Sri Lanka: Wiedersehen nach vier Jahren
Freitag, 11. Januar 2013
In der Stadt Colombo wird investiert und gebaut. In ländlichen Gebieten dagegen gibt es keine befestigten Straßen. (Foto:CARE/Katrin Blume)
Wir sind früher in Sri Lanka gelandet, als geplant. Das letzte Mal war ich vor vier Jahren hier. Sechs Jahre habe ich damals in Sri Lanka gelebt, habe Projekte zur nachhaltigeren Landwirtschaft betreut. Nach dem Tsunami standen die Nothilfe und dann der Wiederaufbau im Vordergrund. Ich bin gespannt zu sehen, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Bis ich meinen Stempel im Reisepass und mein Visum erhalte, dauert es nicht einmal zehn Minuten. Und die Koffer auf dem Gepäckband fahren bereits ihre Runden, als ich meinen abholen möchte. Ruwan, der Fahrer von CARE, wartet schon. Der Flughafen liegt eine Stunde außerhalb und auf dem Weg in die Stadt erzählt er mir Unglaubliches. Vieles davon kann ich bei einem Blick aus dem Fenster mit eigenen Augen sehen. Es ist kaum noch Militär auf den Straßen und der einzige Checkpoint an der Hauptstraße nach Colombo ist nun mit Polizisten besetzt. Die Straßen haben befestigte und gesicherte Mittelstreifen, eine riesige Umgehungsstraße wird gebaut und es gibt seit ein paar Monaten eine Autobahn in den Süden mit Raststätten und festen Absperrungen an den Straßenseiten.







