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Archiv für die Kategorie: ‘Kambodschanisches Tagebuch’

Ein kleiner Schritt auf dem langen Weg der Transformation

Donnerstag, 24. März 2011
Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Phnom Penh (ce) – Freitagabend, das Wochenende steht vor der Tür, eine endlose Blechlawine quält sich über die Brücke, die den breiten Mekong überspannt. Dazwischen noch mehr Menschen auf Mopeds, manchmal zu dritt oder mit Kindern zu viert auf einem Gefährt. Sie quetschen sich in jede verfügbare Lücke, drücken sich an Limousinen, Lastwagen, Pick-Ups und Bussen vorbei, alles drängt nach vorne. Die Fahrbahn ist längst zu klein, die Strasse wird verbreitert, rechts und links schieben Bulldozer den rostbraunen Boden zur Seite. Wenn das ganze einigermaßen terrassiert und platt gewalzt ist, wird auch diese neue Bahn ohne Asphaltbelag sofort in Anspruch genommen. Bevorzugt von der neureichen Khmer Elite in ihren großen, luxuriösen, glänzenden Geländewagen, die nun mit ihren Boliden rücksichtslos über die Piste preschen, eine Staubfahne hinter sich herziehend. weiterlesen »

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Alles zum Lernen

Freitag, 10. September 2010

Ist es wirklich schon die letzte Woche meines Aufenthalts in Deutschland? Ich kann nicht glauben, wie die Zeit vergeht.

Ich bekam die Chance auch in Berlin zu arbeiten. Dort habe ich viel gesehen und gelernt, was sicher gut für meine Entwicklung war. (Foto: Chandara Tith)

Jetzt erst begreife ich: das Praktikum bei CARE hier in Deutschland war nicht nur positiv für meine berufliche Karriere und mein akademisches Wissen, sondern hat auch meiner persönlichen Entwicklung viel gebracht.

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Berlin: “Arm aber sexy”

Freitag, 03. September 2010

Ich fahre nach Berlin.

Ich in Berlin. Mit dem Fahrrad war ich einen ganzen Tag unterwegs, um die Stadt zu erkunden. (Foto: Tourist)

Ich in Berlin. Mit dem Fahrrad war ich einen ganzen Tag unterwegs, um die Stadt zu erkunden. (Foto: Tourist)

Dieser Trip ist schon seit einiger Zeit geplant. Am Tag der Abreise bin ich bereits eine Stunde vor Zugabfahrt im Bahnhof – ich will verstehen, wie das deutsche Bahnnetz funktioniert. Glücklicherweise ist es nicht so kompliziert wie erwartet. Ich sitze im Zug. Er fährt los. Mein Herz fängt heftig an zu schlagen. Zum ersten Mal in meinem Leben sitze ich in einem Hochgeschwindigkeitszug!

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Frauen im Arbeitsleben: “I am powerful”

Montag, 30. August 2010

“I am powerful – Ich bin stark!” Was soll das heißen? Ist das eine politische Botschaft? Nein, es ist das Motto einer neuen Kampagne von CARE, um die Rechte der Frauen zu thematisieren und vor allem zu stärken.

In der CARE Kampagne "I am powerful" werden Frauen aus verschiedenen Ländern portraitiert. Hier zeigt eine Kambodschanerin in ihrem Gemüsegarten, dass sie ihre Familie ernähren kann. (Foto:CARE)

Sie hat bei mir wirklich Interesse geweckt. Ich bin sowohl auf der Website, als auch auf einigen Broschüren darauf aufmerksam geworden.

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Die Medien entdecken: Deutschland vs. Kambodscha

Freitag, 20. August 2010

Ich hätte niemals gedacht, wie fortschrittlich die Medien in Deutschland sind.

Ich im WDR-Studio - ein interessantes Gefühl (Foto: Sina Stach)

Ich im WDR-Studio - ein interessantes Gefühl (Foto: Sina Stach)

Zwar wurde ich von deutschen Lehrern als professioneller Journalist ausgebildet und in meiner Universität in Phnom Penh kam das technische Equipment ebenfalls aus Deutschland. Aber dennoch hätte ich mir nie vorgestellt, wie großartig die deutschen Fernseh- und Rundfunkstudios sind. weiterlesen »

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Time to take CARE

Freitag, 13. August 2010

Eines Tages bin ich nach Feierabend noch ein wenig durch die Straßen Bonns spaziert, als ich ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof auf einmal auffallend viel Orange sah – junge Menschen trugen T-Shirts mit der typischen CARE-Farbe und dem Händekreis als Logo.

Das junge Team hat eine sehr freundliche Art mit den Menschen zu sprechen. Als ich sie sah, erinnerte ich mich an meine eigenen Erfahrungen in Kambodscha. (Foto:Chandara Tith)

Auch ihr Informationsstand war mit CARE-Bannern behängt und voller Infomaterialien. Das Team spricht die Leute in der Fußgängerzone an und zeigt ihnen Bilder und kleine Boxen, die dem CARE-Paket ähneln. Ich wundere mich, was sie wohl machen. Sicher eine Art von sozialer Arbeit.

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Klimawandel – was wandelt sich noch?

Freitag, 06. August 2010

Manika, eine Freundin aus Kambodscha, die wie ich gerade in Bonn ein Praktikum macht, hat eine interessante Frage gestellt: „Ändert das Klima die Gewohnheiten der Menschen?“ Sie bemerkte, dass man in Deutschland später aufsteht und ins Bett geht als in Kambodscha, und dass in Deutschland der Sonnenaufgang auch später ist als bei uns.

Mein Freund Michael sagte mir, dass vor der Uni immer viele Menschen auf der Wiese liegen. Jetzt ist es hier recht ruhig. (Foto: Chandara Tith)

Als ich mit meinem Freund Michael durch die Stadt ging, erzählte er mir von der großen Wiese an der Bonner Uni und dass normalerweise dort im Sommer immer Leute liegen, um sich zu sonnen. Diesen Sommer jedoch sieht man nicht so viele Sonnenanbeter. Er überlegte, ob es den Leuten vielleicht zu heiß sei.
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