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Rundgang durchs Haus, Teil I: Die„belle étage“

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Seit sieben Monaten mache ich nun schon mein freiwilliges politisches Jahr bei CARE. Von der Pressestelle und meiner Arbeit dort habe ich Euch schon erzählt. Aber wer sitzt noch im Dreizehnmorgenweg? Wer arbeitet alles in einer Hilfsorganisation? Und was machen die eigentlich den ganzen Tag? Um all diese Fragen zu klären, möchte ich mit Euch in diesem und in meinen nächsten Blogs einen kleinen Rundgang durch unser Haus machen.Wir starten heute ganz unten, im Souterrain. Das  unterste Stockwerk des Sitzes von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. in Bonn wird von allen Mitarbeitern liebevoll „belle étage“ – das schöne Geschoss – genannt.

In drei der Räume hier findet man jede Menge Materialien: Broschüren, Mailings, Plakate, CARE-Pakete, Büromaterialien und Ausstellungsstücke. Hier herrscht Ordnung – sortiert nach Mailings für Spender, nach Benefiz-CDs, nach Publikationsarten, wie zum Beispiel das CARE Affair oder der CARE-Report, der zwei Mal im Jahr an unsere Spender versendet wird. Jedem dieser Räume entweicht ein lieblicher Geruch von Dispersionslack und Drucklack.

Lauriane Gerhold kümmert sich in der Spendenbuchhaltung um die Spender von CARE. (Foto: CARE)

Aber hier unten werden nicht nur Materialien gelagert, hier wird auch gearbeitet. So zum Beispiel Markus Nipko und Lauriane Gerhold in der Spendenbuchhaltung: Zwei Mitarbeiter, die alles rund um den Eingang von Spenden und Kommunikation mit Spendern regeln. Das bedeutet: Fast nie stillstehende Telefone,  Spendenquittungen erstellen, Fragen beantworten. Hier rufen Spender an, wenn sie ihre Dauerspende kündigen möchten, wenn es Probleme beim Spendeneinzug gab oder wenn sie keine Informationsmaterialien mehr zu geschickt bekommen möchten. Oder aber auch, wenn sie mehr wissen wollen zu den Projekten von CARE oder eine Frage zu ihrer Spende haben.

Direkt nebenan sitzt Thomas Knoll, Referent für Ehrenamt und Schulen. Er betreut die Aktionskreise von CARE – Gruppen von Ehrenamtlichen, die sich für CARE stark machen wollen, indem sie CARE bei Veranstaltungen unterstützen oder selber Informationsmöglichkeiten planen.  Zum Beispiel informierten die Ehrenamtlichen tatkräftig die Besucher des Deutschlandfests im Oktober 2011 oder liefen gemeinsam beim Charity-Lauf des Münchner Marathons mit. Thomas Knoll selbst ist auch immer mit dabei. Auch Schulkooperationen zählen zu seinem Aufgabenbereich. Manche Schulen organisieren Spendenläufe oder andere kleinere Aktionen – vom Kuchenverkauf bis zum Schulfest – zugunsten von CARE.

Kreatives Arbeiten im Souterrain – Veranstaltungen oder Filme

Auch alle anderen Veranstaltungen von CARE werden in der „belle étage“ organisiert. Von der Benefizgala, über Benefizkonzerte zu Preisverleihungen – hier hat Anika Auweiler den Hut auf. Vom Buffet  bis zum Einfliegen verschiedener Persönlichkeiten, Anika kümmert sich um alles. Im gleichen Büro sitzt Maxi Weiner, Assistentin von Verwaltungsrat und Vorstand. Zu ihren Aufgaben gehört die Unterstützung beim Vorbereiten von Sitzungen, bei der Planung und Abwicklung von Terminen, bei der Buchung von Flügen oder bei der Organisation von Besuchen von CARE-Mitarbeitern aus dem Ausland.

Thomas Schwarz gab dem Souterrain den Namen „belle étage“. (Foto: CARE)

Noch eine Tür weiter sitzt Thomas Schwarz, Leiter der Stabstelle für Internationale Kommunikation. Er produziert Filme für CARE, wie etwa über die Arbeit von CARE in Bangladesch oder über die Flut in Pakistan. Die Filme zeigen wir dann auf unserer Homepage oder bei Veranstaltungen wie der Modeausstellung femme2 in Bonn. Manchmal hält er auch Vorträge, etwa in Schulen oder Universitäten. Er war es auch, der vor einigen Jahren dem Stockwerk den Namen „belle étage“ gegeben hat. Aber vielleicht sollte man der „belle étage“ einen weiteren Namen geben: “belle musique”. Denn die Druckergeräusche, Tastaturklimpern, klingelnde Telefone und leise Musik ergeben für jeden, der ins Souterrain kommt, ein kleines Konzert. In meinem nächsten Blog geht es dann in die erste Etage, und damit in das Stockwerk, in dem ich jeden Tag arbeite.

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1 Kommentar to “Rundgang durchs Haus, Teil I: Die„belle étage“”

  1. diana Says:

    Danke für diesen Eindruck von den Räumlichkeiten, Zuständigkeiten und der Arbeit vor Ort! Toll, dass sich Care stark öffentlich zeigt und auch mit Schulen kooperiert! Danke für die Transparenz durch deinen Bericht :-)

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