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Beitrag getaggt unter ‘Armutsbekämpfung’

Der große Tag und Abschied von Sambia

Dienstag, 08. November 2011
Alessandra und Kimberly haben in den letzten beiden Wochen fast rund um die Uhr gearbeitet.

Alessandra und Kimberly haben in den letzten beiden Wochen fast rund um die Uhr gearbeitet. (Foto: CARE/Pfeifer)

Samstag, 5.11. Heute ist der Tag des CARE Board Meetings. Die Versammlung beginnt um 11:00 Uhr in einem imposanten Tagungsraum – ohne Tageslicht und mit ständig laufender Klimaanlage. Zumindest die Europäer im Raum ziehen sich ihre Jackets und Strickjacken an. Ich nehme als Beobachterin an der Sitzung teil und – friere. Als im Laufe des Tages der Strom kurzfristig ausfällt, freue ich mich insgeheim ein bisschen, weil auch die Klimaanlage zeitweise außer Kraft ist. Außerdem werden wir alle wieder daran erinnert, wo wir uns eigentlich befinden und wie viel Strom wir verbrauchen.
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Ein kleiner Schritt auf dem langen Weg der Transformation

Donnerstag, 24. März 2011
Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Phnom Penh (ce) – Freitagabend, das Wochenende steht vor der Tür, eine endlose Blechlawine quält sich über die Brücke, die den breiten Mekong überspannt. Dazwischen noch mehr Menschen auf Mopeds, manchmal zu dritt oder mit Kindern zu viert auf einem Gefährt. Sie quetschen sich in jede verfügbare Lücke, drücken sich an Limousinen, Lastwagen, Pick-Ups und Bussen vorbei, alles drängt nach vorne. Die Fahrbahn ist längst zu klein, die Strasse wird verbreitert, rechts und links schieben Bulldozer den rostbraunen Boden zur Seite. Wenn das ganze einigermaßen terrassiert und platt gewalzt ist, wird auch diese neue Bahn ohne Asphaltbelag sofort in Anspruch genommen. Bevorzugt von der neureichen Khmer Elite in ihren großen, luxuriösen, glänzenden Geländewagen, die nun mit ihren Boliden rücksichtslos über die Piste preschen, eine Staubfahne hinter sich herziehend. weiterlesen »

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Gorillas am Hebel

Donnerstag, 21. Januar 2010

„Park-Mensch-Konflikte“ – was sich so hölzern anhört, erklärt mir ein Kollege im Büro von CARE Ruanda ganz einfach: Wo ein Nationalpark entsteht, ist die umliegende Bevölkerung betroffen und sieht sich häufig benachteiligt oder eingeschränkt.

Vor Ort sehe ich, was er damit meint: Felder und Siedlungen reichen bis an die Grenze des Naturschutzgebietes, dem Volcanoes National Park im Norden Ruandas. Die Vulkanlandschaft liegt im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo und hat nicht nur friedliche Zeiten erlebt. weiterlesen »

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Die zwei Welten von CARE

Freitag, 15. Januar 2010

Ruanda scheint gerade in diesen Tagen noch viel weiter entfernt zu sein von Haiti als die 11.000 Kilometer, die mir die Landkarte anzeigt.

Nach zehn Flugstunden quer über die Sahara und Zentralafrika landen wir in Kigali. Und die letzten Tage wirken wie aus einer anderen Welt: Seit dem Erdbeben, das die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince am Dienstag letzter Woche erschütterte, liefen die Drähte im CARE-Büro in Bonn heiß. weiterlesen »

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Ein Faden der Hoffnung

Donnerstag, 13. November 2008

CARE organisiert vom 9. bis 12. November in Südafrika eine globale Konferenz zur Weltarmut. Dr. Wolfgang Jamann, Geschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, schreibt aus Johannesburg darüber.

Die erste Globale Armutskonferenz von CARE International ist gestern zu Ende gegangen. Der letzte Tag war noch einmal geprägt von den vielen positiven Erfahrungen, die wir und unsere Mitstreiter machen, zum Beispiel beim Schutz von Frauen gegen sexuelle Gewalt und gegen Genitalverstümmelung, aber auch bei den großen Erfolgen die wir haben, wenn Frauen aktive Träger von Entwicklungsanstrengungen sind, wie in Kredit- und Spargruppen, Alphabetisierung und Hygiene- und Gesundheitserziehung für die eigenen Familien. Auf meiner morgigen Weiterreise nach Sambia werde ich einige dieser Erfolge zu sehen bekommen, zum Beispiel eines der ersten Frauenhäuser Afrikas, das Schutz vor Gewalt bietet und in dem Polizei, Rechtsanwälte und Sozialarbeiter zusammen arbeiten.

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Nichts ist verloren

Mittwoch, 12. November 2008

Dr. Wolfgang Jamann

Die Konferenz beschäftigt sich mit Erfolgsgeschichten. Und dazu gehören heute vor allem die vielen neuen und innovativen Partnerschaften zwischen Hilfsorganisationen, lokalen Partnern, Unternehmen und Philanthropen. Allen ist klar, dass die Herkules-Aufgabe der weltweiten Armutsbekämpfung schon lange nicht mehr einer einzelnen Gruppe überlassen werden kann. Aber manchmal prallen Welten aufeinander

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Wut und Hoffnung

Montag, 10. November 2008

Dr. Wolfgang Jamann

Eines ist klar – auf dieser Konferenz wird nicht nur analysiert, diskutiert und strategische Pläne geschmiedet. Die ersten Beiträge haben gezeigt, wie viel Emotion im Raum ist, und dass wir nicht nur über die richtigen Wege der Bekämpfung von Armut sprechen, sondern dass kaum mehr Geduld vorhanden ist, endlich mehr Fortschritte zu erzielen. Stephen Lewis, der 71-jährige kanadische Diplomat und UN-Botschafter für die Aidsbekämpfung hat uns gestern Abend mit seiner Wut und seiner Verzweiflung aufgerüttelt: Wut darüber, dass es der internationalen Gemeinschaft und der G8 immer noch nicht gelungen ist, die 2005 gemachten Versprechen einzulösen, 25 Milliarden Dollar für die Armutsbekämpfung aufzubringen.

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