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Beitrag getaggt unter ‘Afrika’

Kein Mensch rettet alleine die Welt

Donnerstag, 15. September 2011

von Niki Clark aus Dadaab

Als ich meiner Familie und meinen Freunden erzählte, dass ich für sechs Wochen in Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, arbeiten werde, wurde ich sofort mit Facebook-Nachrichten, Emails und Anrufen bombardiert. Alle lauteten ungefähr so: „Ich bin so stolz auf dich. Du wirst die Welt retten!“ oder „Du machst so einen Unterschied!“

Ein neu angekommenes Flüchtlingskind versucht das Kochgeschirr für seine Familie aufzuheben. (Foto: CARE/Clark)

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Am Kap treffen Welten aufeinander

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kapstadt, wieder Kapstadt. Diese großartige Stadt unter dem Tafelberg. Hochhäuser und koloniale Architektur in bunter Mischung, durchsetzt jetzt von den für die WM errichteten Bauten, wie dem neuen Stadion an der Küste des atlantischen Ozeans.

Waterfront - Hafen von Kapstadt (Foto: CARE/Markmiller)

Bei aller Eleganz des stolzen Südafrikas sind die Probleme nicht zu übersehen: bereits auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt ziehen sich die Squatter-Siedlungen am Straßenrand dahin. Und dass links von der Strecke das Township Kayalisha mit all seinen Abgründen liegt, weiß ich aus früheren Besuchen.

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Alltag in Dadaab

Dienstag, 02. Februar 2010

Meine zweite Woche auf dem CARE-Compound ist fast vorbei und eine gewisse Routine hat sich eingestellt. Alltag kann ich es aber noch nicht nennen, denn ich lerne jeden Tag noch so viel Neues.

Schreibtische und Dokumente gehören auch in Dadaab zum Arbeitsalltag dazu (Foto: CARE)

Mein Arbeitstag beginnt um acht Uhr. Nach dem Frühstück gehe ich ins Büro, das ich mir mit meinen Kollegen Moses und Kennedy teile. weiterlesen »

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Die zwei Welten von CARE

Freitag, 15. Januar 2010

Ruanda scheint gerade in diesen Tagen noch viel weiter entfernt zu sein von Haiti als die 11.000 Kilometer, die mir die Landkarte anzeigt.

Nach zehn Flugstunden quer über die Sahara und Zentralafrika landen wir in Kigali. Und die letzten Tage wirken wie aus einer anderen Welt: Seit dem Erdbeben, das die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince am Dienstag letzter Woche erschütterte, liefen die Drähte im CARE-Büro in Bonn heiß. weiterlesen »

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Ein Verkehrsstau für Desmond Tutu

Freitag, 04. Dezember 2009

Mein Stuhl knarzt und wackelt bedenklich, als ich mich in der Kathedrale St. George in Kapstadt nach den Eröffnungsgebeten setze.

Den Friedensnobelpreisträger merkt man ihm auf den ersten Blick nicht an: Desmond Tutu bei einem Gespräch im Café (Foto: CARE/Markmiller)

Am Altar steht Erzbischof Desmond Tutu und lacht sein fröhliches Lachen, weil Gäste am Gottesdienst teilnehmen. Der Erzbischof mag Gäste. Und so hat er mich auch gleich entdeckt und aufgefordert, mich vorzustellen. weiterlesen »

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Über Townships und Aufschwung

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Ein südafrikanisches Township ist kein Slum. Während der Apartheid lebten dort die schwarzen und farbigen Familien (man unterschied damals zwischen „black“ und „coloured“), die für das Regime arbeiten mussten.

Bei einer Autofahrt durch Südafrika wechseln sich Industriegebiete mit Townships ab (Foto: CARE/Bräutigam)

Die Männer und Frauen schufteten in dem von der weißen Minderheit dominierten Wirtschaftssystem. Sie pendelten zu Fuß zu den Arbeitsplätzen oder wurden mit Bussen dorthin gefahren. weiterlesen »

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Maisbrei und Kicken in Soshanguve

Montag, 30. November 2009

Die Köchin rührt mit großem Schöpfer in dem gusseisernen Kessel, der unser Mittagessen enthält – noch.

Am Spielfeldrand in Soshanguve: Anton Markmiller schaut den jugendlichen Kickern zu (Foto: Kai Hill)

Gleich werden wir uns zusammen mit gut 150 Kids aus dem Township Soshanguve in der Nähe von Pretoria auf Maisbrei mit Rindfleischeintopf stürzen, denn es war ein anstrengender Vormittag. weiterlesen »

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