache. Ich lernte sehr viel darüber durch meine Freunde und CARE- Kollegen. Jetzt kann ich nachvollziehen, was mein Freund gemeint hat, als er zu mir sagte: „Genieße dein großes Abenteuer“. In den zwei Monaten in Bonn habe ich nicht nur ein Praktikum absolviert, sondern auch viele neue Dinge ausprobiert und neue Freunde gefunden. Ich kann gar nicht beschreiben, wie mir zu Mute ist, jetzt wo ich wieder nach Hause fliege. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Freitag, 22. August 2008

Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn

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Gräber der 14 Häftlinge, die am 7. Januar 1979 beim Sturz der Roten Khmer ums Leben kamen.
Foto: Sovannara Chan

Schlange stehen und warten. Und warten. Ich war schon kurz davor wieder umzudrehen, noch bevor ich mein Ziel erreichte hatte: Das Anne-Frank-Haus in den Niederlanden. Ich war wirklich sehr gespannt auf das, was mich erwartete. Nach 80 Minuten konnte ich das Haus dann endlich betreten. Die anderen Touristen und ich bewegten uns sehr langsam, fast bedächtig durch die Räume, betrachteten Fotos und lasen die Beschreibungen sehr aufmerksam. Mir sollte nichts in diesem Haus entgehen. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Dienstag, 19. August 2008

Kinderarbeit in Kambodscha

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Zwei Jungen verkaufen Kuchen und Süssigkeiten vor dem Wat Phnom Tempel. Foto: Kounila Keo

Letztes Wochenende war ich in Belgien. Ich habe mich mit einer Khmer-Familie in Brüssel getroffen, die mich in der Stadt herum geführt und mir die Sehenswürdigkeiten gezeigt hat. Wir haben viel über die Unterschiede zwischen Kambodscha und den westeuropäischen Ländern gesprochen, denn Roth und ihrer jüngerer Bruder, Kunthea, sind nicht in Kambodscha aufgewachsen. Die Beiden wissen nicht viel über die kambodschanische Kultur oder Lebensweise. Ihre Familie flüchtete 1980 aus Kambodscha. Sie hat jetzt ein besseres Leben. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Donnerstag, 07. August 2008

Jetzt Handeln!

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Herr Nass, 79 Jahre und Frau Zahlmann, 59 bei einem Spaziergang in Bonn. Foto: S. Chan

Die Deutschen sind wirklich ziemlich gesund und fit. Sie sind fast alle gut zu Fuß; sogar die alten Menschen sind oft schneller unterwegs als ich. Und sie sind definitiv gesünder und besser dran als die alten Menschen, die man in Kambodscha sieht. Die Lebenserwartung von Deutschen ist wesentlich höher als die von Kambodschanern. Hier liegt die durchschnittliche Lebensdauer bei 79,1 Jahren, während sie in Kambodscha nur 61,69 Jahre beträgt. Und die deutsche Rentenversicherung ermöglicht es den Menschen hier, ihren Ruhestand zu genießen. In meinem Land gibt es nichts Vergleichbares. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Freitag, 01. August 2008

Gebt mir eine Chance!

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Mitglieder der CPP schwingen Wahlkampfflaggen am 25. Juli. Foto: Sovannara Chan

Am 27. Juli wurde in Kambodscha gewählt. Es war erst die vierte Wahl seit 1993, als die ersten freien Wahlen unter UNO-Aufsicht stattfanden, nach dem Bürgerkrieg von 1978 bis 1991. Aber leider konnte ich dieses Jahr nicht an der Wahl teilnehmen, da ich ja mein zweimonatiges Praktikum bei CARE absolviere. Ich als Kambodschaner wünsche mir einen Premierminister, der die Armut in unserem Land verringern und die Demokratie stabilisieren kann. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Donnerstag, 24. Juli 2008

Wird es einen Gewinner geben?

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Der Preah Vihear Tempel liegt auf der Spitze einer 525 Meter hohen Klippe in den Dongrek-Bergen. Fotos: Kounila Keo

Der Tempel Preah Vihear ist in den letzten Wochen sowohl in Kambodscha als auch international in die Schlagzeilen geraten. Zunächst, weil der Tempel 2008 in die von der UNESCO geführte Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Doch schon wenig später – soweit ich weiß, am 15. Juni – ging es um den Grenzstreit zwischen Thailand und Kambodscha, genau neun Tage nach der Ernennung des Tempels zum Weltkulturerbe. weiterlesen »

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Kambodschanisches Tagebuch

Mittwoch, 16. Juli 2008

Hungerkrise: Wird Kambodscha Äthiopiens Weg folgen?

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Die Fotoausstellung “Frauen verändern die Welt” ist noch bis zum 17. August in der Kunst-und Ausstellungshalle Bonn zu sehen. (Foto:Phil Borges)

Am 10. Juli wurde die Ausstellung “Frauen verändern die Welt” in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn eröffnet. Einige der Fotos zeigen Frauen und Mädchen aus Äthiopien. Insgesamt sind 20 Bilder ausgestellt – sie warten dort auf Besucher – während am Horn von Afrika dringend Hilfe benötigt wird. Für mich erzählen die Fotos von den Schwierigkeiten im Kampf um das tägliche Überleben. Ein paar der porträtierten Frauen sehen sehr traurig aus, während andere ein positives, hoffnungsvolles Lächeln im Gesicht tragen. Ich selbst weiß nur wenig über Äthiopien, von der aktuellen Ernährungskrise und Problemen mit Frauendiskriminierung abgesehen. weiterlesen »

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