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Beitrag getaggt unter ‘Hilfsorganisation’

Madagaskar: “Wir sind zum Handeln bereit”

Freitag, 17. Februar 2012

Von John Uniack Davis, Länderdirektor CARE Madagaskar

Am Mittwochmorgen flog  ein Helikopter für CARE über die vom Zyklon Giovanna betroffenen Gebiete, um das Ausmaß der Zerstörung beurteilen zu können. Giovanna traf am Dienstag, den 14. Februar, die Ostküste von Madagaskar. Unsere Mitarbeiter von CARE konnten sich rechtzeitig auf den Sturm vorbereiten. Glücklicherweise verlor er auch an Geschwindigkeit und Stärke, als er die Küstenregion traf. Dennoch: In einigen Gegenden richtete er enorme Zerstörungen an, über 400.000 Menschen sind besonders stark betroffen. Auch die Hauptstadt wurde nicht verschont.

Viele Gegenden sind nicht erreichbar. (Foto: CARE/ Dasy Ibrahim)

Viele Gegenden sind nicht erreichbar. (Foto: CARE/ Dasy Ibrahim)

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Starke Blätter – Starke Frauen

Montag, 07. November 2011

Heute sind wir im Dorf Siaskasipa zu Gast. Hier erzählen uns fünf starke und selbstbewusste Frauen, wie sie es gemeinsam mit CARE geschafft haben, den Anbau von Lebensmitteln zu diversifizieren. So wird in ihrer Region nun auch Cassava (Maniok)  angebaut, das bislang nur im Norden wuchs. Die Wurzeln können zu Mehl verarbeitet werden. Die Blätter sind essbar und als Vitaminlieferanten besonders gut geeignet für kleine Kinder und Menschen, die an HIV/AIDS erkrankt sind, weil sie das Immunsystem stärken. „Die Blätter machen Dich stark“, erklärt daher auch Agneta Munagobwa, die sie deshalb gerne zum Kochen oder im Salat verwendet.

„Die Blätter machen Dich stark“ (Foto: CARE)

„Die Blätter machen Dich stark“ (Foto: CARE)

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Die Früchte der Selbstversorgung

Freitag, 04. November 2011

An meinem zweiten und dritten Tag habe ich die Möglichkeit, direkt mit Menschen zu sprechen, denen CARE geholfen hat, ihre Lebensumstände zu verbessern. Zunächst sind wir in Milangu, einer kleinen Siedlung mit etwa 250 Haushalten. Wir fahren über unbefestigte Wege mit riesigen Schlaglöchern vorbei an Wäldern, die trotz der Trockenheit immer noch grün sind, zumindest an den Stellen, die vom letzten Buschbrand verschont wurden. Dann werden wir sehr herzlich von Mitgliedern der Gemeinde und Mitgliedern des sogenannten „Area management committee“ (AMC) empfangen. weiterlesen »

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Achtung, Kamera!

Freitag, 19. August 2011

Ich stehe vor dem Bohrloch und warte auf das Klick-Geräusch der Kamera, aber nichts tut sich. Der CARE-Ingenieur hat mir gerade ausführlich erklärt, wie das Grundwasser hochgepumpt wird und dann zu den Wasserstationen kommt. Aber das ist einer dieser Tage, an denen der Wurm drin ist: Ich bin mit einem Fotografen für eine Zeitung im Camp Dagahaley unterwegs, einem der drei Flüchtlingslager im kenianischen Dadaab. Heute schauen wir uns verschiedene Orte in Dagahaley an, um ein Portrait davon zu machen, wie ein so ein Flüchtlingslager funktioniert. Aber am Wassertank holt mich der lange Vortag ein, an dem ich von morgens bis abends herumgerannt bin: jetzt ist der Akku der Kamera leer, und ich habe meinen Notizblock und Stift auf dem Schreibtisch liegen lassen. Alles kein Drama. Der Fotograf leiht mir einen Kuli und ich kritzele von da an auf der Rückseite meiner Aufenthaltsgenehmigung für das Flüchtlingslager, die ich in der Kameratasche finde. Und nach einiger Zeit bin ich über den leeren Akku sogar fast froh.

Das Flüchtlingslager Dadaab von oben. Mittlerweile leben hier mehr als 400.000 Menschen. (Foto: CARE/Underdown)

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„Ihr chattet per Computer, wir mit dem Handy“

Montag, 01. August 2011

Es ist ja nichts Besonderes mehr, sich zu wundern. Auch nicht über Zeitgenossen mit einem Handy oder einem Smartphone, besonders dann: Man sitzt gemütlich mit Freunden im Café, und jedes Gespräch erstickt an den unendlichen Welten des Netzes. Jeder an seinem Gerät, mit sich selbst und „ihm“ beschäftigt. Touchscreen drauf, Kamera und Radio drin. Eine Internetverbindung ist für diese Zwecke nahezu überall möglich.

Für viele junge Menschen in Pakistan gehört die Kommunikation mit dem Handy einfach dazu. (Foto: CARE/Schwarz)

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Viele Köche für einen guten Brei

Dienstag, 03. Mai 2011

Wer hinter die Fassaden humanitärer Hilfe blickt, merkt schnell, dass die Verteilung von Hilfsgütern, das fertig errichtete Übergangshaus oder die Fortbildung für Hebammen erst am Ende einer langen Reihe von Arbeitsschritten liegen. Im Fernsehen sieht das immer ganz leicht aus: Es gibt eine Katastrophe, die Hilfsorganisationen kommen und verteilen Nahrungsmittel, Medizin und andere Gebrauchsgegenstände. Aber woher stammen diese Hilfsgüter? Und wie werden sie transportiert? In der humanitären Welt ist das die Aufgabe der Abteilung Program Support, also die Unterstützung der eigentlichen Programme. Zum Program Support gehören neben Logistik auch die Finanzbuchhaltung, die Personalabteilung, die allgemeine Büroverwaltung und die Beschaffung.

Die Logistik hinter Nothilfeeinsätzen, wie in Haiti nach dem Erdbeben, ist komplex und oft anspruchsvoll zu organisieren. (Foto: CARE/ Wilke)

Die Logistik hinter Nothilfeeinsätzen, wie in Haiti, ist komplex und oft anspruchsvoll zu organisieren. (Foto: CARE/ Wilke)

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Ein kleiner Schritt auf dem langen Weg der Transformation

Donnerstag, 24. März 2011
Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Karaokebars und Biergärten stehen bei den Männern hoch im Kurs, auch wegen der sogenannten Biermädchen. (Foto: CARE/ Ernesti)

Phnom Penh (ce) – Freitagabend, das Wochenende steht vor der Tür, eine endlose Blechlawine quält sich über die Brücke, die den breiten Mekong überspannt. Dazwischen noch mehr Menschen auf Mopeds, manchmal zu dritt oder mit Kindern zu viert auf einem Gefährt. Sie quetschen sich in jede verfügbare Lücke, drücken sich an Limousinen, Lastwagen, Pick-Ups und Bussen vorbei, alles drängt nach vorne. Die Fahrbahn ist längst zu klein, die Strasse wird verbreitert, rechts und links schieben Bulldozer den rostbraunen Boden zur Seite. Wenn das ganze einigermaßen terrassiert und platt gewalzt ist, wird auch diese neue Bahn ohne Asphaltbelag sofort in Anspruch genommen. Bevorzugt von der neureichen Khmer Elite in ihren großen, luxuriösen, glänzenden Geländewagen, die nun mit ihren Boliden rücksichtslos über die Piste preschen, eine Staubfahne hinter sich herziehend. weiterlesen »

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