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Beitrag getaggt unter ‘Fluten’

Südostasien unter Wasser: Leben im Mekong Delta

Freitag, 11. November 2011

von Lara Franzen, Nothilfekoordinatorin von CARE International Vietnam

Trotz Fluten, normalen Routine: Wäsche waschen in den Fluten und fischende Kinder auf den Dächern ihrer Häuser. (Foto: CARE/Wecker)

Trotz Fluten, normale Routine: Wäsche waschen in den Fluten und fischende Kinder auf den Dächern ihrer Häuser. (Foto: CARE/Wecker)

Eingeengt in einem Kanu werde ich vorsichtig durch das Schilfrohr im Mekong-Delta im Südwesten Vietnams gerudert. Mir wird erzählt, dass sechs Meter unter der Wasseroberfläche Reisfelder waren. Felder, die vor nur einem Monat Hoffnung auf eine großartige Ernte machten, und mit ihr die Möglichkeit der Existenzsicherung und damit ein Weg aus der extremen Armut. Die grotesken Anblicke um mich herum stechen sehr ins Auge: die Spitzen der von Reet gedeckten Häusern, versunkene Grabsteine von Friedhöfen und Hochspannungsleitungen, an denen wir auf Augenhöhe vorbeiziehen.

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Bangkok – ein sinkendes Schiff

Freitag, 28. Oktober 2011

Von Promboon Panitchpakdi, Raks Thailand Country Director

Der 24. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag in Thailand. Wir haben nun die Lage der Gastarbeiter in einigen überfluteten Gebieten außerhalb von Bangkok überprüft und festgestellt, dass ihnen kaum geholfen wird. Dabei haben sie Hilfe bitter nötig.

Es ist eine schwierige Zeit für Bangkok, das tagtäglich von neuen Überschwemmungen heimgesucht wird, von Nord, West und Ost her – und im Süden befindet sich der Ozean. Die anschwelenden Fluten lassen die Stadt immer mehr schrumpfen, Bangkok gleicht damit einem sinkenden Schiff.

Die Menschen sind verunsichert, die Lebensmittelregale in den Tante-Emma-Läden und Einkaufszentren leer geräumt.

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“Eine Botschaft an alle Menschen”

Sonntag, 16. Oktober 2011

von Jamshed Naseer Siddiqi, Security Officer bei CARE Pakistan

Es heißt, dass die Fluten, von denen Pakistan 2010 heimgesucht wurde, die schlimmsten seit 1929 waren. Und man könnte glauben, dass der Schmerz und das Elend, dem die HelferInnen damals während ihres Nothilfeeinsatzes begegnet sind, nicht mehr zu übertreffen sind. Doch offenbar gibt es keine Grenzen für menschliches Leid. Augen können sich öffnen und noch mehr Zerstörung zu sehen, Herzen können noch mehr Schmerz fühlen, Seelen können neuerlich erschüttert werden. 29. September 2011: Ich habe mir noch nie Daten gemerkt, aber dieses Datum werde ich wohl jahrelang nicht vergessen können.

Fast genau ein Jahr nach der Flut in Pakistan 2010, wird das Land wieder von Fluten bedroht. (Foto: CARE/Rauf)

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„Wie kann ich etwas verändern?“

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Von Sardar Rohail Khan, Mitarbeiter von CARE Pakistan.

Meine Freunde meinen, dass ich manchmal etwas ausdruckslos, vielleicht  sogar kalt, wirke. Ich glaube, das hat viel mit meinem Beruf zu tun. Beim Sicherheitstraining wird uns beigebracht, in unserer täglichen Arbeit nicht zu emotional zu werden. Doch ein kurzer Blick in die ängstlichen Augen eines kleinen Mädchens genügte  und schon war es um mich geschehen. Was tun wir hier eigentlich? Kann humanitäre Hilfe das Leben dieses Mädchens in irgendeiner Weise tatsächlich verändern?

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Nach der Flut, vor der Flut

Freitag, 22. Juli 2011

Ich erinnere mich ziemlich genau an diese Zeit im vergangenen Jahr. Mein Vater feierte bei ziemlich guter Gesundheit seinen 82. Geburtstag, meine Kollegin Sandra Bulling machte sich auf zum Balkan, wo CARE auch arbeitet, und in NRW hatten die Sommerferien längst begonnen. weiterlesen »

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Sorgen hier, Katastrophen dort

Donnerstag, 21. Juli 2011
Vor über einem Jahr wurde Pakistan von einer massiven Flut getroffen und viele Menschen verloren ihr Zuhause. (Foto: CARE/Tabinda Sindh)

Vor über einem Jahr wurde Pakistan von einer massiven Flut getroffen und viele Menschen verloren ihr Zuhause. (Foto: CARE/Tabinda Sindh)

„Jeder Tag Regen bringt Qualitätsverluste“, lese ich in einer Zeitung aus Deutschland. Ein Landwirt äußert sich besorgt über viel zu viel Regen im Rheinland. Er sagt: „Wir warten auf die große Hitze. Aber die ist nicht in Sicht.“ weiterlesen »

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Furchterregende Korrekturen

Montag, 23. August 2010

Mein letzter Blog aus Pakistan. Für dieses Mal jedenfalls.

Ein Mann vor seinem zerstörten Haus in Charsadda (Foto: CARE/Schwarz)

Selten ist es mir so schwer gefallen, von hier wieder nach Hause zu fliegen. Das liegt an vielen Dingen. Sicher vor allem daran, dass ich glaube, noch nicht fertig zu sein mit meiner Arbeit. Dabei habe ich auch in Deutschland genug zu tun. weiterlesen »

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