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Beitrag getaggt unter ‘Dürre’

Ein Besuch in Swala

Montag, 01. Oktober 2012

Von Marie-Eve Bertrand

Die Dorfvorsteher in Swala. (Foto: CARE/Marie-Eve Bertrand)

Die Dorfvorsteher in Swala. (Foto: CARE/Marie-Eve Bertrand)

Mali liegt in der sogenannten Sahelzone. Der Sahel, oder “Sahil” auf Arabisch, ist die Grenzregion zwischen der Sahara und den grünen, fruchtbaren Gebieten. Die Region ist reich an verschiedenen Kulturen, Gerüchen, Geschmäckern. Seit einiger Zeit bestimmt aber vor allem eine Nahrungsmittelkrise das westafrikanische Land. Im letzten Jahr hat es kaum geregnet, das Getreide verdorrte. Die Ernte war folglich schlecht, die Ernährungspreise stiegen. Und das in einer Region, die sowieso von chronischer Mangelernährung, Armut und Ernährungsunsicherheit betroffen ist. weiterlesen »

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Tschad – Krise in einem vergessenen Land

Freitag, 13. Juli 2012

CARE-Nothilfedirektorin Barbara Jackson besucht ein Dorf in der Region Biltine im Tschad. Der Nordosten des Landes ist am schwersten von der Dürre betroffen. (Foto: CARE)

„Tschad ist eine Insel des Friedens und der Stabilität“. Diesen Ausspruch hörten wir immer wieder, vom Wirtschaftsminister, vom Minister für Landwirtschaft, den Repräsentanten der UN-Partner und Führern der Gemeinden. Unsere Reise führte mich mit einigen CARE-Kollegen den Tschad, um uns über die Auswirkungen der andauernden Dürre und Nahrungsmittelknappheit zu informieren. Es erscheint fast etwas befremdlich, den Tschad als „Insel der Stabilität“ weiterlesen »

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Hunger im Sahel: Und jetzt auch noch Flüchtlinge…

Freitag, 02. März 2012

Von Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor Niger

Das ist wirklich ein denkbar schlechter Moment. Nicht, dass es jemals einen passenden Zeitpunkt für brutale Kämpfe gäbe, die die Häuser von Menschen verbrennen und sie dazu zwingen, ins Nachbarland zu fliehen. Mehr als 130.000 Menschen sind durch Kämpfe in Mali vertrieben worden, und viele von ihnen sind hier im Niger angekommen. Diesem Land, das sich bereits in den Fängen einer ständig schlimmer werdenden Nahrungskrise befindet.

Im Niger spitzen sich Hunger und Dürre zu. Nun erreichen auch noch Flüchtlinge aus Mali das Land.

Im Niger spitzen sich Hunger und Dürre zu. Nun erreichen auch noch Flüchtlinge aus Mali das Land. (Foto: CARE/ Brooks)

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Äthiopien: Erholung braucht Zeit, Wissen ist da

Mittwoch, 08. Februar 2012

Von Mandefro Mekete, Nothilfekoordinator, CARE Äthiopien

Jedes Jahr wird die Zeit zwischen den Ernten länger. In Äthiopien nennen die Menschen diese Zeit „Magersaison“. Wenn der Regen während dieser Zeit ausbleibt, verdorrt die neue Ernte auf den Feldern und die Menschen haben keine Vorräte.

Borena, Moyale District. Photo: CARE/Sandra Bulling

Gesunde Nutztiere bilden die Lebensgrundlage der Menschen im ländlichen Süden Äthiopiens (Foto:CARE/Bulling)

Ashenafi, ein 35-jähriger Landwirt und Vater von acht Kindern, erzählte mir, wie er nach und nach sein gesamtes Hab und Gut verkaufte, um die „Magersaison“ zu bewältigen. Weil er über die Jahre sein gesamtes Vieh verkauft hatte, um sich Lebensmittel leisten zu können, hatte er jegliche Lebensgrundlagen für sich und seine Familie verloren. weiterlesen »

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Äthiopien: Teure Nahrung, magere Zeiten

Dienstag, 07. Februar 2012

Von Mandefro Mekete, Nothilfekoordinator, CARE Äthiopien

Ich kann mich ganz deutlich an die Ausrufung der Hungerskrise am Horn von Afrika erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Am elften Juli begann die Welt das Ausmaß der Katastrophe endlich wahrzunehmen. 5,4 Millionen Menschen waren damals schon allein in Äthiopien dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Wasserknappheit, und damit verbundene Infektionskrankheiten bedrohten Millionen von Menschen und Tieren.

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Kein Mensch rettet alleine die Welt

Donnerstag, 15. September 2011

von Niki Clark aus Dadaab

Als ich meiner Familie und meinen Freunden erzählte, dass ich für sechs Wochen in Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, arbeiten werde, wurde ich sofort mit Facebook-Nachrichten, Emails und Anrufen bombardiert. Alle lauteten ungefähr so: „Ich bin so stolz auf dich. Du wirst die Welt retten!“ oder „Du machst so einen Unterschied!“

Ein neu angekommenes Flüchtlingskind versucht das Kochgeschirr für seine Familie aufzuheben. (Foto: CARE/Clark)

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12.000 km weitweg von zu Hause

Dienstag, 13. September 2011

von Niki Clark aus Dadaab

Hier sitze ich, 12.000 Kilometer weit weg von zuhause. Im Laufe von nur wenigen Tagen hat sich mein Leben komplett verändert. An einem Montag trat ich meine Arbeit beim CARE Büro in Washington DC an. Am Donnerstag saß ich schon in einem Flugzeug auf dem Weg nach Nairobi. Mein endgültiges Reiseziel: das weltweit größte Flüchtlingslager Dadaab. In den nächsten sechs Wochen werde ich hier die Medienarbeit für CARE betreuen. Diese Arbeit reizt mich sehr, schreckt mich aber gleichzeitig auch ab. Als Mitarbeiter einer der bekanntesten Hilfsorganisation weltweit ist es immer aufregend vor Ort zu arbeiten. Aber diesmal ist es anders.

Niki Clark arbeitet für CARE USA und ist momentan für sechs Wochen im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia. (Foto: CARE/Wilke)

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