Was braucht ein Malawi?
Dienstag, 16. Dezember 2008![]() Wohnen in Malawi. Foto: CARE |
Malawi, 9. Dezember 2008. Weiter geht es zum kleinen CARE-Büro in Nitchisi. Dieses Projekt wird dezentral gesteuert, erklärt mir mein Kollege Dejan.
![]() Wohnen in Malawi. Foto: CARE |
Malawi, 9. Dezember 2008. Weiter geht es zum kleinen CARE-Büro in Nitchisi. Dieses Projekt wird dezentral gesteuert, erklärt mir mein Kollege Dejan.

Zehn Mitarbeiter von CARE International sind bei der Klimakonferenz in Posen live vor Ort. In einem Blog schildern fünf von ihnen, welche Eindrücke sie in den ersten Tagen gesammelt haben.
(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)
Goma, 24. November, 2008 – Erneut besuchen wir die Flüchtlingslager in Goma und sammeln neue Geschichten von Vertriebenen. Wieder fragen wir uns, was die Menschen in Zeiten des Krieges wirklich brauchen. Manche Bedürfnisse sind offensichtlich, wie das Bedürfnis nach Obdach, sauberem Wasser, Nahrung und Kleidung. Aber andere Bedürfnisse erkennt man nur schwer. Dementsprechend hart ist es auf diese zu reagieren. Besonders schwer ist es im Fall von sexuellem Missbrauch.
In einer Kirche in Goma haben sich im Laufe der letzten Wochen mehr als 1000 Flüchtlinge eingefunden. Seit unserem letzten Besuch sind weitere Hunderte von Vertriebenen dazu gekommen. Die anderen Flüchtlingslager, die wir in Goma besuchen, sind kleiner. Dort leben nur ein paar Familien aus demselben Ort. Aber in der Kirche treffe ich auf Menschen aus sämtlichen Regionen, z.B. aus Masisi und dem Westen von Rutshuru. Viele von Ihnen kamen allein. weiterlesen »
CARE organisiert vom 9. bis 12. November in Südafrika eine globale Konferenz zur Weltarmut. Dr. Wolfgang Jamann, Geschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, schreibt aus Johannesburg darüber.
Die erste Globale Armutskonferenz von CARE International ist gestern zu Ende gegangen. Der letzte Tag war noch einmal geprägt von den vielen positiven Erfahrungen, die wir und unsere Mitstreiter machen, zum Beispiel beim Schutz von Frauen gegen sexuelle Gewalt und gegen Genitalverstümmelung, aber auch bei den großen Erfolgen die wir haben, wenn Frauen aktive Träger von Entwicklungsanstrengungen sind, wie in Kredit- und Spargruppen, Alphabetisierung und Hygiene- und Gesundheitserziehung für die eigenen Familien. Auf meiner morgigen Weiterreise nach Sambia werde ich einige dieser Erfolge zu sehen bekommen, zum Beispiel eines der ersten Frauenhäuser Afrikas, das Schutz vor Gewalt bietet und in dem Polizei, Rechtsanwälte und Sozialarbeiter zusammen arbeiten.
![]() Die größten Verwüstungen sind beseitigt. Nun gilt es den Menschen längerfristig eine Perspektive zu geben. Foto: CARE |
Letzter Tag in Rangun. Eine Woche ist schnell vorbei, aber ich habe von dem, was ich mir vorgenommen hatte das Meiste geschafft. Mittlerweile sind in Rangun die größten Verwüstungen beseitigt, nur hier und da sind noch einige Schäden durch den Sturm Nargis zu erkennen. Die Kollegen berichten mir, dass Rangun vor dem Sturm eine sehr grüne Stadt gewesen sei und man konnte oftmals viele Häuser nicht sehen, da sie von mächtigen Bäumen verdeckt wurden. Erstaunlich ist, wie schnell sich die Bäume erholen: Das was übrig geblieben ist, treibt schon wieder kräftig aus und einige haben schon richtiges Astwerk entwickelt. weiterlesen »
![]() Die Menschen in Myanmar waren dem Wirbelsturms “Nargis” hilflos ausgeliefert. 2,4 Millionen Menschen brauchten akut Nothilfe. Foto: CARE |
18. September 2008 - Wenn man früh morgens mit dem Flugzeug aus Bangkok kommt, dreht die Maschine eine Runde vor dem Flughafen von Rangoon. Bei klarem Wetter hat man einen guten Blick auf das Irrawaddy-Delta, das Anfang Mai schwer von Zyklon „Nargis“ getroffen wurde. Man sieht dann grüne Felder, vereinzelt ein paar Dörfer und unzählige Flüsse. Manche verlaufen in langen Windungen, andere wiederum fließen in engen Schlaufen durch die Ebene; sie kommen zusammen, teilen sich wieder, um nach kurzer Strecke mit anderen Flüssen zu einem Strom zu werden.