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Archiv für die Kategorie: ‘Sport’

Sambia: Fußballpraxis und Entwicklungstheorie

Mittwoch, 16. Mai 2012

Im Reisetagebuch berichtet Valeska Homburg diesmal, wie sich Gemeinden im ländlichen Sambia organisieren, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen:

Gemeinsame Leidenschaft: Der Fußball verbindet Valeska Homburg und diesen sambischen Jungen. (Foto: CARE/Thomas Knoll)

In Chipatas lokalem Fußball-Stadion herrscht reges Treiben. Wir hören schon von draußen vergnügt quietschende Kinderstimmen und wollen vor unserer Abfahrt nach Lundazi noch einen kurzen Blick hineinwerfen. Der Platz ist groß, von zwei Seiten eingerahmt von Tribünen – die schattigen Seiten sind das, wie wir von Marlon lernen. Zwei lokale Clubs haben gerade ihr Spiel beendet und kommen vom Platz. Kinder. Die uns mit fragendem Blick zunächst aus der Ferne beäugen. Der stolze Träger eines Barcelona-Trikots ist schon älter und spricht englisch. Wir kommen ins Gespräch.

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Unglaublich, unerträglich

Montag, 22. August 2011

Die Licht und Schatten-Allegorie habe ich schon mal für einen Blog aus Haiti verwendet, Anfang letzten Jahres kurz nach dem Erdbeben. Deshalb erscheint sie mir eigentlich zu abgegriffen. Aber nach zwei Begegnungen, die ich am Freitag im Flüchtlingslager Dadaab im Norden Kenias hatte, geht mir das Wortpaar nicht mehr aus dem Kopf.

Sport verbindet auch die Menschen im Flüchtlingslager Dadaab. (Foto: CARE/Wilke)

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Besuch bei der Großherzogin – und “Who am I?”

Montag, 04. Juli 2011

28. Juni. Früh morgens stehen wir auf, denn schon um kurz vor neun fliegen wir von Berlin nach Saarbrücken. Die Mädels sind inzwischen schon richtige Flugprofis und gar nicht so aufgeregt, wie wir eigentlich erwartet hatten.

Die Künstlerin Isabelle Federkeil hat die Mädchen aus Kenia in Öl porträtiert. Das Ergebnis konnten sie selbst bei einer Vernissage bewundern. (Foto: CARE/Kohl)

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YAAM, Steffi Jones und endlich Anpfiff zur Fußball-WM der Frauen

Dienstag, 28. Juni 2011

25. Juni. Auch wenn es bei der Gala spät wurde, hieß es am nächsten Morgen für die Mädchen wieder früh aufstehen. Aber die Vorfreude auf Berlin und den anstehenden Anpfiff der Fußball-WM der Frauen fegte die Müdigkeit hinweg. In der Hauptstadt wurde im YAAM – dem “Young African Arts Market” – schon sehnsüchtig auf sie gewartet. Ein Hauch von Heimatgefühl kam auf, denn afrikanische Musik wurde gespielt und im YAAM sind immer viele Menschen aus Afrika zu Gast, vor allem auch aus Kenia. Beim Streetsoccer-Turnier gebührte den Mädchen die Ehre, vor dem Endspiel ein Einlagespiel gegen eine Auswahl der Schule “Menschenskinder” in Schönwalde zu bestreiten, das unsere Gäste aus Kenia haushoch gewannen. Und weil es so viel Spaß machte, wurde spontan noch ein Freundschaftsspiel gegen Türkyemspor ausgetragen.

Die Vorfreude auf das Spiel war groß. Die Freude während des Spiels noch viel größer. (Foto: CARE)

26. Juni. Heute sollte es endlich so weit: die Frauenfußball-WM in Deutschland wurde angepfiffen und “Sisi Nyota”  war dabei! Aber schon der Vormittag wartete mit einem Highlight auf. Steffi Jones, Leitern des Organisationskomitees der Frauen-WM und langjährige Nationalspielerin erwartete bei “Discover Fottball” unsere Mädchen zum Brunch. Alle waren begeistert von Steffi Jones’ sympathischen Auftritt, und am Ende wurden sogar Freundschaftsbändchen ausgetauscht.

Betreuerin Rosemary und Steffi Jones tauschten Freundschaftsarmbänder. (Foto: CARE)

Dann ging es endlich ins Stadion. Es war ein Abend, an dem alles passte: eine imposante Eröffnungsfeier, ein spannendes Fußballspiel und grenzenlose Begeisterung im bis auf den letzten Platz gefüllten Berliner Olympia-Stadion – so ist Frauen-Fußball!

27. Juni. Wieder ging es morgens zu “Discover Football”, dem “alternativen” internationalen Turnier mit Mädchen-Mannschaften aus allen Ecken der Welt, zum Beispiel aus Brasilien, Indien oder Kamerun und den Palästinensischen Gebieten. Niemand geringeres als DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger eröffnete das Turnier, und unsere Mädchen durften ein Gastspiel bestreiten! Davor stand aber noch Sightseeing auf dem Programm: bei der wunderschönen Bootstour durch ganz Berlin.

In einem Boot klapperten die Mädchen einige Sehenswürdigkeiten Berlins ab. (Foto: CARE)

Am Abend schließlich war bei Discover Football wieder Türkyemspor der Gegner. Dessen Team war zwar durchweg mindestens einen Kopf größer, die flinkeren auf dem Platz aber waren unsere Mädchen: 5:2 lautete am Ende das Ergebnis, und Celina gelangen drei Treffer! Die Belohnung folgte bei der anschließenden Grill-Party auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof – einem für CARE ganz besonderen Ort. Die Freiwilligen des Aktionskreises Berlin hatten ein tolles Buffet vorbereitet, und am Abend fielen alle zwar müde, aber zufrieden und satt ein letztes Mal in die Berliner Betten.

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Von Bayern nach Bonn und ein großer Topf Ugali

Sonntag, 26. Juni 2011

24. Juni: Von Bayern ging es gestern nach Nordrhein-Westfalen. Genauer gesagt, nach Bonn. In Frankfurt verabschiedeten wir Katrin Ellenberger von der Bundesliga-Stiftung. Ein schwerer Abschied, nach so vielen Tagen, die die Mädchen und wir mit ihr verbrachten und viel erlebten. Aber heute Abend, bei der Benefizgala von CARE, werden wir sie noch einmal sehen. In einer Jugendherberge in Bonn richteten wir uns ein, ruhten uns ein wenig aus und machten einen kleinen Waldspaziergang. Abends spielten die Mädchen dann gegen Mädchen der Sportfreunde Ippendorf in Bonn. 2:1 ging das Spiel aus – für die Bonnerinnen. “Verlieren gehört auch dazu. Manchmal lernt man dabei viel mehr, als wenn man gewinnt. Und letztlich geht es ja auch um den Spaß am Sport, nicht ums Gewinnen”, sagt Auma Obama. Trotzdem, heute, auf dem Weg nach Siegburg, hoffen wir natürlich, dass “Sisi Nyota” wieder einen Erfolg feiern kann.

Die Mädchen von "Sisi Nyota" freuen sich, mit der Afrika-AG des Gymnasiums Alleestraße in Siegburg Fußball zu spielen. (Foto: Ralf Hoffend)

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Kicken mit den Löwen

Donnerstag, 23. Juni 2011

21. Juni: Töging ist ein relativ kleiner Ort, mit weniger als 10.000 Einwohnern. Nicht einmal 700 Einwohner leben hier auf einem Quadratkilometer zusammen. Viele der Mädchen waren verwundert, dass niemand auf den Feldern arbeitet, dass so wenige Menschen auf der Straße sind. “Muss hier niemand arbeiten”, fragte uns eines der Mädchen. Und ein anderes gab den Tipp, “dass die Menschen hier den Mais näher aneinanderbauen sollten, damit die Ernte ertragreicher wird”.

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Hallo Deutschland!

Montag, 20. Juni 2011

Am Samstag ging’s endlich los! CARE begrüßt vierzehn Mädchen aus Sportprojekten in Kenia auf deutschem Boden. Das Team erwartet ein buntes Programm in Deutschland und Luxemburg, als Höhepunkt schauen sich die Mädchen das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Berlin an.

CARE-Mitarbeiter Nick Kohl und Katharina Nordhorn berichten im Blog von unterwegs:

Endlich angekommen! Die kenianischen Fußballerinnen landen in München (Foto: CARE/Kohl)

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