
Das Guesthouse von CARE ist unser Zuhause und Rückzugsort nach einem langen Arbeitstag. (Foto: CARE/Wilke)
Der Alltag der humanitären Hilfe – im ersten Teil letzte Woche habe ich den Vormittag eines durchschnittlichen Tages im CARE-Büro erzählt, nun ist die Mittagspause vorbei und es geht auf zu Runde 2.
14.00h, der Nachmittag beginnt. Bei CARE Haiti treffen buchstäblich Welten aufeinander. Ein Großteil der Kollegen ist haitianisch, aber dazu kommen einige Experten aus aller Welt für die verschiedenen Projekte. Mein Büro liegt direkt neben der Eingangstür und ich höre den ganzen Tag über Begrüßungen und Wortwechsel in den verschiedensten Sprachen. Von Englisch, Französisch und Spanisch über Kreolisch bis zu Swahili ist alles dabei. Wir haben oft Gäste, CARE-Kollegen aus dem Regionalbüro für Lateinamerika oder aus Atlanta, USA, Delegationen von unseren Geldgebern, Experten für Projektevaluation und so weiter. Das ist natürlich immer ein logistischer Aufwand für meine Kollegen, die Hotels buchen, Transport organisieren und sich um die Betreuung kümmern. Andererseits helfen die Besuche auch. Eine Meinung von außen, ein kritischer Blick aus anderer Perspektive oder eben auch ein Lob und ein „Weiter so“ unterstützen uns, in unserer Arbeit immer besser zu werden. weiterlesen »