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Beitrag getaggt unter ‘Jahrestag’

Gladiolen und Mais, Ramadan und Heimflug

Mittwoch, 03. August 2011

Irgendwie mag ich keine Gladiolen. Sie sind mir zu langstielig, und die vielen Blüten fallen mir allzu selbstgefällig auf den Boden, alle nacheinander, was natürlich auch tagelange Arbeit bedeutet, wenn ich zuhause bin. Dort oben im Swat-Tal blühen jetzt auch Gladiolen, aber auch Mais, Spinat und anderes Gemüse. CARE hat den Landwirten vor Monaten das Saatgut dafür gegeben.

Ein stolzer Bauer in Mitten seines Maisfeldes im oberen Swat-Tal. (CARE/Schwarz)

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Schritt für Schritt – und noch ein langer Weg

Dienstag, 02. August 2011

In den vergangenen 14 Tagen habe ich ja einiges zusammengeschrieben, was ich gesehen und erlebt habe. Inzwischen gibt es ein Video von meinem Besuch. Es ist ein Ausschnitt der Reise. Ich habe versucht, an einigen Beispielen unsere Arbeit zu zeigen. Unsere Arbeit, das heißt natürlich auch: die Arbeit von Partnern vor Ort. Sie kennen sich aus, sie sprechen die lokale Sprache, sie wissen ganz genau, wo die Leute der Schuh drückt. Ohne sie wäre es kaum möglich, alleine im Nordwesten um die 360.000 Menschen zu erreichen. Allesamt waren sie Opfer der Flut 2010.

Ein Jahr nach der Flut kommt der Wiederaufbau voran. (CARE/Schwarz)

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„Ihr chattet per Computer, wir mit dem Handy“

Montag, 01. August 2011

Es ist ja nichts Besonderes mehr, sich zu wundern. Auch nicht über Zeitgenossen mit einem Handy oder einem Smartphone, besonders dann: Man sitzt gemütlich mit Freunden im Café, und jedes Gespräch erstickt an den unendlichen Welten des Netzes. Jeder an seinem Gerät, mit sich selbst und „ihm“ beschäftigt. Touchscreen drauf, Kamera und Radio drin. Eine Internetverbindung ist für diese Zwecke nahezu überall möglich.

Für viele junge Menschen in Pakistan gehört die Kommunikation mit dem Handy einfach dazu. (Foto: CARE/Schwarz)

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Selbstbewusstsein unter den Schleiern

Dienstag, 26. Juli 2011

Ich ertappe mich oft dabei, einigermaßen einseitig zu reagieren, wenn ich Frauen im Schador sehe. Vor allem, wenn ich ihnen in Deutschland begegne. Ich frage mich, was das für ein Menschenverständnis ist, Frauen in der Öffentlichkeit so zu „verstecken“ und, dass es bestimmt gegen ihren erklärten Willen geschieht. Nun kann man über die Auslegung des Koran sicher lange und viel streiten. Das tun ja die Muslime selbst. Meistens übrigens – entgegen dem Bild, das von ihnen allzu oft gezeichnet wird – überaus friedlich.

Bakhti Hilal ist Absolventin eines Hebammenkurses im Swat-Tal. (Foto: CARE/Schwarz)

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Nach der Flut, vor der Flut

Freitag, 22. Juli 2011

Ich erinnere mich ziemlich genau an diese Zeit im vergangenen Jahr. Mein Vater feierte bei ziemlich guter Gesundheit seinen 82. Geburtstag, meine Kollegin Sandra Bulling machte sich auf zum Balkan, wo CARE auch arbeitet, und in NRW hatten die Sommerferien längst begonnen. weiterlesen »

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Stolz und Vorurteile

Montag, 17. Januar 2011

Das war’s also. Der Jahrestag des Erdbebens in Haiti ist vorbei. Es ist viel geschrieben, gezeigt und gesagt worden, es wurde Anteil genommen, getrauert, gelobt und kritisiert. Viele Journalisten und Besucher waren in Haiti, um der Welt zu berichten, wo das Land heute steht. Auch unsere Fotoausstellung im CARE-Büro ist gelungen und bietet den Mitarbeitern den ganzen Monat über die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, miteinander über das vergangene Jahr zu reden und nach vorne zu schauen. Und hoffentlich auch ein bisschen stolz zu sein auf das Geleistete.

Unsere Fotoausstellung im CARE-Büro lässt die Mitarbeiter Bilanz ziehen, diskutieren, erinnern und nach vorne schauen. (Foto: CARE/Wilke)

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Neues Jahr, alte Wunden

Mittwoch, 05. Januar 2011

„Frohes neues Jahr! Und dass es besser wird als 2010 – schlimmer kann es ja nicht kommen.“ So hallt es derzeit durch die Gänge im CARE-Büro in Port-au-Prince. Neben Gesundheit und Glück wünscht man sich in Haiti derzeit vor allem Frieden und bescheidenen Wohlstand. Nachdem für so viele Familien das Festtagsessen zu Weihnachten ausfallen musste, ist es leicht nachvollziehbar, dass die Menschen sich schlichtweg auch nach materieller Verbesserung sehnen.

Für 2011 wünschen sich die Haitianer vor allem Gesundheit, Glück, Frieden und bescheidenen Wohlstand. (Foto: CARE/Wilke)

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