Die Frauen von Samutikuppam
Donnerstag, 18. Dezember 2008![]() Frauengruppe in Südindien. Foto: CARE |
Gestern sind bin ich mit meinen Kollegen von Chennai aufgebrochen und Richtung Süden, nach Pondicherry, gefahren.
![]() Frauengruppe in Südindien. Foto: CARE |
Gestern sind bin ich mit meinen Kollegen von Chennai aufgebrochen und Richtung Süden, nach Pondicherry, gefahren.
![]() Fischer Vairakannu hat noch immer Alpträume vom Tsunami. Foto: CARE |
Im Fischerdorf Keelapattinacherry erkenne ich auf den ersten Blick nichts von der Tragödie, die sich hier vor vier Jahren abspielte. Lachende Kinder empfangen uns, Männer treten aus ihren Häusern, um uns zu begrüßen und die Frauen zeigen uns stolz ihre Babys, die uns verschlafen anblinzeln.
Heute morgen bin ich mit kurzem Aufenthalt in Dubai in Chennai, im südindischen Bundestaat gelandet. Kurz vor dem Abflug erfuhr ich von meiner Kollegin, dass es in Tamil Nadu schwere Überschwemmungen gebe, mehr als 150.000 Menschen seien davon betroffen.
(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)
Goma, 24. November, 2008 – Erneut besuchen wir die Flüchtlingslager in Goma und sammeln neue Geschichten von Vertriebenen. Wieder fragen wir uns, was die Menschen in Zeiten des Krieges wirklich brauchen. Manche Bedürfnisse sind offensichtlich, wie das Bedürfnis nach Obdach, sauberem Wasser, Nahrung und Kleidung. Aber andere Bedürfnisse erkennt man nur schwer. Dementsprechend hart ist es auf diese zu reagieren. Besonders schwer ist es im Fall von sexuellem Missbrauch.
In einer Kirche in Goma haben sich im Laufe der letzten Wochen mehr als 1000 Flüchtlinge eingefunden. Seit unserem letzten Besuch sind weitere Hunderte von Vertriebenen dazu gekommen. Die anderen Flüchtlingslager, die wir in Goma besuchen, sind kleiner. Dort leben nur ein paar Familien aus demselben Ort. Aber in der Kirche treffe ich auf Menschen aus sämtlichen Regionen, z.B. aus Masisi und dem Westen von Rutshuru. Viele von Ihnen kamen allein. weiterlesen »
Elisabeth Roesch ist Mitarbeiterin von CARE im Kongo. Sie betreut ein Projekt für traumatisierte Frauen, die physische oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Hier schreibt Sie über ihre tägliche Arbeit.
(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)
Goma, 7. November 2008 – „Ich lebe seit einem Jahr in der Demokratischen Republik Kongo und betreue Frauen, die sexuell missbraucht wurden. Sie erzählen mir oft von diesen schrecklichen Erlebnissen und deren Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. Bevor ich nach Afrika kam, hatte ich in unzähligen Nachrichtenartikel über die Situation der Frauen im Kongo gelesen. Doch ich war keineswegs vorbereitet auf das, was ich hier erlebe und worüber die Frauen mir berichten. Jedes Mal, wenn ich mit ihnen über ihre Erlebnisse spreche, überkommt mich eine erschütternde Traurigkeit. Denn ich habe das Gefühl, als würden die furchtbaren Fälle von Vergewaltigungen, Folter und Verstümmelung kein Ende nehmen.“
CARE organisiert vom 9. bis 12. November in Südafrika eine globale Konferenz zur Weltarmut. Dr. Wolfgang Jamann, Geschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, schreibt aus Johannesburg darüber.
Die erste Globale Armutskonferenz von CARE International ist gestern zu Ende gegangen. Der letzte Tag war noch einmal geprägt von den vielen positiven Erfahrungen, die wir und unsere Mitstreiter machen, zum Beispiel beim Schutz von Frauen gegen sexuelle Gewalt und gegen Genitalverstümmelung, aber auch bei den großen Erfolgen die wir haben, wenn Frauen aktive Träger von Entwicklungsanstrengungen sind, wie in Kredit- und Spargruppen, Alphabetisierung und Hygiene- und Gesundheitserziehung für die eigenen Familien. Auf meiner morgigen Weiterreise nach Sambia werde ich einige dieser Erfolge zu sehen bekommen, zum Beispiel eines der ersten Frauenhäuser Afrikas, das Schutz vor Gewalt bietet und in dem Polizei, Rechtsanwälte und Sozialarbeiter zusammen arbeiten.
Hungerkrise: Wird Kambodscha Äthiopiens Weg folgen?

Die Fotoausstellung “Frauen verändern die Welt” ist noch bis zum 17. August in der Kunst-und Ausstellungshalle Bonn zu sehen. (Foto:Phil Borges)
Am 10. Juli wurde die Ausstellung “Frauen verändern die Welt” in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn eröffnet. Einige der Fotos zeigen Frauen und Mädchen aus Äthiopien. Insgesamt sind 20 Bilder ausgestellt – sie warten dort auf Besucher – während am Horn von Afrika dringend Hilfe benötigt wird. Für mich erzählen die Fotos von den Schwierigkeiten im Kampf um das tägliche Überleben. Ein paar der porträtierten Frauen sehen sehr traurig aus, während andere ein positives, hoffnungsvolles Lächeln im Gesicht tragen. Ich selbst weiß nur wenig über Äthiopien, von der aktuellen Ernährungskrise und Problemen mit Frauendiskriminierung abgesehen. weiterlesen »