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Archiv für die Kategorie: ‘Erdbeben Haiti’

Haiti – auf dem Weg in eine bessere Zukunft

Montag, 23. Januar 2012

Von Hugh Earp, CARE-Mitarbeiter im Team für Notunterkünfte

Haiti im Januar 2010, zehn Tage nach dem Erdbeben, war ein Land im Schockzustand. Die Menschen suchten mit bloßen Händen in den Trümmern nach Überlebenden – eine gefährliche Arbeit, da viele der Betonhäuser noch Wochen nach der Katastrophe durch Nachbeben oder durch die Bergungsversuche zusammen fielen. weiterlesen »

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Rückblick 2011: Ein Jahr in Blogs

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hilfe in Pakistan und Haiti, Dreifachkatastrophe in Japan und Dürre am Horn von Afrika – CARE Helfer berichteten auch 2011 in ihren Blogs von großen Katastrophen, großer Hilfe und großen Hoffnungen auf eine bessere Zukunft.

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Ein volles, halbes Jahr

Mittwoch, 11. Mai 2011

November 2010. Ich kehre nach neun Monaten nach Haiti zurück und stelle fest, dass mich die Karibiknation nie so ganz losgelassen hat.  Das Land ist seit gut vier Wochen Choleragebiet und die Seuche breitet sich vom Norden im ganzen Land aus. CARE bildet Freiwillige aus, die über die Verbreitung und die Behandlung der Krankheit aufklären.  Dazu stehen auch die Präsidentschaftswahlen an. Das Land wartet auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht.

. Neun Monate nach dem Erdbeben wartet das Land auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht. (Foto: CARE/ Hockstein)

Neun Monate nach dem Erdbeben wartet das Land auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht. (Foto: CARE/ Hockstein)

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Viele Köche für einen guten Brei

Dienstag, 03. Mai 2011

Wer hinter die Fassaden humanitärer Hilfe blickt, merkt schnell, dass die Verteilung von Hilfsgütern, das fertig errichtete Übergangshaus oder die Fortbildung für Hebammen erst am Ende einer langen Reihe von Arbeitsschritten liegen. Im Fernsehen sieht das immer ganz leicht aus: Es gibt eine Katastrophe, die Hilfsorganisationen kommen und verteilen Nahrungsmittel, Medizin und andere Gebrauchsgegenstände. Aber woher stammen diese Hilfsgüter? Und wie werden sie transportiert? In der humanitären Welt ist das die Aufgabe der Abteilung Program Support, also die Unterstützung der eigentlichen Programme. Zum Program Support gehören neben Logistik auch die Finanzbuchhaltung, die Personalabteilung, die allgemeine Büroverwaltung und die Beschaffung.

Die Logistik hinter Nothilfeeinsätzen, wie in Haiti nach dem Erdbeben, ist komplex und oft anspruchsvoll zu organisieren. (Foto: CARE/ Wilke)

Die Logistik hinter Nothilfeeinsätzen, wie in Haiti, ist komplex und oft anspruchsvoll zu organisieren. (Foto: CARE/ Wilke)

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Göttliche Eindrücke aus Haiti

Mittwoch, 20. April 2011
Nach dem Erdbeben 2010 verloren viele Menschen alles was sie je besaßen. Trotzdem scheint ihr Glaube ungebrochen. (Foto: CARE/Hockstein)

Nach dem Erdbeben 2010 verloren viele Menschen alles was sie je besaßen. Trotzdem scheint ihr Glaube ungebrochen. (Foto: CARE/Hockstein)

Es ist Palmsonntag, und ich begleite eine Kollegin in die katholische Kirche, die rund 50 Meter vom CARE-Büro entfernt liegt. Alle haben sich schick gemacht und vor dem Eingang werden Palmenblätter verkauft. Ich bin nicht katholisch, aber da die Religion so einen großen Platz im Leben vieler Haitianer einnimmt, wollte ich mir den Gottesdienst gerne einmal anschauen. Und innen kommt mir dann alles sehr bekannt vor: Die weißen Gewänder der Messdiener, der Weihrauch, die Gesänge, all das findet man auch in einer deutschen Kirche. Ich beobachte einen älteren Mann vor mir in der Bank, der von seinem Sohn gestützt wird, als er zum Abendmahl gehen will. Wie viele Sonntage hat er wohl schon in dieser Kirche verbracht in seinem Leben? Und woher nimmt er die Kraft, die Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten, die in seinem Land seit so vielen Jahrzehnten herrschen, zu überstehen?

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Die Reise nach Jer… emie!

Mittwoch, 13. April 2011

Muss ich irgendjemanden davon überzeugen, dass Besuche in den CARE-Projekten das Highlight meiner Arbeit hier in Haiti sind? Kürzlich durfte ich vier Tage im Süden des Landes verbringen, im Departement Grande Anse und seiner Hauptstadt Jeremie. Haiti hat eine kuriose Form, wie ein geöffneter Mund. Und Grande Anse ist sozusagen die Unterlippe.

Grüne Hügel durchziehen die Landschaft des Distrikts Grande Anse, eines der zehn Verwaltungsdistrikte Haitis. (Foto: CARE/ Hockstein)

Grüne Hügel durchziehen die Landschaft von Grande Anse, eines der zehn Verwaltungsdepartments Haitis. (Foto: CARE/ Hockstein)

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24 Stunden Haiti – Teil 2

Mittwoch, 06. April 2011

Das Guesthouse von CARE ist unser Zuhause und Rückzugsort nach einem langen Arbeitstag. (Foto: CARE/Wilke)

Das Guesthouse von CARE ist unser Zuhause und Rückzugsort nach einem langen Arbeitstag. (Foto: CARE/Wilke)

Der Alltag der humanitären Hilfe – im ersten Teil letzte Woche habe ich den Vormittag eines durchschnittlichen Tages im CARE-Büro erzählt, nun ist die Mittagspause vorbei und es geht auf zu Runde 2.

14.00h, der Nachmittag beginnt. Bei CARE Haiti treffen buchstäblich Welten aufeinander. Ein Großteil der Kollegen ist haitianisch, aber dazu kommen einige Experten aus aller Welt für die verschiedenen Projekte. Mein Büro liegt direkt neben der Eingangstür und ich höre den ganzen Tag über Begrüßungen und Wortwechsel in den verschiedensten Sprachen. Von Englisch, Französisch und Spanisch über Kreolisch bis zu Swahili ist alles dabei. Wir haben oft Gäste, CARE-Kollegen aus dem Regionalbüro für Lateinamerika oder aus Atlanta, USA, Delegationen von unseren Geldgebern, Experten für Projektevaluation und so weiter. Das ist natürlich immer ein logistischer Aufwand für meine Kollegen, die Hotels buchen, Transport organisieren und sich um die Betreuung kümmern. Andererseits helfen die Besuche auch. Eine Meinung von außen, ein kritischer Blick aus anderer Perspektive oder eben auch ein Lob und ein „Weiter so“ unterstützen uns, in unserer Arbeit immer besser zu werden. weiterlesen »

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