Von Festen und Schuluniformen
Dienstag, 15. Januar 2013Die Straße in die Distrikthauptstadt Kilinochchi ist geteert, aber der starke Regen verlangsamt unsere Fahrt. Mit meinen beiden Kollegen Riyas und Maithree sind wir auf dem Weg nach Akkaraikulam im Norden Sri Lankas. Dort wollen wir einen kleinen Betrieb besuchen, er heißt „Beauty Garments“.
An der ehemaligen inneren Grenze des Landes, die bis zum Ende des bewaffneten Konfliktes galt, müssen wir den Soldaten nur noch einen Ausweis zeigen und können dann durchfahren. Niemand will mehr unser Auto kontrollieren, oder Genaueres über unseren Reisegrund erfahren. Das war früher anders. In Kilinochchi selbst ist die Straße noch aus Sand, große Löcher klaffen hier auf der Fahrbahn. Sobald wir die Hauptstraße verlassen, haben wir Schwierigkeiten, voran zu kommen.

Die Mitarbeiterinnen von “Beaty Garments” erhalten mittlerweile auch größere Aufträge und sind wirtschaftlich selbstständig. (Foto: CARE/Katrin Blume)


Viele von ihnen mussten vor den Konflikten im Norden fliehen und sind nun wieder zurückgekehrt.



