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Beitrag getaggt unter ‘Flüchtlinge’

Wir dürfen den Tschad nicht vergessen

Dienstag, 04. Juni 2013

Carmen Tremblay ist Nothelferin bei CARE Kanada. Sie reiste vor kurzem in den Tschad und berichtet hier von ihren Eindrücken.

Nach Angaben des UNHCR befinden sich über eine halbe Millionen Flüchtlinge im Tschad. (Foto: CARE/ Brendon Brannon)

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Kongo: Ein Tag in einem Flüchtlingscamp in Goma

Donnerstag, 28. März 2013

Es ist als ob ganz Nord-Kivu in Bewegung wäre: die Menschen sind auf der Straße. Sie fliehen vor den Kämpfen, sie verlassen die Camps oder kommen gerade an. Es gibt Kämpfe und Flucht. Und Vergewaltigungen.
Aber das weißt du noch gar nicht. Nicht wirklich jedenfalls. Du bist am Stadtrand von Goma, auf holprigen, grün begrenzten Straßen zwischen sanften Hügeln. Die Landschaft um dich herum ist wie ein botanisches Wunderland, in dem die Menschen sich niederlassen dürfen. Du siehst Bohnenfelder, Bananenbäume und Sonnenblumen.

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

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Jordanien: Die magische Zahl

Freitag, 15. März 2013
Im CARE Informationszentrum werden die Daten der Flüchtlinge aufgenommen. So wird die Hilfe koordiniert und sichergestellt, dass die Menschen Unterstützung erhalten, die sie am dringendsten benötigen. (Foto: CARE/Sandra Bulling)

Im CARE Informationszentrum werden die Daten der Flüchtlinge aufgenommen. So wird die Hilfe koordiniert und sichergestellt, dass die Menschen Unterstützung erhalten, die sie am dringendsten benötigen. (Foto: CARE/Sandra Bulling)

Ich laufe eine Straße im Osten Ammans entlang, nehme einige Stufen nach oben und werde von Menschen in einer Warteschlange gegrüßt. Sie stehen vor der Rezeption und obwohl es erst neun Uhr morgens ist, sind schon keine Stühle mehr übrig. Wir sind hier im CARE-Informationszentrum für syrische Flüchtlinge.  Jeder, der neu eintrifft, wird befragt: „Wie lautet dein Name? Wo lebst du? Wann wurdest du geboren? Mit wie vielen Familienmitgliedern lebst du zusammen? Wie viele Familien leben in einem Haus?“ Außerdem fragen die CARE-Teams nach Schulden der Familie, ob sie bereits Hilfe erhalten haben, ob sie bedroht oder ausgenutzt worden sind. Außerdem wird festgestellt, ob die Flüchtlinge bereits bei den Vereinten Nationen (UN) angemeldet sind. So kann die Hilfe koordiniert werden. weiterlesen »

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Ost-Kongo: Frühe Vögel auf Zählungsmission

Donnerstag, 20. Dezember 2012
Bei der Zählung wird erfasst, wie viele Menschen hilfsbedürftig sind. Kinder sind von einer Flucht oft in besonderem Maße betroffen. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Bei der Zählung wird erfasst, wie viele Menschen hilfsbedürftig sind. Kinder sind von einer Flucht oft in besonderem Maße betroffen. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Es ist halb vier in der Früh und die ostkongolesische Stadt Goma schläft. Die ganze Stadt? Nein! Ein Team von 50 Leuten, CARE-Mitarbeiter und Partnerorganisationen, ist hellwach und auf dem Weg zu einem Treffpunkt. An diesem frühen Morgen haben sich sieben Hilfsorganisationen und vier UN-Agenturen zusammengetan, um gemeinsam eine Zählung der Menschen in den spontan entstandenen Camps rund um Goma durchzuführen.

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Ost-Kongo: Arbeit ist das ganze Leben…

Montag, 17. Dezember 2012
Teilnehmer einer Schulung gegen sexuelle Gewalt. CARE bezieht dabei Männer und Frauen gleichermaßen mit ein. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Teilnehmer einer Schulung gegen sexuelle Gewalt. CARE bezieht dabei Männer und Frauen gleichermaßen mit ein. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

„Kann ich mal einen Moment mit Dir sprechen?“ Der Wachmann vom CARE-Gästehaus kommt leise auf mich zu. „Weißt Du, ich habe Gemeinwesenentwicklung und Umweltschutz studiert, aber nun arbeite ich im Sicherheitsdienst. Denn es ist schwierig, eine Arbeit in meinem Metier zu finden.“ Seit gut anderthalb Wochen bin ich nun hier im Osten des Kongo, in der Provinzhauptstadt Goma. Zuletzt hat sie Schlagzeilen gemacht, weil eine bewaffnete Gruppe namens M23 die Stadt eingenommen hat und die Regierungsarmee floh. Aber der Osten Kongos leidet nicht nur immer wieder unter erneut aufflammender Gewalt, sondern auch an chronischer Perspektivlosigkeit. Es sind die kleinen persönlichen Dramen, die hinter den großen Nachrichten verschwinden.

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Jordanien: Wofür ich dankbar bin

Freitag, 14. Dezember 2012

Von Kristen Phelps, CARE-Mitarbeiterin aus Jordanien

Viele syrische Flüchtlinge leben in Jordanien in schlecht isolierten Wohnungen, die keinen Schutz vor Kälte bieten. (Foto: ADH/Niemzig)

Während ich diese Zeilen schreibe, denke ich an meine Heimat, die USA. In diesen Tagen bereiten sich die Menschen dort auf die bevorstehenden Feiertage vor. Ich freue mich jedes Jahr darauf, mit meiner ganzen Familie zusammen zu sein und zu essen. Auch hier in Jordanien, wo ich jetzt wohne, ist diese Tradition weit verbreitet. Wir sollten in dieser besinnlichen Jahreszeit auch über das nachdenken, wofür wir dankbar sind.

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Am Ufer des Sees

Dienstag, 11. Dezember 2012


Der Kivu-See strahlt friedlich im Sonnenlicht. Für viele der Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Realität derzeit leider ganz und gar nicht friedlich. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Der Kivu-See strahlt friedlich im Sonnenlicht. Für viele der Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Realität derzeit leider ganz und gar nicht friedlich. (Foto: CARE/Sabine Wilke)

Das Foto könnte aus der Schweiz stammen, oder von einem Bergsee in Bayern. Tatsächlich habe ich es in Goma geschossen, der Provinzhauptstadt von Nord-Kivu, ganz im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Dort, wo bewaffnete Konflikte und chronische Armut der Bevölkerung seit Jahrzehnten unvorstellbares Leid zufügen.

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