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Archiv für die Kategorie: ‘Projekte Asien’

Eine indonesische Fischergemeinde und der Klimawandel – ein Dorf passt sich an

Freitag, 17. Mai 2013
CARE unterstützt Bevölkerung von Benteng beim Anbau von Seegras.

Im Dorf Benteng hat CARE Bauern unterstützt, Seegras effektiver anzubauen. (Foto: CARE/Katrin von der Dellen)

Heute besuche ich das Dorf Benteng in unserem Projektgebiet Wajo im Süden der Insel Sulawesi. Haupteinnahmequelle des überwiegenden Teils der 70 Haushalte bildet Fischfang. Gemeinsam mit CARE haben die Dorfbewohner die Umweltrisiken identifiziert und auf einer Karte dargestellt. Zu den größten Umweltproblemen zählt nicht nur die zunehmende Anzahl und Intensität von Stürmen und Flutwellen, sondern auch  fortschreitende Erosion. Das führt zum Verlust von Mangroven und zur Zerstörung von Deichen und Fischteichen. Fischer werden von plötzlichen Wetterumschwüngen auf hoher See überrascht und müssen unverrichteter Dinge wieder an Land zurückkehren.  Die Vermischung von Salz- und Süßwasser bewirkt abnehmende Qualität von Grundwasser. All dies steht im engen Zusammenhang mit dem Klimawandel. weiterlesen »

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Von Festen und Schuluniformen

Dienstag, 15. Januar 2013

Die Straße in die Distrikthauptstadt Kilinochchi ist geteert, aber der starke Regen verlangsamt unsere Fahrt. Mit meinen beiden Kollegen Riyas und Maithree sind wir auf dem Weg nach Akkaraikulam im Norden Sri Lankas. Dort wollen wir einen kleinen Betrieb besuchen, er heißt „Beauty Garments“.

An der ehemaligen inneren Grenze des Landes, die bis zum Ende des bewaffneten Konfliktes galt, müssen wir den Soldaten nur noch einen Ausweis zeigen und können dann durchfahren. Niemand will mehr unser Auto kontrollieren, oder Genaueres über unseren Reisegrund erfahren. Das war früher anders. In Kilinochchi selbst ist die Straße noch aus Sand, große Löcher klaffen hier auf der Fahrbahn. Sobald wir die Hauptstraße verlassen, haben wir Schwierigkeiten, voran zu kommen.

Die Mitarbeiterinnen von "Beaty Garments" erhalten mittlerweile auch größere Aufträge und sind wirtschaftlich selbstständig. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Die Mitarbeiterinnen von “Beaty Garments” erhalten mittlerweile auch größere Aufträge und sind wirtschaftlich selbstständig. (Foto: CARE/Katrin Blume)

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Vom CARE-Büro ins CARE-Projekt

Montag, 14. Januar 2013
Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Mein erster Tag beginnt im Büro in Colombo. Die Kollegen geben mir einen Überblick über die gesamte Arbeit von CARE in Sri Lanka. CARE engagiert sich unter anderem in zahlreichen Teeplantagen in der Mitte des Landes, im „Hügelland“ (Hill Country), wie der Teil des Landes genannt wird. Dort arbeitet CARE mit Teebauern und Teekonzernen zusammen, um die Lebensbedingungen der meistens sehr armen Teebauern zu verbessern. Viele von ihnen mussten vor den Konflikten im Norden fliehen und sind nun wieder zurückgekehrt.

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Sri Lanka: Wiedersehen nach vier Jahren

Freitag, 11. Januar 2013
In der Stadt Colombo wird investiert und gebaut. In ländlichen Gebieten dagegen gibt es keine befestigten Straßen. (Foto:CARE/Katrin Blume)

In der Stadt Colombo wird investiert und gebaut. In ländlichen Gebieten dagegen gibt es keine befestigten Straßen. (Foto:CARE/Katrin Blume)

Wir sind früher in Sri Lanka gelandet, als geplant. Das letzte Mal war ich vor vier Jahren hier. Sechs Jahre habe ich damals in Sri Lanka gelebt, habe Projekte zur nachhaltigeren Landwirtschaft betreut. Nach dem Tsunami standen die Nothilfe und dann der Wiederaufbau im Vordergrund. Ich bin gespannt zu sehen, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Bis ich meinen Stempel im Reisepass und mein Visum erhalte, dauert es nicht einmal zehn Minuten.  Und die Koffer auf dem Gepäckband fahren bereits ihre Runden, als ich meinen abholen möchte. Ruwan, der Fahrer von CARE, wartet schon. Der Flughafen liegt eine Stunde außerhalb und auf dem Weg in die Stadt erzählt er mir Unglaubliches. Vieles davon kann ich bei einem Blick aus dem Fenster mit eigenen Augen sehen. Es ist kaum noch Militär auf den Straßen und der einzige Checkpoint an der Hauptstraße nach Colombo ist nun mit Polizisten besetzt. Die Straßen haben befestigte und gesicherte Mittelstreifen, eine riesige Umgehungsstraße wird gebaut und es gibt seit ein paar Monaten eine Autobahn in den Süden mit Raststätten und festen Absperrungen an den Straßenseiten.

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Mangroven gegen die Flut

Freitag, 14. Dezember 2012

Die Provinz Krabi in Südthailand verbinden viele Reisende mit ihren zahlreichen Sandstränden und malerischen Inseln. Wer nicht im Tourismusbereich arbeitet, verdient sein Geld mit dem Anbau von Ölpalmen. Für all diejenigen, die nicht in diesen Sektoren tätig sind, bleibt Fischerei die wichtigste Einkommensquelle.

Diskussion mit Dorfvertretern aus Klong Yang (Foto: CARE/Katrin von der Dellen)

Diskussion mit Dorfvertretern aus Klong Yang (Foto: CARE/Katrin von der Dellen)

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Wie wir die Fische zurückbringen

Donnerstag, 22. November 2012

Von Katrin von der Dellen

In der Gemeinde Tongtomyai unterstützt CARE die Fischer. (CARE/Katrin von der Dellen)

In der Gemeinde Tongtomyai unterstützt CARE die Fischer. (CARE/Katrin von der Dellen)

Ich befinde mich im Süden Thailands in der Provinz Chumphon. Ich bin auf dem Weg zu der Gemeinde Tongtomyai im Distrikt Sawi, wo CARE arbeitet. Auf den ersten Blick bin ich überwältigt von der Bucht im Golf von Thailand. Häuser ragen auf Stelzen aus dem Wasser, die Menschen hier verdienen ihr Einkommen hier mit Fischfang.

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„Dem Seegras gehört die Zukunft“

Dienstag, 30. Oktober 2012

von Katrin von der Dellen

Erste Resultate der neuen Anbauweise. (Foto: CARE / Katrin von der Dellen)

Erste Resultate der neuen Anbauweise. (Foto: CARE / Katrin von der Dellen)

Heute besuche ich eine unserer Projektgemeinden im Distrikt Luwu in der Südhälfte Indonesiens.  Die Erträge aus der Landwirtschaft sind hier aufgrund längerer Trockenzeit spärlich. Deswegen haben einige Farmer vor drei Jahren mit dem Anbau von Seegras begonnen. Die Idee haben sie aus Nachbardörfern, die bereits erfolgreich Seegras angebaut haben. In Luwu sind die Seegrasfarmer schon einen Schritt weiter als die im Distrikt Bone, über die ich in meinem letzten Blogbeitrag berichtet habe. Sie haben bereits an einer Schulung zu verschieden Anbaumethoden teilgenommen. Seit zwei Wochen sind die ersten Ableger im Meer ausgesät. weiterlesen »

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