Geflüchtetes Kind aus Afghanistan

Flüchtlingshilfe in Griechenland: „Ein kleiner Beitrag zu einer globalen Herausforderung“

Aleksandra Godziejewska war CARE-Projektleiterin in Griechenland, als die Flüchtlingskrise von 2016 bis 2018 ihren Höhepunkt erreichte. Im Interview spricht sie über Fortschritte und persönliche Herausforderungen. Aleksandra, mit welchen Erwartungen kamst Du nach Griechenland? Ich habe vorher in einer Reihe anderer humanitärer Einsätze gearbeitet, unter anderem im Gazastreifen und in Somalia. Daher fand ich es zuerst ungewöhnlich,…

Laraba ist Überlebende von sexueller Gewalt.

„Ist Gleichberechtigung wirklich Luxus?”

Von Aleksandra Godziejewska Stell dir eine Stadt vor, die gerade erst Ziel mehrerer Luftangriffe wurde. In manchen Stadtteilen ist der Großteil der Häuser zerstört, viele Menschen wurden getötet. Manche konnten fliehen und harren nun in leerstehenden Häusern aus. Einige sind in ihre teilweise zerstörten Häuser zurückgekehrt, doch das Risiko in den Trümmern auf explodierende Sprengsätze…

Griechenland: „Wir müssen uns wieder nützlich fühlen“

Von Theodora Vangi, Emergency Communications Officer von CARE Griechenland Humanitäre Hilfe gibt es in vielen Formen. In einigen Ländern unterstützen humanitäre Organisationen Menschen in Not mit Bargeld, damit sie die Freiheit haben, das zu kaufen, was sie am dringendsten benötigen. So bewahren sie sich ein Stück ihrer Würde. In anderen Ländern zeigen ihnen die Helfer,…

CARE und Echo helfen Geflüchteten durch Übersetzen.

Griechenland: Integration bedeutet Bürokratie

Eine der größten Hürden im Alltag von Geflüchteten ist die Sprache. Dass sie sich nicht auf Griechisch mit den Einwohnern verständigen können, erschwert ihre Integration und die Zusammenarbeit mit Behörden. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission steht CARE den Geflüchteten bei bürokratischen Schritten zur Seite: etwa bei der Registrierung für Sozialhilfe, dem Erhalt von Steuernummern und…

Zurück auf dem Weg in das Camp. Der Alltag ist traurig und entspricht nicht dem Leben, das Rabia sich wünscht. (Foto: CARE)

Mit ihren Augen – Meinem Gefängnis entfliehen

Von Rabia*, 16, aus Afghanistan „Ich bin Afghanin, bin aber im Iran zur Welt gekommen. Das bedeutete für mich, dass ich nicht zur Schule gehen konnte, also habe ich schon früh begonnen zu arbeiten; mit 14, als Helferin in einer Arztpraxis. Wir lebten als Flüchtlinge im Iran. Als die iranische Regierung damit begann, auch afghanische…

Ein Pärchen sitzt auf einem Hügel nahe der Akropolis. Leila hofft, ihr geht es eines Tages genauso. (Foto: CARE)

Mit ihren Augen – Mein Leben in Athen

Von Leila*, 22, aus Afghanistan „Zuhause in Afghanistan ging ich zur Schule. Aber als der Krieg wieder ausbrach, mussten wir Mädchen mussten den ganzen Tag im Haus bleiben. Meine Familie und ich flohen in den Iran, aber dort hatten wir neue Probleme. Afghanische Flüchtlinge sind dort nicht willkommen. Wir wurden nicht registriert und fürchteten jeden…

Einsatzorte