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Beitrag getaggt unter ‘Horn von Afrika’

Äthiopien: Erholung braucht Zeit, Wissen ist da

Mittwoch, 08. Februar 2012

Von Mandefro Mekete, Nothilfekoordinator, CARE Äthiopien

Jedes Jahr wird die Zeit zwischen den Ernten länger. In Äthiopien nennen die Menschen diese Zeit „Magersaison“. Wenn der Regen während dieser Zeit ausbleibt, verdorrt die neue Ernte auf den Feldern und die Menschen haben keine Vorräte.

Borena, Moyale District. Photo: CARE/Sandra Bulling

Gesunde Nutztiere bilden die Lebensgrundlage der Menschen im ländlichen Süden Äthiopiens (Foto:CARE/Bulling)

Ashenafi, ein 35-jähriger Landwirt und Vater von acht Kindern, erzählte mir, wie er nach und nach sein gesamtes Hab und Gut verkaufte, um die „Magersaison“ zu bewältigen. Weil er über die Jahre sein gesamtes Vieh verkauft hatte, um sich Lebensmittel leisten zu können, hatte er jegliche Lebensgrundlagen für sich und seine Familie verloren. weiterlesen »

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Äthiopien: Teure Nahrung, magere Zeiten

Dienstag, 07. Februar 2012

Von Mandefro Mekete, Nothilfekoordinator, CARE Äthiopien

Ich kann mich ganz deutlich an die Ausrufung der Hungerskrise am Horn von Afrika erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Am elften Juli begann die Welt das Ausmaß der Katastrophe endlich wahrzunehmen. 5,4 Millionen Menschen waren damals schon allein in Äthiopien dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Wasserknappheit, und damit verbundene Infektionskrankheiten bedrohten Millionen von Menschen und Tieren.

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Rückblick 2011: Ein Jahr in Blogs

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hilfe in Pakistan und Haiti, Dreifachkatastrophe in Japan und Dürre am Horn von Afrika – CARE Helfer berichteten auch 2011 in ihren Blogs von großen Katastrophen, großer Hilfe und großen Hoffnungen auf eine bessere Zukunft.

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Kein Mensch rettet alleine die Welt

Donnerstag, 15. September 2011

von Niki Clark aus Dadaab

Als ich meiner Familie und meinen Freunden erzählte, dass ich für sechs Wochen in Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, arbeiten werde, wurde ich sofort mit Facebook-Nachrichten, Emails und Anrufen bombardiert. Alle lauteten ungefähr so: „Ich bin so stolz auf dich. Du wirst die Welt retten!“ oder „Du machst so einen Unterschied!“

Ein neu angekommenes Flüchtlingskind versucht das Kochgeschirr für seine Familie aufzuheben. (Foto: CARE/Clark)

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12.000 km weitweg von zu Hause

Dienstag, 13. September 2011

von Niki Clark aus Dadaab

Hier sitze ich, 12.000 Kilometer weit weg von zuhause. Im Laufe von nur wenigen Tagen hat sich mein Leben komplett verändert. An einem Montag trat ich meine Arbeit beim CARE Büro in Washington DC an. Am Donnerstag saß ich schon in einem Flugzeug auf dem Weg nach Nairobi. Mein endgültiges Reiseziel: das weltweit größte Flüchtlingslager Dadaab. In den nächsten sechs Wochen werde ich hier die Medienarbeit für CARE betreuen. Diese Arbeit reizt mich sehr, schreckt mich aber gleichzeitig auch ab. Als Mitarbeiter einer der bekanntesten Hilfsorganisation weltweit ist es immer aufregend vor Ort zu arbeiten. Aber diesmal ist es anders.

Niki Clark arbeitet für CARE USA und ist momentan für sechs Wochen im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia. (Foto: CARE/Wilke)

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Bis bald, Dadaab

Dienstag, 30. August 2011

Nach drei Wochen Dadaab steige ich am Montagnachmittag in den Flieger Richtung Nairobi. Bis Ende September übernimmt eine Kollegin aus den USA die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Der erste große Ansturm ist vorbei.

Die Menschen in Dadaab sind nicht allein, obwohl das Medieninteresse langsam abnimmt. (Foto: CARE/Wilke)

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Business as Usual?

Freitag, 26. August 2011

Wie lebt man eigentlich als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation im Flüchtlingslager Dadaab? Wie sind wir hier untergebracht, was machen wir in unserer Freizeit und wie passt das alles zusammen mit dem Leid, was sich vor unseren Augen abspielt?

Um den Menschen in Dadaab helfen zu können, braucht man selbst Freiräume (Foto: CARE/Wilke)

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