Jemenitische Frauen tragen Wasser

Dreihundertfünfundsechzig Tage Hingabe und unbändiger Mut – doch das Zählen geht weiter

Von Ram Das, Nothilfekoordinator von CARE International im Jemen 365 Tage. Und wir zählen immer noch. Der Krieg im Jemen hält an. Obwohl die große Mehrheit der Jemeniten keinen Anteil daran hat, müssen sie weiterhin leiden. Doch ihre Hoffnung, dass es morgen besser als gestern sein wird, ist unerschütterlich. Einige dieser tapferen Hoffnungsträger arbeiten für…

In einer Stadt in der südsyrischen Provinz Dara wartet eine Gruppe Männer auf die Verteilung von Hilfsgütern. (Foto: Anja Engelke/CARE)

Arbeiten in den Krisengebieten von Syrien – Hier sprechen die Helfer

Heute, am World Humanitarian Day, wollen wir an jene denken, welche tagtäglich ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen. Denn vor Bombardements und in Belagerungssitationen sind auch die humanitären Helfer nicht sicher. Hier sind ihre Berichte. Hinweis: Die Namen der einzelnen Frauen und Männer wurden geändert, um ihre Identitäten zu schützen. Wael, Projektkoordinator in Syrien…

Rabee' kommt aus Syrien. Wegen des Kriegs in seiner Heimat konnte er lange nicht zur Schule gehen. (Foto: CARE/ Mahmoud Shabeeb)

„Mein größter Wunsch: Zur Schule gehen“

Von Marie Pieper, Bundesfreiwillige in der CARE-Pressestelle Früh aufstehen, fertig machen, in die Schule gehen. Das ist der ganz normale Alltag für Millionen Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt. Auch für mich war er das bis vor einem Jahr – und wie dankbar ich dafür sein sollte, wurde mir doch erst in den letzten…

„Manche wollten reden, andere einfach nur weinen.“

Basheer Alzaalan, 29, floh vor etwa einem Jahr aus Syrien nach Deutschland. Für CARE war er im Vorfeld des fünften Jahrestages der Syrienkrise in Berlin, um mit einer Straßenmalaktion auf das Leid seiner Landsleute aufmerksam zu machen.  Die Sonne schien in Bonn, als wir am Sonntag in den Zug nach Berlin stiegen. Das beste Wetter für einen…

Fünf Jahre Krieg, fünf Jahre Menschlichkeit

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Ein Kind wird eingeschult, ein komplettes Studium beendet, ein Haus gebaut. Fünf Jahre – so lange arbeite ich auch bei der Hilfsorganisation CARE und solange hält nun schon der Krieg in Syrien an. Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Kollegin Eman in Jordanien 2011 per Skype über…

Jordanien: Alleine zurückgeblieben

Von Hanan, 33, Mutter aus Syrien Mein Ehemann verließ Jordanien Mitte letzten Jahres. Sein Ziel: Deutschland. Hier in Jordanien musste er im informellen Sektor arbeiten, weil Flüchtlinge keine Arbeitserlaubnis erhalten. Die Behörden nahmen ihn zwei Mal fest und drohten uns mit der Abschiebung nach Syrien. Das letzte Mal, als er verhaftet wurde, weinte ich ununterbrochen…

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