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Beitrag getaggt unter ‘Cholera’

Wirbelsturm Sandy auf Haiti: “Eine tragische Statistik”

Donnerstag, 08. November 2012

von Elizabeth M. Campa, zuständig für Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene, CARE Haiti

Bereits vor dem Ausbruch der Cholera 2010 war die Wasserversorgung in Grande Anse schlecht. Nach dem Wirbelsturm "Sandy" leiden die Menschen besonders unter der schwierigen Situation. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Bereits vor dem Ausbruch der Cholera 2010 war die Wasserversorgung in Grande Anse schlecht. Nach dem Wirbelsturm “Sandy” leiden die Menschen besonders unter der schwierigen Situation. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Fluten und Erdrutsche – das sind die größten Gefahren für Haiti, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Zu diesem Schluss kommt der „Climate Change Vulnerability Index“, in dem 200 Länder danach eingeordnet werden, wie stark sie vom Klimawandel betroffen sind. Das Wüten des Wirbelsturms „Sandy“ über Haiti hat diese tragische Statistik leider aufs Neue bestätigt.

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Auf dem Weg nach Léogâne

Montag, 11. Juni 2012

Die nächste Station von Judith Hoerschs Reise ist Léogâne. In der Stadt lag das Epizentrum des Bebens:

Eine zerstörte Schule in Léogâne. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

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Judith Hoersch: Die Ankunft in Haiti

Freitag, 08. Juni 2012

Die erste Station von Judith Hoerschs Reise ist die Hauptstadt Port-au-Prince. Dort trifft sie die CARE-Mitarbeiter und bekommt einen ersten Eindruck von den Folgen des Erdbebens:

Der zerstörte Stadtteil Carrefour. (Foto: CARE/Evelyn Hockstein)

Im CARE Büro ein warmes Bonjour. Sabine Wilke, Mitarbeiterin von CARE, die nach dem Beben ein halbes Jahr in Haiti gearbeitet & gelebt hat und mit mir diese Reise antritt, ist glücklich viele bekannte Gesichter wieder zusehen. Man mag es kaum glauben, aber zwischen all den zerfallenen Häusern befinden sich kleine hübsche Restaurants, wo man Cola Light bekommt und Sandwiches, zur Freude aller – also der Expats, denn hier sitzen keine Haitianer, es sei denn sie arbeiten für eine der NGOs… Dort sitzend bekommen wir von den Kollegen vor Ort unsere nächsten strammen Tage erklärt: Kleinspargruppen & Übergangshäuser ansehen, Camps, die sich im Aufbruch befinden anschauen, Schulen besuchen, Wasserversorgungssysteme und vieles mehr. Aber dazu mehr, in den kommenden Tagen!

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Ein volles, halbes Jahr

Mittwoch, 11. Mai 2011

November 2010. Ich kehre nach neun Monaten nach Haiti zurück und stelle fest, dass mich die Karibiknation nie so ganz losgelassen hat.  Das Land ist seit gut vier Wochen Choleragebiet und die Seuche breitet sich vom Norden im ganzen Land aus. CARE bildet Freiwillige aus, die über die Verbreitung und die Behandlung der Krankheit aufklären.  Dazu stehen auch die Präsidentschaftswahlen an. Das Land wartet auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht.

. Neun Monate nach dem Erdbeben wartet das Land auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht. (Foto: CARE/ Hockstein)

Neun Monate nach dem Erdbeben wartet das Land auf Wandel und darauf, dass der Wiederaufbau schneller vorangeht. (Foto: CARE/ Hockstein)

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Über den Sexappeal von Toiletten

Donnerstag, 28. April 2011

Ich habe schon häufiger darüber berichtet, wie komplex humanitäre Hilfe in einem Land wie Haiti ist und unter welchen Bedingungen Hilfsorganisationen bemüht sind, gute und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Aktivitäten, die kurz nach dem Erdbeben lebenswichtig und sinnvoll waren, können einige Monate später schon überholt sein oder das Gegenteil bewirken.

Die Zahl der Ansteckungen und Todesfälle blieb in den Camps, die von Organisationen mit Wasser, Latrinen und Hygieneworkshops bedient wurden, deutlich niedriger als in anderen Gebieten des Landes. (Foto: CARE/Wilke)

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24 Stunden Haiti

Mittwoch, 30. März 2011

„Ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen, wie Du da eigentlich lebst und was Du genau machst.“ Diesen Satz höre ich oft, seitdem ich vor gut vier Monaten von Deutschland nach Haiti umgesiedelt bin. Es ist schwierig, die Frage in einem Satz zu beantworten, denn dieses Land entzieht sich einfachen Erklärungen. Und auch die Arbeit von CARE ist komplex, denn die immense Zerstörung durch das Erdbeben, die Cholera-Epidemie und die politische Lage stellen uns täglich vor neue Herausforderungen. Deshalb ist es vielleicht einfacher, einen normalen Tag in meinem Leben hier zu schildern. 24 Stunden Haiti, 24 Stunden Alltag bei CARE.

Aus Sicherheitsgründen werden die CARE-Mitarbeiter morgens von einem Fahrer vom Gästehaus ins Büro gebracht und abends wieder abgeholt. (Foto: CARE/Wilke)

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Irgendwas mit Medien!?

Dienstag, 01. Februar 2011

Ach, diese Presseleute in den Hilfsorganisationen. Schön reden, ein paar Fotos machen, blabla eben. Braucht man in Haiti als Hilfsorganisation wirklich jemanden, der sich nur um Medien und Kommunikation kümmert? Leider fehlen in Hilfsorganisationen für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit häufig die Ressourcen, manchmal auch das Verständnis. Natürlich ist eine gute Arbeit vor Ort die beste Werbung für CARE und sollte für sich alleine sprechen. Aber es geht in der Kommunikation eben nicht nur um Werbung: Humanitäre Hilfe ist komplex und bedarf auch der Mitarbeit der Bevölkerung, die ihren Teil zum Erfolg beiträgt. Wir müssen also –genau! – reden.

Nach Katastrophen ist es wichtig, dass Hilfsorganisationen wie CARE einen Dialog mit der Öffentlichkeit führen. (Foto: CARE/Wilke)

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