Judith Hoersch: Mein Aufbruch nach Haiti

Sängerin, Schauspielerin und Sprecherin Judith Hoersch besuchte vor Kurzem mit CARE Haiti und berichtet in ihrem Blog über die Lage zwei Jahre nach dem Erdbeben:

Bei dem Erdbeben kamen mehr als 250.000 Menschen ums Leben. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Zweites ist nicht so sexy. Weder für die Spendenaufrufe noch für die Medien.  Aber es ist wichtig. Die Bilder dieses Erdbebens waren erschütternd und die Spendenbereitschaft war groß, aber was passiert danach? Interessiert es die Menschen hier noch, ob die Leute dort einen Brunnen haben, Zugang zu fließendem Wasser? Dass sie immer noch in Camps leben? Aber darum geht es doch und das weiß CARE; es geht darum, den Leuten eine langfristige Verbesserung ihrer Lebensumstände zu bieten. Und zwar nicht in dem man ihnen irgendwas aufs Auge drückt, was so keinen Sinn macht, sondern durch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern Vorort und durch die Gespräche mit den Einwohnern, rauszufinden, wo es wirklich brennt – ja, was wirklich gebraucht wird.

Bei CARE (wie auch bei anderen Organisationen) arbeiten zum größten Teil Leute aus dem jeweiligen Land was die Arbeit einfacher und definitiv erfolgreicher gestaltet. CARE und auch alle anderen NGOs haben ein Ziel: Stabile Lebensbedingungen. Unabhängigkeit eines Landes. Hilfe zur Selbsthilfe. Aber wir stellen uns das alles ein bisschen einfach vor. Zumindest ging es mir so. Zum Beispiel kamen mir Fragen wie: Warum bauen die Übergangshäuser und keine Richtigen? Von der Ferne betrachtet mag das schwer verständlich sein. Jetzt kann ich diese Fragen beantworten und tue dies hier in Schriftform später noch einmal in einem Video.

 

 

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