Rundgang durchs CARE-Haus, Teil 2

In meinem letzten Blog habe ich Euch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der „belle étage“, dem Souterrain, vorgestellt. Ein paar Treppenstufen höher kommt man ins Erdgeschoss. Wer hier seinen Schreibtisch hat und was hier genau passiert, möchte ich Euch in diesem zweiten Teil meines Rundgangs durchs Haus vorstellen. Offene Türen sind typisch für das Erdgeschoss. „Offene Türen als Sinnbild für die Transparenz und Offenheit von CARE Deutschland-Luxemburg“, so beschreibt die stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann das Erdgeschoss.

Karin Kortmann ist seit Oktober letzten Jahres stellvertretende Generalsekretärin von CARE. (Foto: CARE)

Den Großteil des Erdgeschosses nimmt die Geschäftsleitung ein. Im Büro des Verwaltungsrats und Vorstandes ist immer etwas los – hier laufen die Fäden von MitarbeiterInnen und Geschäftsführung zusammen.  Fast täglich schaut hier jemand aus den verschiedenen Abteilungen vorbei. Meistens haben die Kollegen zwei Ziele – eine Unterschrift oder eine Besprechung mit dem Vorstand.

Birgit Pfeifer und Britta Wiese kümmern sich um den reibungslosen Ablauf der Geschäfte des Vorstands. Die zwei organisieren die Verwaltungsratssitzungen, die Sitzungen der Finanzkommission oder des Kuratoriums – und das sind nur ein paar von unzähligen Aufgaben. Nebenbei helfen sie noch bei der Planung von Reisen von Verwaltungsrat und Vorstand und berichten vierteljährlich an CARE International in Genf über die Tätigkeiten von CARE Deutschland-Luxemburg.

Gegenüber dem Büro von Verwaltungsrat und Vorstand hat unser Generalsekretär Anton Markmiller sein Reich – gemütliche Ledersesselgarnitur für Besprechungen, Schränke voller Aktenordner, Stapel von Büchern und Souvenirs aus aller Welt schmücken den Raum. Generalsekretär und stellvertretende Generalssekretärin bilden zusammen den hauptamtlichen Vorstand und sind zusammen verantwortlich für CARE Deutschland-Luxemburg. Anton Markmiller ist zuständig für die Kommunikation und das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Finanzen von CARE Deutschland-Luxemburg.

Direkt nebenan befindet sich eigentlich das Büro des ehrenamtlichen CARE-Präsidenten Heribert Scharrenbroich, der regelmäßig im Haus ist. Doch leider platzt das Haus von CARE aus allen Nähten. Und so teilen sich momentan die stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann mit dem Präsidenten das Büro. Beide sind viel unterwegs, Herr Scharrenbroich gerade zum Beispiel im Tschad. Dort hat er sich ein Bild von der Nahrungskrise vor Ort gemacht.

Unsere stellvertretende Generalsekretärin Karin Kortmann ist für die Interessensvertretung in Berlin und Brüssel zuständig, sowie die Nothilfe, die Entwicklungsprogramme, so auch zum Beispiel für unsere Arbeit auf dem Balkan. Das hört sich alles nach einem geregelten Arbeitstag an, doch für Frau Kortmann ist „kein Tag wie der andere“.

„Jeder Tag bringt neue spannende Aufgaben mit sich, von der Nothilfe bis hin zu den einzelnen Projekten. Kein Tag ist langweilig und es ist schön, auf Projektreisen jedes Mal durch Lob ermutigt zu werden. Aber die größte Ermutigung ist das Vertrauen, das uns unsere Spender entgegenbringen, indem sie uns ihr Geld anvertrauen.“

Ihr gegenüber liegt die Pressestelle, und nicht selten schaut ihr Kopf in diese herein und fragt in schönem rheinischen Dialekt: „Hab’n sie mal kurz Zeit, Frau Wilke/Frau Mitscherlich?“

Hier habe ich seit September letzten Jahres meinen Arbeitsplatz: In der Pressestelle von CARE Deutschland-Luxemburg.

Sabine Wilke ist die Pressesprecherin von CARE Deutschland-Luxemburg, und somit jederzeit bereit, auf jede Frage von Journalisten zu antworten. Doch das muss sie gar nicht. Da CARE weltweit arbeitet, ist es meistens für die Journalisten interessanter, mit den Kollegen in den jeweiligen Ländern zu sprechen. Sabine Wilke ist einfach die erste Ansprechpartnerin für Fernsehen, Zeitungen oder Radios.

Der zweite festangestellte Teil der Pressestelle ist Johanna Mitscherlich. Ihr Aufgabenbereich ist die redaktionelle Leitung der Homepage. Sie entscheidet, was online gestellt wird, welche Bilder benutzt werden oder welches neue Video online zu sehen sein soll. Auch ist sie Ansprechpartnerin für die Medien, vor allem solche, die Kinder und Jugendliche ansprechen.

Und natürlich ergänzen und vertreten sich beide in ihren Aufgabenbereichen. Und auch ich helfe, wo ich kann, genauso wie unsere derzeitige Praktikantin Alexandra Wolff. Meine Arbeit hier in der Pressestelle habe ich ja in meinem ersten Blog geschrieben.

Das Erdgeschoss hat also einen hohen Anteil an Frauen, und ab und an bin ich der einzige Mann unter fünf Frauen. Aber es gibt bei CARE noch eine Etage, in der wirklich ausschließlich Frauen arbeiten. Dieses Geschoss kommt dann in meinem nächsten Blog vor.

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Ein Gedanke zu “Rundgang durchs CARE-Haus, Teil 2

  1. Die Aufgaben der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden so interessant beschrieben, dass man am liebsten sich bei care bewerben würde; aber warum ist eine Etage, in der „wirklich ausschließlich Frauen arbeiten“ ein Geschoss???

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