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Susanne Knoke

Von Sabine Wilke

Susanne Knoke ist von Januar bis Juni 2010 für CARE im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab und unterstützt dort das Nothilfeteam. Die studierte Regionalwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Lateinamerika arbeitet seit 2008 in der Programmabteilung von CARE Deutschland-Luxemburg im Bereich Nothilfe und Entwicklungsprojekte. Vorher arbeitete sie unter anderem bei einem Hilfsprojekt in Guatemala und verbrachte ein Auslandssemester in Argentinien.

4 Kommentare to “Susanne Knoke”

  1. Yannic Biermann Says:

    Liebe Frau Knoke,

    mein Name ist Yannic Biermann und ich bin einer von den vielen Freiwilligen, die einen Weltwaerts-Dienst in Kenia leisten.
    Ich wohne nun schon ueber 10 Monate im westlich gelegenen Ort Kisii und verlasse Kenia bereits Ende Juli. Natuerlich bin ich in der Zwischenzeit eine Menge herumgereist – Tansania, Sansibar, Malawi und vom Westen bis in den Osten Kenias eine ganze Menge. Jedoch bleibt immer der Norden bzw. der Nord-Osten aussen vor. Es wohnen vergleichsweise wenige Menschen dort, die Verkehrsanbindung ist nicht gut und es wird mir immer wieder davon abgeraten, da man sich dann ja nahe den “gefaehrlichen” Landesgrenzen zum Sudan, zu Aethiopien oder Somalia befindet. Jedoch interessiert mich gerade diese Gegend sehr und genauso bin ich sehr interessiert, wie die Arbeit von Care direkt aussieht und natuerlich auch wie solch ein Fluechtlingslager ausschaut und organisiert ist. Durch Ihre Berichte konnte ich schon einen guten Einblick kriegen! Mein Interesse an den Fluechtlingscamps nahe Somalia wurde noch bestaerkt durch einen Freund somalischer Herkunft, den ich hier kennengelernt habe.

    Meine Frage ist nun, ob es moeglich ist nach Dadaab zu reisen und sich alles fuer nur ein paar Tage mal anzusehen. Denn es interessiert mich wirklich sehr!
    Ich weiss leider nicht, ob irgendwelche oeffentlichen Verkehrsmittel nach Dadaab fahren, oder wo man dort unterkommen koennte und ich kann auch nicht gut einschaetzen wie gefaehrlich es denn nun wirklich ist. Deswegen schreibe ich Ihnen und hoffe auf eine Antwort.

    Viele Gruesse!
    Yannic Biermann

  2. Susanne Knoke Says:

    Lieber Herr Biermann,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Interesse an der Arbeit von CARE.

    Leider können wir Sie nicht bei Ihrem Vorhaben unterstützen, die Flüchtlingslager anzuschauen. Zugang zu den Lagern haben nur Mitarbeiter der dort arbeitenden Hilfsorganisationen. Oberste Priorität ist die Versorgung der Menschen in Dadaab, ihre Sicherheit und die unserer Mitarbeiter. Aufgrund der Sicherheitslage können Besuche nur in wenigen Fällen durchgeführt werden . Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür und es tut uns sehr leid, Ihnen keine positive Antwort geben zu können.

    Falls Sie weitere Informationen über die Arbeit in Dadaab wünschen, können Sie sich gerne an mich wenden.

    Viele Grüße und noch eine schöne Zeit in Kenia,

    Susanne Knoke

  3. Georg Hornsteiner Says:

    Liebe Frau Knoke,

    Ich habe in den Nachrichten der letzten Wochen die Bilder aus Dadaab gesehen,
    das ist mir sehr an die Nieren gegangen.
    Im besonderen waren es zwei Kinder im Kinderhospital, die mich sehr berührt haben.
    Meine Frage ist nun, besteht die Möglichkeit, eine Aufenthaltsgenehmigung für das Lager zu bekommen dann könnte ich den Kindern und deren Familien vor Ort helfen.
    Ich hoffe sehr auf Antwort von Ihnen.

    Viele Grüsse!
    Georg Hornsteiner

  4. Susanne Knoke Says:

    Lieber Herr Hornsteiner,
    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Interesse an der Arbeit im Flüchtlingslager von Dadaab. Die Arbeitsanforderungen und die Sicherheitslage in humanitären Einsätzen wie dem Flüchtlingslager Dadaab ist leider nicht für private Initiativen geeignet. Der Zugang ist ausschließlich Mitarbeitern der dort arbeitenden Hilfsorganisationen möglich, die alle speziell für den Einsatz dort ausgebildet sind. Das garantiert eine professionelle und an die Lebensbedingungen der Menschen angepasste Hilfe. Ich finde es außerordentlich ehrenwert, dass Sie sich selbst einbringen möchten und den beiden gesehenen Kindern helfen wollen. Am besten tun Sie dies, indem Sie eine Hilfsorganisation, die vor Ort arbeitet, mit einer Spende unterstützen. Damit wird vielen bedürftigen Menschen geholfen. Wir freuen uns, wenn Sie sich für CARE entscheiden. Wir arbeiten seit 20 Jahren in Dadaab und sind für die Trinkwasserversorgung, die Verteilung von Nahrungsmitteln und die Betreuung von Opfern sexueller Gewalt zuständig. CARE bietet auch 15.000 Kindern Schulunterricht. Alle Informationen über unsere Nothilfe am Horn von Afrika finden Sie hier: http://www.care.de/duerre-ostafrika.html

    Viele Grüße, Susanne Knoke

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