<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blog.care.de</title>
	<atom:link href="http://blog.care.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.care.de</link>
	<description>Blog des Teams von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:37:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Sambia: Fußballpraxis und Entwicklungstheorie</title>
		<link>http://blog.care.de/sambia-fusballpraxis-und-entwicklungstheorie/</link>
		<comments>http://blog.care.de/sambia-fusballpraxis-und-entwicklungstheorie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CARE Deutschland-Luxemburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4602</guid>
		<description><![CDATA[Im Reisetagebuch berichtet Valeska Homburg diesmal, wie sich Gemeinden im ländlichen Sambia organisieren, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen: In Chipatas lokalem Fußball-Stadion herrscht reges Treiben. Wir hören schon von draußen vergnügt quietschende Kinderstimmen und wollen vor unserer Abfahrt nach Lundazi noch einen kurzen Blick hineinwerfen. Der Platz ist groß, von zwei Seiten eingerahmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Reisetagebuch berichtet </em><em><a href="http://www.valeska-homburg.de/soziales-engagement.html" target="_blank">Valeska Homburg</a></em><em> diesmal, wie sich Gemeinden im ländlichen Sambia organisieren, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen:</em></p>
<div id="attachment_4607" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeksa-und-Barca-Junge_blog31.jpg"><img class=" wp-image-4607 " title="Valeksa und Barca-Junge" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeksa-und-Barca-Junge_blog31.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Gemeinsame Leidenschaft: Der Fußball verbindet Valeska Homburg und diesen sambischen Jungen. (Foto: CARE/Thomas Knoll)</p></div>
<p>In Chipatas lokalem Fußball-Stadion herrscht reges Treiben. Wir hören schon von draußen vergnügt quietschende Kinderstimmen und wollen vor unserer Abfahrt nach Lundazi noch einen kurzen Blick hineinwerfen. Der Platz ist groß, von zwei Seiten eingerahmt von Tribünen – die schattigen Seiten sind das, wie wir von Marlon lernen. Zwei lokale Clubs haben gerade ihr Spiel beendet und kommen vom Platz. Kinder. Die uns mit fragendem Blick zunächst aus der Ferne beäugen. Der stolze Träger eines Barcelona-Trikots ist schon älter und spricht englisch. Wir kommen ins Gespräch.</p>
<p><span id="more-4602"></span></p>
<p>Das ermutigt offenbar auch die anderen Kinder und schnell sind wir umringt. Stolz präsentiert uns der Torhüter seine Torwart-Fäustlinge und demonstriert mit einem angedeuteten Hechtsprung, was seine Rolle auf dem Feld ist. Der Ball, mit dem gespielt wurde, ist selbstgebaut. Er hat eine perfekte Form und Konsistenz, aber wenn man näher hinguckt, sieht man, dass er aus etlichen zusammengeklebten Plastikschichten besteht. Wir schießen ein Erinnerungs-Foto von den stolzen Kickern und machen uns auf den Weg nach Lundazi.</p>
<div id="attachment_4610" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Stolze-Kicker.jpg"><img class="size-full wp-image-4610" title="Stolze Kicker" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Stolze-Kicker.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Die stolzen Kicker von Chipata. (Foto: CARE/Thomas Knoll)</p></div>
<p><strong>Lehrer sind Mangelware. Was tun?</strong></p>
<p>Für die Fahrt hier hoch ist ein Jeep von Vorteil. Auf den roten Sandpisten tun sich ziemlich überraschend ganz schöne Schlaglöcher auf. Die Straße gen Norden wird gerade erst gebaut. Der größte Teil unserer Fahrt führt uns über die roten Sandpisten. Lundazi ist eine kleine Stadt mit staubigen Straßen, rundherum ist weit und breit nichts. Die Stadt wirkt eher, wie ein Dorf – aber das täuscht: Etwa 5.000 Menschen leben hier.</p>
<p>In der Umgebung liegen einige der Gemeindeschulen, die wir besuchen werden. In den Gesprächen der letzten Tage haben <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15894678,00.html" target="_blank">Marlon</a>, <a href="http://www.care.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2FCare_Dejan_von_Roman_004.jpg&amp;md5=92e94a84ab6519046a092c759395b53c66cc96f6&amp;parameters[0]=YTo1OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters[1]=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo1MjoiPGJvZHkgc3R5bGU9ImJhY2tncm91bmQ6&amp;parameters[2]=I2ZmZjsgbWFyZ2luOjA7IHBhZGRpbmc6MDsiPiI7czo1OiJ0aXRsZSI7czoxNToi&amp;parameters[3]=T3JpZ2luYWxhbnNpY2h0IjtzOjQ6IndyYXAiO3M6Mzc6IjxhIGhyZWY9ImphdmFz&amp;parameters[4]=Y3JpcHQ6Y2xvc2UoKTsiPiB8IDwvYT4iO30%3D" target="_blank">Dejan</a> und <a href="http://www.care.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2FCare_Knoll_04.jpg&amp;md5=c5d00b2c282f829c2c33c341ad55088c810d15f5&amp;parameters[0]=YTo1OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters[1]=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo1MjoiPGJvZHkgc3R5bGU9ImJhY2tncm91bmQ6&amp;parameters[2]=I2ZmZjsgbWFyZ2luOjA7IHBhZGRpbmc6MDsiPiI7czo1OiJ0aXRsZSI7czoxNToi&amp;parameters[3]=T3JpZ2luYWxhbnNpY2h0IjtzOjQ6IndyYXAiO3M6Mzc6IjxhIGhyZWY9ImphdmFz&amp;parameters[4]=Y3JpcHQ6Y2xvc2UoKTsiPiB8IDwvYT4iO30%3D" target="_blank">Thomas</a> mir viel über das <a href="http://www.care.de/sambia-bildung-gesundheit.html" target="_blank">CARE-Schulprojekt</a> hier erzählt. Die Schulsituation ist mit der in Deutschland gar nicht vergleichbar. Denn in Sambia auf dem Land ist alles komplett anders – und doch ist die Bedürfnislage der Menschen dieselbe wie die der Menschen in den Städten: Die Eltern wollen natürlich, dass ihre Kinder in die Schule gehen. Aber für die Gemeindeschulen, die zum Teil aus nicht mehr als einem Klassenraum bestehen und die eben eine Zwei-Tages-Tour entfernt von der Hauptstadt liegen, findet man keine ausgebildeten Lehrer.</p>
<p><strong title="Kind">Um ein Kind zu erziehen, braucht es eine ganze Gemeinde</strong></p>
<p>Deshalb haben die einzelnen Gemeinden eine wunderbare Idee entwickelt: Aus der Gemeinde heraus stellen sich ein, zwei oder mehrere Personen, die selbst eine Schulbildung genossen haben, als Lehrer zur Verfügung. Die Gemeinde zahlt sie – meist in Naturalien, etwa mit einem Sack Maismehl oder Ähnlichem.</p>
<div id="attachment_4614" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Gemeindeschule1.jpg"><img class="size-full wp-image-4614" title="Gemeindeschule in Sambia" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Gemeindeschule1.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Jede Gemeinde hat ein eigenes Schulsystem und organisiert sich selbst. (Foto: CARE/Thomas Knoll)</p></div>
<p>Sie unterrichten dann die Kinder der jeweiligen Gemeinde. Lediglich die Strukturen dafür schafft CARE gemeinsam mit ROCS. Beide Organisationen arbeiten in diesem Projekt Hand in Hand und sorgen vor allem für die Aus- und Weiterbildung der Lehrer. Dazu werden Meetings organisiert, so dass sich die Lehrer auch untereinander austauschen können.</p>
<p>Jede Gemeinde baut also ihr ganz eigenes Schulsystem auf und organisiert sich selbst. Den wichtigsten Part haben die Eltern. Sie entscheiden, wer als Lehrer für ihre Kinder geeignet ist. Und eine Gruppe von Elternvertretern trifft alle Entscheidungen, die an der Schule von Belang sind. Sie werden ganz speziell in organisatorischen Dingen von CARE und ROCS geschult. Dass es überhaupt Gemeindeschulen gibt, ist letztlich nur dem Engagement der Eltern zu verdanken.</p>
<p><strong>Investition in die Zukunft</strong></p>
<p>Ab und zu werden „Gäste“ an die Schulen eingeladen: Krankenschwestern, die über <a href="http://www.care.de/dossier-gewalt-frauen-aids.html" target="_blank">HIV und andere gesundheitliche Aspekte</a> mit den Kindern sprechen. Andere Gäste &#8211; mit ganz gewöhnlichen Jobs &#8211; erzählen den Kindern über ihre Arbeit, sollen informieren und als Vorbilder dienen.</p>
<p>Und die Gemeinden werden auch darin unterstützt, zum Beispiel einen Klassenraum zu bauen. Ursprünglich bestand der manchmal aus nicht mehr als vier Pflöcken und einem Dach. Aber das ist manchmal eben nur den Anfang. Aus einfachsten Klassenräumen sind in einigen Gemeinden nach und nach massive Schulgebäude geworden, in denen jetzt mehrere hundert Kinder unterrichtet werden.</p>
<p>Ich bin gespannt. Das Projekt klingt toll. In den nächsten Tagen werden wir uns ansehen, wie das alles in der Praxis abläuft, wenn wir die Gemeindeschulen dann tatsächlich besuchen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/sambia-fusballpraxis-und-entwicklungstheorie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Norden viel Neues!</title>
		<link>http://blog.care.de/valeska-homburg-sambia-blog2/</link>
		<comments>http://blog.care.de/valeska-homburg-sambia-blog2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CARE Deutschland-Luxemburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Valeska Homburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4587</guid>
		<description><![CDATA[Die Sportmoderatorin und Journalistin Valeska Homburg ist momentan mit CARE  unterwegs auf den Straßen Sambias: Früh morgens starten wir unsere Reise gen Norden. Unser Ziel sind 30 Gemeinde-Schulen in der North-Eastern Province von Sambia. Der Plan ist, die Strecke in zwei Tagesetappen zu bewältigen. 600 Kilometer liegen heute vor uns. Marlon von der CARE-Partnerorganisation ROCS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Sportmoderatorin und Journalistin <a href="http://www.valeska-homburg.de/" target="_blank">Valeska Homburg</a> ist momentan mit CARE  unterwegs auf den Straßen Sambias:</em></p>
<div id="attachment_4588" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska-und-Kids_Foto-TK.jpg"><img class=" wp-image-4588" title="Valeska und Kids_Foto TK" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska-und-Kids_Foto-TK.jpg" alt="" width="460" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Herzlich willkommen! Valeska Homburg unterwegs in Sambia (Foto: CARE/Thomas Knoll)</p></div>
<p>Früh morgens starten wir unsere Reise gen Norden. Unser Ziel sind 30 Gemeinde-Schulen in der North-Eastern Province von Sambia. Der Plan ist, die Strecke in zwei Tagesetappen zu bewältigen. 600 Kilometer liegen heute vor uns. Marlon von der CARE-Partnerorganisation ROCS holt uns gut gelaunt ab, wir besorgen einen ordentlichen Wasser-Vorrat für die Reise und verlassen vorfreudig und sehr gespannt auf die bevorstehenden Eindrücke die Hauptstadt Lusaka.<span id="more-4587"></span></p>
<p>Die Straße ist geteert. Einspurig. <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15894678,00.html" target="_blank">Marlon</a> ist ein souveräner Fahrer und hat die Situation voll im Griff: Entgegenkommende Busse, Schildkröten, die umfahren werden wollen,  Affen, die in Scharen plötzlich auf der Straße sitzen, Ziegen und Kühe, die die Straße kreuzen – Marlon umkurvt sie alle und fährt dennoch beeindruckend zügig. Die Landschaft ist malerisch,alles extrem grün – denn die Regenzeit ist gerade zu Ende gegangen. Es ist viel hügeliger, als ich es mir vorgestellt hatte. Und an manchen Punkten bietet sich uns ein fast schon kitschiges Bild: Die Straße führt hinauf auf einen Hügel und am höchsten Punkt gucken wir runter auf eine endlos weite Ebene, die genauso aussieht, wie man Afrika in einem Bilderbuch darstellen würde. Es ist wunderschön.</p>
<p><strong>Auto-Unterhaltungen sind Landeskunde</strong></p>
<p>Im Auto ist viel Zeit, um zu reden: Marlon beantwortet bereitwillig alle Fragen und erzählt uns Geschichten: Über sein Land, über die Kultur und lustiger Weise auch über schwarze Magie. Ich frage ihn nach ein paar Brocken „Tumbuka“, das ist die Sprache, die die Kinder an den Schulen größtenteils sprechen.  Ein paar Begrüßungs-Floskeln können ja vielleicht ein schöner Eisbrecher sein.</p>
<p>Unser Tank ist voll – das ist auch besser so. Denn links und rechts der Straße gibt es über hunderte von Kilometern nichts – zumindest keine Tankstellen. Ab und zu fahren wir an ein paar kleinen Dörfern vorbei, die direkt an der Straße liegen. Das sind Lehmhütten mit Strohdächern. Kinder spielen an der Straße und auch die Kleinsten scheinen die Gefahren der vorbeifahrenden Autos und LKW exakt zu kennen. Alles passiert direkt an der Straße: Fahrräder werden repariert, Vieh wird von A nach B getrieben, Schulkinder gehen nach Hause, an kleinen Verkaufsständen werden Tomaten angeboten. Wir rauschen vorbei und saugen alle Eindrücke auf.</p>
<p><strong>Drei Stifte, fünf Kinder. Was tun?</strong></p>
<p>Wir kommen zum Luangwa-Fluss. Die Luangwa-Brücke ist die einzige Verbindung zwischen dem Süden Sambias und dem Norden des Landes und Malawi. Die Polizei regelt hier den Verkehr &#8211; es darf immer nur jeweils ein Fahrzeug die Brücke überqueren – Fotografieren ist hier nicht erlaubt. Als wir vor der Brücke kurz halten, um ein Foto zu machen, kommen Kinder auf uns zugelaufen, die in der einzigen Hütte weit und breit leben. Sie fragen mich nach Stiften. Ich krame in meiner Tasche drei Stück zusammen und lerne dann aber sehr schnell, dass es schwierig ist, wenn man nur drei Stifte, aber fünf Kinder vor sich stehen hat. <a href="http://www.care.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2FCare_Dejan_von_Roman_004.jpg&amp;md5=92e94a84ab6519046a092c759395b53c66cc96f6&amp;parameters[0]=YTo1OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters[1]=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo1MjoiPGJvZHkgc3R5bGU9ImJhY2tncm91bmQ6&amp;parameters[2]=I2ZmZjsgbWFyZ2luOjA7IHBhZGRpbmc6MDsiPiI7czo1OiJ0aXRsZSI7czoxNToi&amp;parameters[3]=T3JpZ2luYWxhbnNpY2h0IjtzOjQ6IndyYXAiO3M6Mzc6IjxhIGhyZWY9ImphdmFz&amp;parameters[4]=Y3JpcHQ6Y2xvc2UoKTsiPiB8IDwvYT4iO30%3D" target="_blank">Dejan von CARE</a> interveniert diplomatisch und erklärt, dass doch eigentlich nur die größeren Schulkinder einen Stift gebrauchen könnten und die beiden Kleinen doch noch ein bisschen jung für Stifte seien. Wir kommen mit der Familie ins Gespräch, die uns sehr aufgeschlossen ein paar Dinge über ihr Leben am Fluss verrät: Dass sie von Fisch leben, die Kinder in die Schule gehen – die Richtung der Schule wird kurz per Handzeichen angedeutet – dass sie jetzt gerade im Fluss auch baden können, weil sie keine Angst vor Krokodilen haben müssen – denn die seien nur in der Regenzeit hier.</p>
<div id="attachment_4599" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska_Sambia_von-Roman.jpg"><img class=" wp-image-4599  " title="Valeska_Sambia_von Roman" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska_Sambia_von-Roman.jpg" alt="" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Ein langer Tag auf den Straßen Sambias geht zu Ende. (Foto: CARE/Dejan von Roman)</p></div>
<p>Als die Sonne untergeht, fahren wir immer noch. Aber bis Chipata – unserem Ziel für die Nacht – ist es nicht mehr weit. Wir gönnen uns einen kurzen Stopp am Straßenrand und stoßen mit warmen und gut geschüttelten Getränken kurz auf <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15894657,00.html" target="_blank">Thomas’</a> Geburtstag an.</p>
<p>Dass Elektrizität in Chipata schon nicht mehr selbstverständlich und die Stromversorgung zum Teil instabil ist, merken wir, als wir kurz einen Supermarkt ansteuern. Da fällt erst mal urplötzlich im gesamten Stadtteil das Licht aus – auch im Supermarkt. Schon komisch – so ganz im Dunkeln. Dejan ist erfahren und bestens präpariert und hat sich fürs Hotel mit Kerzen ausgerüstet. Ich lege meine Taschenlampe griffbereit für die Nacht. Aber der Strom hält.</p>
<p>Wir sind alle müde, aber sprechen beim Abendessen noch lange über die<a href="http://www.care.de/sambia-bildung-gesundheit.html" target="_blank"> 30 Schulen und das Projekt von CARE</a>. Ich bin beeindruckt von den Details, die ich erfahre. Die Idee hinter dem Projekt, die Entstehung, und vor allem die Umsetzung sind sehr faszinierend. Einzelheiten dazu im nächsten Blog. Für heute geht ein langer Tag zu Ende. Nachdem ich nun die Distanz kenne, die man von der Hauptstadt bis hierher zurücklegen muss, wird noch viel deutlicher, wie abgelegen die Gemeindeschulen tatsächlich sind. Da erscheint das Schulprojekt von CARE direkt noch viel wertvoller. Denn wir sind einen ganzen Tag gefahren und sind noch nicht da, wo wir eigentlich hinwollen.</p>
<p>Morgen kommt die zweite Etappe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/valeska-homburg-sambia-blog2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rundgang durchs CARE-Haus, Teil 2</title>
		<link>http://blog.care.de/rundgang-durchs-care-haus-teil-2/</link>
		<comments>http://blog.care.de/rundgang-durchs-care-haus-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolas Klauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikolas Klauser]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[CARE]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Soziales Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Rundgang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4563</guid>
		<description><![CDATA[In meinem letzten Blog habe ich Euch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der „belle étage“, dem Souterrain, vorgestellt. Ein paar Treppenstufen höher kommt man ins Erdgeschoss. Wer hier seinen Schreibtisch hat und was hier genau passiert, möchte ich Euch in diesem zweiten Teil meines Rundgangs durchs Haus vorstellen. Offene Türen sind typisch für das Erdgeschoss. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="http://blog.care.de/rundgang-durchs-haus-eins/" target="_blank">letzten Blog</a> habe ich Euch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der „belle étage“, dem Souterrain, vorgestellt. Ein paar Treppenstufen höher kommt man ins Erdgeschoss. Wer hier seinen Schreibtisch hat und was hier genau passiert, möchte ich Euch in diesem zweiten Teil meines Rundgangs durchs Haus vorstellen. Offene Türen sind typisch für das Erdgeschoss. „Offene Türen als Sinnbild für die Transparenz und Offenheit von CARE Deutschland-Luxemburg“, so beschreibt die stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann das Erdgeschoss.</p>
<div id="attachment_4564" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/CARE-Karin-Kortmann.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4571" title="CARE Karin Kortmann" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/CARE-Karin-Kortmann.jpg" alt="" width="460" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Karin Kortmann ist seit Oktober letzten Jahres stellvertretende Generalsekretärin von CARE. (Foto: CARE)</p></div>
<p><span id="more-4563"></span>Den Großteil des Erdgeschosses nimmt die Geschäftsleitung ein. Im Büro des Verwaltungsrats und Vorstandes ist immer etwas los – hier laufen die Fäden von MitarbeiterInnen und Geschäftsführung zusammen.  Fast täglich schaut hier jemand aus den verschiedenen Abteilungen vorbei. Meistens haben die Kollegen zwei Ziele – eine Unterschrift oder eine Besprechung mit dem Vorstand.</p>
<p>Birgit Pfeifer und Britta Wiese kümmern sich um den reibungslosen Ablauf der Geschäfte des Vorstands. Die zwei organisieren die Verwaltungsratssitzungen, die Sitzungen der Finanzkommission oder des Kuratoriums – und das sind nur ein paar von unzähligen Aufgaben. Nebenbei helfen sie noch bei der Planung von Reisen von <a href="http://www.care.de/care-verwaltungsrat.html" target="_blank">Verwaltungsrat </a>und Vorstand und berichten vierteljährlich an <a href="http://www.care-international.org/" target="_blank">CARE International </a>in Genf über die Tätigkeiten von CARE Deutschland-Luxemburg.</p>
<p>Gegenüber dem Büro von Verwaltungsrat und Vorstand hat unser Generalsekretär Anton Markmiller sein Reich – gemütliche Ledersesselgarnitur für Besprechungen, Schränke voller Aktenordner, Stapel von Büchern und Souvenirs aus aller Welt schmücken den Raum. Generalsekretär und stellvertretende Generalssekretärin bilden zusammen den hauptamtlichen Vorstand und sind zusammen verantwortlich für CARE Deutschland-Luxemburg. Anton Markmiller ist zuständig für die Kommunikation und das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Finanzen von CARE Deutschland-Luxemburg.</p>
<p>Direkt nebenan befindet sich eigentlich das Büro des ehrenamtlichen CARE-Präsidenten Heribert Scharrenbroich, der regelmäßig im Haus ist. Doch leider platzt das Haus von CARE aus allen Nähten. Und so teilen sich momentan die stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann mit dem Präsidenten das Büro. Beide sind viel unterwegs, Herr Scharrenbroich gerade zum Beispiel im Tschad. Dort hat er sich ein Bild von der Nahrungskrise vor Ort gemacht.</p>
<p>Unsere stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann ist für die Interessensvertretung in Berlin und Brüssel zuständig, sowie die Nothilfe, die Entwicklungsprogramme, so auch zum Beispiel für unsere Arbeit auf dem Balkan. Das hört sich alles nach einem geregelten Arbeitstag an, doch für Frau Kortmann ist „kein Tag wie der andere“.</p>
<p>„Jeder Tag bringt neue spannende Aufgaben mit sich, von der Nothilfe bis hin zu den einzelnen Projekten. Kein Tag ist langweilig und es ist schön, auf Projektreisen jedes Mal durch Lob ermutigt zu werden. Aber die größte Ermutigung ist das Vertrauen, das uns unsere Spender entgegenbringen, indem sie uns ihr Geld anvertrauen.“</p>
<p>Ihr gegenüber liegt die Pressestelle, und nicht selten schaut ihr Kopf in diese herein und fragt in schönem rheinischen Dialekt: „Hab’n sie mal kurz Zeit, Frau Wilke/Frau Mitscherlich?“</p>
<div id="attachment_4565" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Ehrenamt-Freiwilliges-Soziales-Jahr-Pressestelle.jpg"><img class="size-full wp-image-4565" title="Ehrenamt Freiwilliges Soziales Jahr Pressestelle" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Ehrenamt-Freiwilliges-Soziales-Jahr-Pressestelle.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Hier habe ich seit September letzten Jahres meinen Arbeitsplatz: In der Pressestelle von CARE Deutschland-Luxemburg.</p></div>
<p>Sabine Wilke ist die Pressesprecherin von CARE Deutschland-Luxemburg, und somit jederzeit bereit, auf jede Frage von Journalisten zu antworten. Doch das muss sie gar nicht. Da CARE weltweit arbeitet, ist es meistens für die Journalisten interessanter, mit den Kollegen in den jeweiligen Ländern zu sprechen. Sabine Wilke ist einfach die erste Ansprechpartnerin für Fernsehen, Zeitungen oder Radios.</p>
<p>Der zweite festangestellte Teil der Pressestelle ist Johanna Mitscherlich. Ihr Aufgabenbereich ist die redaktionelle Leitung der Homepage. Sie entscheidet, was online gestellt wird, welche Bilder benutzt werden oder welches neue Video online zu sehen sein soll. Auch ist sie Ansprechpartnerin für die Medien, vor allem solche, die Kinder und Jugendliche ansprechen.</p>
<p>Und natürlich ergänzen und vertreten sich beide in ihren Aufgabenbereichen. Und auch ich helfe, wo ich kann, genauso wie unsere derzeitige Praktikantin Alexandra Wolff. Meine Arbeit hier in der Pressestelle habe ich ja in <a href="http://blog.care.de/rundgang-durchs-haus-eins/" target="_blank">meinem ersten Blog</a> geschrieben.</p>
<p>Das Erdgeschoss hat also einen hohen Anteil an Frauen, und ab und an bin ich der einzige Mann unter fünf Frauen. Aber es gibt bei CARE noch eine Etage, in der wirklich ausschließlich Frauen arbeiten. Dieses Geschoss kommt dann in meinem nächsten Blog vor.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/rundgang-durchs-care-haus-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesliga war gestern: Valeska Homburgs erste Tage in Sambia</title>
		<link>http://blog.care.de/bundesliga-war-gestern-valeska-homburgs-erste-tage-in-sambia/</link>
		<comments>http://blog.care.de/bundesliga-war-gestern-valeska-homburgs-erste-tage-in-sambia/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CARE Deutschland-Luxemburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[ROCS]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Valeska Homburg]]></category>
		<category><![CDATA[We CARE for Zambia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4575</guid>
		<description><![CDATA[Die Sportjournalistin und Moderatorin Valeska Homburg ist normalerweise in den Fußballstadien der Republik zu Hause. Nach Ende der Bundesligasaison reist sie nun nach Sambia und lernt die Bildungsprojekte von CARE kennen. Noch sieht alles nicht so aus, wie man sich Afrika vorstellt. Wir sind in Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Von hier aus muss alles arrangiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Sportjournalistin und Moderatorin <a href="http://www.valeska-homburg.de/" target="_blank">Valeska Homburg</a> ist normalerweise in den Fußballstadien der Republik zu Hause. Nach Ende der Bundesligasaison reist sie nun nach Sambia und lernt die Bildungsprojekte von CARE kennen.</em></p>
<div id="attachment_4576" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska-und-Marlon_Foto-TK.jpg"><img class="size-full wp-image-4576 " title="Valeska und Marlon Phiri. Er arbeitet für die CARE-Partnerorganisation ROCS. (Foto: CARE/Thomas Knoll)" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Valeska-und-Marlon_Foto-TK.jpg" alt="" width="460" height="344" /></a><p class="wp-caption-text">Valeska und Marlon Phiri. Er arbeitet für die CARE-Partnerorganisation ROCS. (Foto: CARE/Thomas Knoll)</p></div>
<p><span id="more-4575"></span></p>
<p>Noch sieht alles nicht so aus, wie man sich Afrika vorstellt. Wir sind in Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Von hier aus muss alles arrangiert werden, damit die nächsten Tage in den entlegenen Regionen glatt laufen. Morgen machen  wir uns auf den Weg in die North-Eastern Province: 850 km auf Straßen, die viel Diskussionsstoff liefern. Die einen sagen, die Straßen hätten sich in den letzten Jahren gewaltig gebessert. Die anderen zweifeln fast an deren Existenz. Wir werden es morgen sehen.</p>
<p>Marlon ist der Chef von ROCS &#8211; der lokalen Partner-Organisation von CARE.  Er empfängt uns heute im Büro von ROCS mit einem breiten auf den ersten Blick schon überaus sympathischen Lächeln. Gemeinsam mit ihm werden wir morgen im Jeep gen Norden starten. Marlon  kennt die Schulen, die wir besuchen werden, er kennt die handelnden Personen, er kennt sich aus. Wir besprechen mit ihm und seiner Crew, wie die Schulbesuche ablaufen sollen und holen uns letzte Tipps. Nebenbei  wird viel gelacht. Die unglaubliche Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Sambier begeistert uns.</p>
<p>Wir &#8211; das sind Dejan von Roman, der als Afrika-Referent von CARE der Erfahrenste von uns ist. Er war schon etliche Male in hier in Sambia  und wird &#8211; wo auch immer wir hinkommen &#8211; mit großem Hallo begrüßt. Dejan wird das Monitoring, also die Projektüberwachung an den Schulen durchführen und nimmt nebenher noch etliche andere CARE-Termine wahr. Thomas Knoll ist bei CARE verantwortlich für das Schulprojekt <a href="http://www.care.de/fileadmin/redaktion/mitarbeit/schulen/care_NL_12-2011.pdf" target="_blank">&#8220;Sambia macht Schule!&#8221;</a> und ist ebenfalls mit dem Kontinent vertraut, weil er mehrere Jahre in verschiedenen afrikanischen Ländern gearbeitet hat. Ich bin dankbar, dass ich die beiden begleiten darf.</p>
<p><strong>Die Welt ein Dorf&#8230;</strong></p>
<p>Nach unserem ROCS Meeting treffen wir den Kameramann, der uns die nächsten Tage bei unserem Trip begleiten wird. Charles ist ein drahtiger junger Typ mit hellwachen Augen. Er arbeitet als schreibender Journalist und als Kameramann.  Wir erläutern ihm, was wir an den Schulen vorhaben und besprechen die Reise-Details. Am Ende des Gesprächs erwähnt er beiläufig, dass er im letzten Jahr in Deutschland war. Er war als Journalist eingeladen beim <a href="http://www.dw.de/dw/0,,30956,00.html" target="_blank">Global Media Forum</a> in Bonn &#8211; einer internationalen Konferenz der Deutschen Welle für Journalisten. Charles erzählt uns also von seinem Aufenthalt in Bonn.  Und wir erzählen ihm, dass in diesem Jahr <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15894678,00.html" target="_blank">Marlon von ROCS</a> eingeladen ist, um beim <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15780546,00.html" target="_blank">Global Media Forum im Juni in Bonn</a> über das CARE Projekt in Sambia zu sprechen. Auch Thomas und ich werden dabei sein. So klein ist die Welt!</p>
<p>Was „Chima“ ist, erfahren wir dann zwischen unseren Gesprächen bei einer kurzen Mittagspause. Viele, die in dieser Ecke der Stadt arbeiten treffen  sich in diesem Lunch-Hotspot. Im Speisesaal sitzen in erster Linie Männer. Es gibt getrockneten Fisch oder Fleisch und Chima. Das ist ein sehr sättigendes Mus aus Maismehl, was offenbar Grundnahrungsmittel ist und unserer Reisegruppe &#8211; wie uns angekündigt wird -  in den nächsten Tagen noch öfter begegnen wird. Der Fisch schmeckt köstlich, und Chima schmeckt eigentlich nach nichts, aber macht satt.</p>
<p><strong>Proviant für die Reise in den Norden</strong></p>
<p>Den Nachmittag nutzen Thomas und ich, um sambische Schulbücher zu organisieren, die wir mit nach Deutschland nehmen. Sie sind für die deutschen Partner-Schulen gedacht, die das Projekt hier in Sambia tatkräftig mit Spenden und sehr einfallsreichen Aktionen unterstützen. Die Schüler in Deutschland erfahren so, was man in Sambia im Unterricht so lernt. Umgekehrt haben uns die deutschen Schüler etliche Fragen mitgegeben, die sie von den sambischen Kindern gern beantwortet haben möchten. Wir spielen die Mittler und werden die Antworten mit zurück bringen.</p>
<div id="attachment_4580" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Lusaka_Straßenszene.jpg"><img class="size-full wp-image-4580" title="Quirliges Treiben auf den Straßen Lusakas, der Hauptstadt von Sambia. (Foto: CARE/Sandra Bulling)" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Lusaka_Straßenszene.jpg" alt="" width="460" height="314" /></a><p class="wp-caption-text">Quirliges Treiben auf den Straßen Lusakas, der Hauptstadt von Sambia. (Foto: CARE/Sandra Bulling)</p></div>
<p>Dieser erste Tag war ein reiner Organisations-Tag. Aber die gute Vorbereitung musste sein. Denn über den Norden heißt es in meinen Reisebüchern „einfachste Versorgungsmöglichkeiten“. Wir freuen uns, morgen die Hauptstadt zu verlassen und in das Landleben einzutauchen. Das Southern Cross haben wir zwar bei unserem kleinen Abend-Spaziergang auch aus der Stadt gesehen. Wie das vom Land aus wirkt und erste Eindrücke vom Landleben in Sambia – dazu mehr im Blog in den nächsten Tagen aus dem Norden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/bundesliga-war-gestern-valeska-homburgs-erste-tage-in-sambia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Indien: Wissen ist was für Mädchen.</title>
		<link>http://blog.care.de/indien-wissen-madchen/</link>
		<comments>http://blog.care.de/indien-wissen-madchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Wilke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Armutsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CARE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4534</guid>
		<description><![CDATA[„Udaan“ heißt fliegen, damit habe ich meinen letzten Blog beendet. „Udaan“ ist auch der Name des Mädchenbildungsprojektes von CARE im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, das wir heute besuchen. Seit 2009 gibt es in Indien ein Grundrecht auf Bildung für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren. Das sind zuerst einmal gute Nachrichten. Aber dieses Recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Udaan“ heißt fliegen, damit habe ich <a href="http://blog.care.de/komm-in-mein-dorf/">meinen letzten Blog </a>beendet. „Udaan“ ist auch der Name des Mädchenbildungsprojektes von CARE im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, das wir heute besuchen.</p>
<div id="attachment_4537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><img class=" wp-image-4537" title="Klassenzimmer" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Klassenzimmer.jpg" alt="Das Mädchen die Schule besuchen dürfen ist noch immer nicht Selbstverständlich, obwohl es ein Grundrecht in Indien ist. (Foto: CARE/ Wilke)" width="460" height="307" /><p class="wp-caption-text">Seit 2009 ist Bildung in Indien ein Grundrecht. Das Mädchen die Schule besuchen dürfen ist aber noch immer nicht selbstverständlich. (Foto: CARE/ Wilke)</p></div>
<p style="text-align: left;"><span id="more-4534"></span></p>
<p style="text-align: left;">Seit 2009 gibt es in Indien ein Grundrecht auf Bildung für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren. Das sind zuerst einmal gute Nachrichten. Aber dieses Recht müssen die Eltern auch einfordern, und das ist gerade in ärmeren Gemeinden besonders für Mädchen keine Selbstverständlichkeit. Indien ist bis heute geprägt von einem starken Kastensystem, in dem gerade für Frauen und Mädchen der so genannten „unteren“ Kasten wenige Chancen bestehen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gerade hier setzt „Udaan“ an: CARE unterstützt Internate, die sich vor allem an Mädchen aus armen Verhältnissen richten. Sie hätten ansonsten kaum eine Chance, in die Schule zu gehen. Damit das System funktioniert, haben sich die Internate eine Regel gegeben: Ein Viertel der Schulmädchen sollte aus Familien kommen, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Dreiviertel von ihnen aus einer niedrigen Kaste. Es ist oft schwierig, Eltern davon zu überzeugen, ihre Mädchen gehen zu lassen. Denn nicht selten werden sie für die Feldarbeit zu Hause und für die Versorgung jüngerer Geschwister gebraucht. „Aber die Eltern sehen den Nutzen, wenn ihre Mädchen in den Ferien zurückkommen und gesund sind. Die erste Udaan-Absolventin ist heute selbst Lehrerin“, berichtet unser Kollege Amit, der das Programm betreut.</p>
<p><strong>Lust auf Lernen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt regelmäßige Gesundheitschecks von Ärztinnen, einen Nachtwächter für die Sicherheit und eine Lehrerin ist mindestens immer rund um die Uhr vor Ort. Denn auch die Freude am Lernen, die hier jedem Mädchen im Gesicht geschrieben steht, schützt natürlich nicht immer vor Heimweh. Ich spreche mit zwei Schülerinnen, der 13jährigen Madhumita und der 11jährigen Suniti. Was gefällt ihnen besonders gut hier an der Schule? „Alles.  Außer, wenn ich morgens verschlafe.“ Ich denke an gleichaltrige Kinder in Deutschland und wie oft bei uns gemeckert wird über Lehrer, den Unterricht und alles Mögliche. Hier sitze ich vor zwei jungen Damen, deren Augen vor lauter Wissbegier glänzen und die es gar nicht abwarten können, wieder zurück in ihren Klassenraum zu können. Diese Parallelen sind immer etwas moralistisch und ungerecht, ich weiß. Aber manchmal kann man solche Gedanken nicht ausblenden, wenn man auf der anderen Seite des Globus unterwegs ist, die großen Anstrengungen der Menschen in den CARE-Projekten sieht und wieder einmal feststellt, was für ein Glück es ist, in Europa zu leben.</p>
<p><strong>Eine Teenager-Clique mit Köpfchen</strong></p>
<div id="attachment_4537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><img class=" wp-image-4537" title="Madhumita und Kameradinnen" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/05/Madhumita-und-Kameradinnen.jpg" alt="13jährigen Madhumita und der 11jährigen Suniti steht die Freude in die Schule gehen zu dürfen ins Gesicht geschrieben. (Foto: CARE/ Wilke)" width="460" height="307" /><p class="wp-caption-text">Der 13jährigen Madhumita und der 11jährigen Suniti sieht man an, dass sie gerne zur Schule gehen. (Foto: CARE/ Wilke)</p></div>
<p>Eine halbe Stunde mit dem Auto und wir kommen an einer weiteren Schule an, es ist inzwischen Nachmittag und der Unterricht beendet. Trotzdem findet sich eine lebhafte Gruppe junger Mädchen in einem der Klassenräume, die uns selbstbewusst begrüßen. Wir sind zu Gast bei einer Jugendgruppe, die sich selbst den Namen „Freiheit“ gegeben hat. Neben Schulen unterstützt CARE auch solche Initiativen, in denen sich Mädchen austauschen, unterstützen und ihre Stimme erheben.</p>
<p>Bei solchen Besuchen hören wir eigentlich meistens Fragen zu unserer Lebenssituation, ob wir verheiratet sind und Kinder haben. Familie ist eben etwas, das alle Menschen auf der Welt verbindet. Die Mädchen der Gruppe aber überraschen uns und fragen geradeheraus: „Warum habt Ihr Euch entschieden, für CARE zu arbeiten?“ Eine völlig angemessene Frage, und es ist spannend zu sehen, wie wir alle der Reihe nach unsere Antworten geben. Überhaupt sind unsere Projektbesuche hier in Indien sehr kommunikativ. Ich finde es schön, nicht immer nur selbst die Fragen zu stellen, sondern eine richtige Unterhaltung zu führen. Einige Mädchen zücken auch ihre Handys und fotografieren uns. Besuch aus dem Ausland ist schließlich nicht aller Tage hier.  Und auch nicht aller Tage ist die Bitte der Mädchen an uns, bei einigen Spielen mitzumachen. Klar, warum nicht? Und so müssen die erwachsenen CARE-Leute aus Norwegen, Frankreich, Kenia und Deutschland nacheinander Katze spielen, um die Mädchen zum Lachen zu bringen. Und tanzen. Und in die Hände klatschen und Grimassen schneiden. Wie gesagt: Ein Projektbesuch in Indien ist eine sehr kommunikative Sache. Auf dem Rückweg tragen wir alle ein breites Grinsen auf unseren Gesichtern. Das beantwortet dann auch die Frage, warum wir für CARE arbeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/indien-wissen-madchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Komm in mein Dorf!</title>
		<link>http://blog.care.de/komm-in-mein-dorf/</link>
		<comments>http://blog.care.de/komm-in-mein-dorf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Wilke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sabine Wilke]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensband]]></category>
		<category><![CDATA[Müttergesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4513</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind in Uttar Pradesh, einem der 28 Bundesstaaten von Indien. Über 200 Millionen Menschen leben hier, zweieinhalbmal so viele wie in ganz Deutschland. Man macht sich die Dimensionen dieses Subkontinentes nicht oft genug deutlich. CARE arbeitet seit über 60 Jahren in Indien, und hier in Uttar Pradesh, wie auch in den anderen Landesteilen, konzentrieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uttar_Pradesh">Uttar Pradesh</a>, einem der 28 Bundesstaaten von Indien. Über 200 Millionen Menschen leben hier, zweieinhalbmal so viele wie in ganz Deutschland. Man macht sich die Dimensionen dieses Subkontinentes nicht oft genug deutlich. CARE arbeitet seit über 60 Jahren in Indien, und hier in Uttar Pradesh, wie auch in den anderen Landesteilen, konzentrieren wir uns auf die Stärkung von Frauen und Mädchen. Denn die Erfahrung zeigt, dass gesunde, selbstständige und gebildete Frauen ihre ganze Gemeinde aus der Armut befreien können.</p>
<div id="attachment_4516" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/Müttergesundheit.jpg"><img class=" wp-image-4516" title="Müttergesundheit" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/Müttergesundheit.jpg" alt="Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)" width="460" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen treffen sich im Gemeindezentrum und tauschen sich aus über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. (Foto: CARE/Wilke)</p></div>
<p><span id="more-4513"></span>In Deutschland hat CARE 2011 die Kampagne „<a href="http://www.care-lebensband.de/">Lebensband</a>“ gestartet, mit dem Ziel, auf die immer noch viel zu hohe Müttersterblichkeit hinzuweisen. Ich bin also gespannt darauf, wie CARE hier in Indien daran arbeitet, dass Geburten sicherer und Mütter und Kinder gesünder werden. In Uttar Pradesh arbeiten die Teams direkt in 195 Dörfern mit über 230.000 Menschen. Die Aufklärungsarbeit findet in enger Zusammenarbeit mit der Regierung statt, die vor einigen Jahren ein Netzwerk lokaler Gesundheitsarbeiterinnen gegründet hat. Meine Kollegin Suniti erklärt uns, dass diese „Accredited Social Health Activists“ hier ASHA genannt werden. Netterweise heißt „asha“ auch Hoffnung in Hindi. Indien hat in vielen Bereichen schon große Fortschritte gemacht. Jede schwangere Frau wird beispielsweise umsonst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie nach der Geburt auch rund 30 Euro als Starthilfe bekommt. Aber Müttergesundheit hört hier nicht auf, das lerne ich heute sehr konkret.</p>
<div id="attachment_4529" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><img class=" wp-image-4529" title="Humali und Tochter" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/Humali-und-Tochter.jpg" alt="Humali und ihre Tochter bei einer Versammlung im Gemeindezentrum. (Foto: CARE/Wilke)" width="460" height="320" /><p class="wp-caption-text">Humali und ihre Tochter bei einer Versammlung im Gemeindezentrum. (Foto: CARE/Wilke)</p></div>
<p><strong>Nur ein Mädchen?</strong></p>
<p>Wir sitzen in einem Gemeindezentrum, wo sich die Frauen des Dorfes versammelt haben. Viele von ihnen sind junge Mütter, einige gerade schwanger. CARE-Teams und die Ashas tun vor allem eins: Reden. Die Frauen können sich austauschen über Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft. Übungen helfen, wichtige Gesundheitsregeln einzuhalten, zum Beispiel das Wickeln eines Babys oder das Stillen. Und wenn es Probleme mit dem Ehemann gibt, helfen die Ashas und CARE-Beraterinnen auch. Verhaltensweisen und Rollenbilder ändern sich nicht über Nacht, aber es ist ermutigend, die lebhaften Diskussionen zu beobachten. Mitten in der Gruppe sitzt zum Beispiel Humali Raj. Sie ist 25 Jahre alt, und nach fünf Jahren Ehe wurde sie endlich schwanger. Als es dann ein Mädchen wurde, war ihr Ehemann sehr enttäuscht. Humali arbeitet im Haushalt, aber in der Erntezeit auch täglich auf dem Feld. Dazu stillt sie ihr Baby und hat andere Familienpflichten. Die Gruppe hilft ihr, mit ihrem Mann über Arbeitsteilung zu sprechen. Und andere Väter reden mit Humalis Ehemann darüber, dass Mädchen heutzutage genauso viel „wert“ sind wie Jungen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/Spielzeugauto-oder-Rasierklinge.jpg"><img title="Spielzeugauto oder Rasierklinge" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/Spielzeugauto-oder-Rasierklinge.jpg" alt="&quot;Welche drei Gegenstände braucht ihr am dringendsten direkt nach der Geburt?&quot; (Foto: CARE/Wilke)" width="460" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Welche drei Gegenstände braucht ihr am dringendsten direkt nach der Geburt?&quot; (Foto: CARE/Wilke)</p></div>
<p><strong>Spielzeugautos oder Rasierklinge?</strong></p>
<p>Wenn ein junger Vater sein Kind auf dem Arm hält, lachen die anderen Männer über ihn. „Es gibt so viele Vorurteile und feste Rollenbilder in unserer Gesellschaft“, erzählt mir meine Kollegin Suniti. „Aber wir arbeiten jetzt vor allem mit jungen Männern, die zum ersten Mal Vater werden. Diese Generation wird ihre Meinung ändern und die traditionelle Geschlechterrollen herausfordern.“ Bei unserem Treffen zeigt sich sehr eindrucksvoll, wie Männer in Sachen Müttergesundheit an Bord geholt werden können. Suniti hat eine Tüte mitgebracht und leert sie auf dem Boden vor den Männern aus, einige von ihnen sind junge, andere werdende Väter. Auf dem Boden liegen nun die unterschiedlichsten Dinge: Kekse, Rasierklingen, sterile Tücher, Spielzeugautos und vieles mehr. „Welche drei Gegenstände braucht ihr am dringendsten direkt nach der Geburt?“ Die Auswahl bringt viel Diskussion: Kekse wird weder das Kind noch die Mutter essen können, eine Rasierklinge hilft aber bei der Trennung der Nabelschnur. Ein Mann hat das Spielzeugauto und die Kekse gewählt und erklärt grinsend: „Mit dem Auto bringe ich meine Frau ins Krankenhaus, die Kekse esse ich dann, während ich warte.“ Alle Anwesenden lachen. Aufklärung kann eben auch mal mit Humor gewürzt sein.</p>
<p>Im nächsten Blog werde ich über den Besuch des CARE-Programms für Mädchenbildung berichten. Es heißt „Udaan“, das bedeutet „fliegen“ in Hindi. Ich bin gespannt auf die jungen Damen mit ihren Flügeln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/komm-in-mein-dorf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unglaubliches Indien…</title>
		<link>http://blog.care.de/unglaubliches-indien/</link>
		<comments>http://blog.care.de/unglaubliches-indien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Wilke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sabine Wilke]]></category>
		<category><![CDATA[CARE]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.care.de/?p=4496</guid>
		<description><![CDATA[Indien hat eine ziemlich gute PR. Seit einigen Jahren ist der Ausdruck „Incredible India“ in aller Munde, dank einer breit angelegten internationalen Werbekampagne. Wer kennt nicht die traumhaften Bilder von Elefanten in freier Wildbahn, Sonnenuntergang hinter dem Taj Mahal oder Frauen in bunten Saris auf lebhaften Straßen? Die Marke Indien hat also einiges an Strahlkraft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Indien hat eine ziemlich gute PR. Seit einigen Jahren ist der Ausdruck „Incredible India“ in aller Munde, dank einer breit angelegten internationalen Werbekampagne. Wer kennt nicht die traumhaften Bilder von Elefanten in freier Wildbahn, Sonnenuntergang hinter dem Taj Mahal oder Frauen in bunten Saris auf lebhaften Straßen? Die Marke Indien hat also einiges an Strahlkraft.</p>
<dl id="attachment_4502" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" wp-image-4502" title="2288749563_284c1d8f9c_b" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2012/04/2288749563_284c1d8f9c_b.jpg" alt="(Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)" width="460" height="268" /></dt>
<dt class="wp-caption-dt">Die lebhaften Straßen, Taj Mahal und Elefanten in freier Wildbahn haben eine &#8220;unglaubliche&#8221; Strahlkraft. (Foto: flickr.com/ BriceFR CC BY-NC-SA 2.0)</dt>
</dl>
<p style="text-align: left;"><span id="more-4496"></span></p>
<p>Um die „Marke“ CARE und vieles andere geht es in den nächsten Tagen in Neu-Delhi, der Hauptstadt von Indien. Hier treffen sich <a href="http://www.careinternational.org/">CARE-Mitarbeiter aus allen fünf Erdteilen</a>, die bei sich daheim für Medien und Kommunikation, Fundraising und Anwaltschaftsarbeit zuständig sind. Was besprochen wird und wie das Treffen abläuft, davon berichte ich in einem späteren Blog. Erst einmal zurück zu unserem Gastland: Eine Konferenz in Indien, das hört sich irgendwie extravagant an. Warum nicht in Europa oder Nordamerika bleiben? Aber genau das ist das Herzstück von CAREs Selbstverständnis. Wir sind keine westliche Organisation, sondern ein wahrhaft globales Netzwerk. Die Kollegen auf der Konferenz kommen neben den „üblichen verdächtigen“ Europäern, Kanadiern und Amerikanern eben auch aus Australien, Kenia, Japan, Ägypten oder Nepal. Aus dieser geographischen Perspektive liegt Indien plötzlich ziemlich zentral, oder?</p>
<p><strong>Auf eine Einladung CARE Indiens</strong></p>
<p>Einmal im Jahr trifft sich diese Gruppe, und seit einiger Zeit stand die Einladung von CARE Indien im Raum, das Treffen einmal bei sich zu organisieren. In diesem Jahr ist es endlich soweit, und die Freude und der Stolz darüber sind unseren indischen Kolleginnen und Kollegen trotz aller Organisationshektik ins Gesicht geschrieben. CARE Indien ist ein faszinierender Teil unserer Familie, denn zum ersten Mal hat sich ein sogenanntes „Projektland“ in ein vollständiges CARE-Mitglied entwickelt. Mit zunehmendem Wohlstand einer aufstrebenden Mittelschicht passte Indien bald nicht mehr in das Schema eines Projektlandes, in dem Armutsbekämpfung mit Geldern aus reichen Industrienationen„nur“ umgesetzt wurde. Inzwischen ist CARE Indien auf dem besten Wege, ein eigenständiges Mitglied des Netzwerkes zu werden. Das heißt konkret, dass die Organisation in Indien selbst Gelder und Unterstützung anwerben kann, um Projekte im Inland, aber auch in armen Ländern anderswo umzusetzen. Peru ist auf einem ähnlichen Weg. Das alte Paradigma von Industrie- und Entwicklungsländern löst sich auf, ebenso die Grenze zwischen Nord und Süd. In Indien kann man die Konflikte, aber auch die Dynamik dieser Entwicklung an jeder Ecke spüren.</p>
<p>Im nächsten Blog werde ich von unserem Projektbesuch im Norden des Landes, in Uttar Pradesh berichten. Auf dem Programm stehen Mädchenbildung und Müttergesundheit, zwei Themen, die CARE besonders am Herzen liegen. Ich bin gespannt auf die Begegnungen und Eindrücke. Langweilig wird es in einer so großen, bunten Organisation definitiv nie!</p>
<p>Übrigens: CARE Indien findet sich mit über 23.000 Fans auch auf <a title="CARE Indien" href="https://www.facebook.com/CAREinIndia">Facebook</a>, <a href="http://twitter.com/#!/CAREIndia">twittert</a> regelmäßig und hat natürlich eine <a href="http://www.careindia.org/">eigene Homepage</a> mit jeder Menge Informationen. Ist das nun wahrhaft „incredible“ oder einfach nur ziemlich cool?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.care.de/unglaubliches-indien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

