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Archiv für die Kategorie: ‘Lateinamerika und Karibik’

“Mein Vorsatz für 2013: 1.000 Latrinen bauen”

Freitag, 04. Januar 2013

von Elisabeth Campa

Toiletten sind wichtig für hygienische Bedingungen und ein gesundes Leben. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Toiletten sind wichtig für hygienische Bedingungen und ein gesundes Leben. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Als sich das Jahr 2012 dem Ende näherte, dachte ich über meine Vorsätze für 2013 nach. Ich möchte 5 Kilogramm abnehmen (ok, vielleicht eher 10…), mehr Bücher lesen (die nichts mit Toiletten zu tun haben) und Gerichte aus der kreolischen Küche kochen lernen (immerhin wohne ich in Haiti). Doch ich habe noch einen weiteren, großen Vorsatz: Im Jahr 2013 möchte ich 1.000 Latrinen bauen! weiterlesen »

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Wirbelsturm Sandy auf Haiti: “Eine tragische Statistik”

Donnerstag, 08. November 2012

von Elizabeth M. Campa, zuständig für Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene, CARE Haiti

Bereits vor dem Ausbruch der Cholera 2010 war die Wasserversorgung in Grande Anse schlecht. Nach dem Wirbelsturm "Sandy" leiden die Menschen besonders unter der schwierigen Situation. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Bereits vor dem Ausbruch der Cholera 2010 war die Wasserversorgung in Grande Anse schlecht. Nach dem Wirbelsturm “Sandy” leiden die Menschen besonders unter der schwierigen Situation. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Fluten und Erdrutsche – das sind die größten Gefahren für Haiti, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Zu diesem Schluss kommt der „Climate Change Vulnerability Index“, in dem 200 Länder danach eingeordnet werden, wie stark sie vom Klimawandel betroffen sind. Das Wüten des Wirbelsturms „Sandy“ über Haiti hat diese tragische Statistik leider aufs Neue bestätigt.

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Gedanken über das ungeliebte Kind der Karibik

Donnerstag, 21. Juni 2012

Kurz vor ihrer Abreise aus Haiti resümiert Judith Hoersch über Land, Leute und die Notwendigkeit von Hilfsorganisationen:

Judith Hoersch stellt fest, dass Haiti zwei Gesichter hat. (Foto: CARE/Frederic Haupert)

Ich möchte mich über die Geschichte von Haiti nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Natürlich habe ich viel erfahren, aber es bleibt fragmentarisch und daher schlage ich, diesen Link von Wikipedia vor: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Haitis

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Das zerstörte Port-au-Prince

Dienstag, 19. Juni 2012

Dieses Mal besucht Judith Hoersch einige Viertel der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince und trifft den haitianischen Autor Gary Victor:

Der Präsidentenpalast in der haitianschen Hauptstadt wurde durch das Beben zerstört. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

An diesem Morgen besuchen wir ein paar Viertel in Port-au-Prince und CARE-Mitarbeiterin Sabine Wilke ist sehr glücklich zu sehen, dass vor dem Präsidentenpalast das riesige Zeltlager geräumt wurde. Dass die Straßen wieder frei sind. ‚Hier war alles voll mit Zelten’, sagt sie und deutet über den Platz, der an einen Park grenzt – den größten in Port-au-Prince. Gegenüber ragt der zerstörte und in sich zusammengesackte Präsidentenpalast. Kaum vorstellbar, dass so ein riesiges Gebäude einstürzt wie ein Papphaus. Der Anblick ist zerstörend.

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Kleinspargruppen und die “Gruppe gegen Gewalt”

Mittwoch, 13. Juni 2012

In ihrem dritten Blog beschäftigt sich Judith Hoersch mit Frauen, die ihre Familien mit Hilfe von Kleinspargruppen unterstützen und in einer Sicherheitsfirma ihre Frau stehen:

Zu Beginn eines jeden Treffens der Kleinspargruppen wird gebetet und gesungen. (CARE/Evelyn Hochstein)

Was ist bitte eine „Kleinspargruppe“?
Es gibt mittlerweile zwölf dieser Gruppen, mit jeweils 30 Mitgliedern und die Frauen lieben es. Die Kleinspargruppen sind von CARE Deutschland ins Leben gerufen worden und sie haben sich aus den „Mutterclubs“ gebildet. Auch hier haben sich die Frauen zusammengetan, weil es ihnen die Möglichkeit gibt, unabhängig zu werden und sich ebenfalls finanziell in die Familie mit einzubringen.

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Auf dem Weg nach Léogâne

Montag, 11. Juni 2012

Die nächste Station von Judith Hoerschs Reise ist Léogâne. In der Stadt lag das Epizentrum des Bebens:

Eine zerstörte Schule in Léogâne. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

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Judith Hoersch: Die Ankunft in Haiti

Freitag, 08. Juni 2012

Die erste Station von Judith Hoerschs Reise ist die Hauptstadt Port-au-Prince. Dort trifft sie die CARE-Mitarbeiter und bekommt einen ersten Eindruck von den Folgen des Erdbebens:

Der zerstörte Stadtteil Carrefour. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Im CARE Büro ein warmes Bonjour. Sabine Wilke, Mitarbeiterin von CARE, die nach dem Beben ein halbes Jahr in Haiti gearbeitet & gelebt hat und mit mir diese Reise antritt, ist glücklich viele bekannte Gesichter wieder zusehen. Man mag es kaum glauben, aber zwischen all den zerfallenen Häusern befinden sich kleine hübsche Restaurants, wo man Cola Light bekommt und Sandwiches, zur Freude aller – also der Expats, denn hier sitzen keine Haitianer, es sei denn sie arbeiten für eine der NGOs… Dort sitzend bekommen wir von den Kollegen vor Ort unsere nächsten strammen Tage erklärt: Kleinspargruppen & Übergangshäuser ansehen, Camps, die sich im Aufbruch befinden anschauen, Schulen besuchen, Wasserversorgungssysteme und vieles mehr. Aber dazu mehr, in den kommenden Tagen!

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