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Beitrag getaggt unter ‘Kenia’

“Danke” ist nicht gleich “Danke”

Montag, 11. Juli 2011

von Alexandra Lopoukhine

10. Juli 2011. Heute Morgen diskutierten die CARE-Mitarbeiter über Pläne und Ideen, die Wasserversorgung in den Gegenden, in denen die neuen Flüchtlinge ankommen, auszubauen. Ein Wasser-Experte von CARE International ist bereits seit einigen Tagen in Dadaab, um einzuschätzen, was am dringendsten benötigt wird: Vor allem mehr der 10.000 Gallone-Tanks, mehr Bohrungen und Bohrlöcher.

Jeden Tag kommen in Dadaab neue Flüchtlinge an. Es ist schwierig, mit der Hilfe nachzukommen. (Foto: CARE/Holt)

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Zwei Wochen Fußmarsch

Montag, 11. Juli 2011

von Alexandra Lopoukhine

7. Juli 2011. Am Rande des Ifo Camps wurden runde Häuser aus Stöcken, zerissenem Stoff und Plastikstücken erricht. Sie sind das Zuhause der vielen neu ankommenden Flüchtlinge. Heute habe ich mich mit ein paar Menschen unterhalten, die letzte Woche gerade erst eingetroffen sind.

Viele Familien mussten zwei Wochen Fußmarsch hinter sich legen, um das Camp zu erreichen. (Foto: CARE/Holt)

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Ankunft in Dadaab

Freitag, 08. Juli 2011

von Alexandra Lopoukhine

6. Juli 2011: Es ist sehr heiß und windig. Ein wenig Schatten verschafft Erleichterung. Die Menschen stehen geordnet in einer Schlange und warten geduldig. Es herrscht ein überwältigendes Gefühl der Ruhe. Das hätte ich im Registrierungszentrum Dagahaley heute nicht erwartet, wo 1055 Menschen auf Essen und ihre Aufnahme in das System des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen warten.

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Von Bayern nach Bonn und ein großer Topf Ugali

Sonntag, 26. Juni 2011

24. Juni: Von Bayern ging es gestern nach Nordrhein-Westfalen. Genauer gesagt, nach Bonn. In Frankfurt verabschiedeten wir Katrin Ellenberger von der Bundesliga-Stiftung. Ein schwerer Abschied, nach so vielen Tagen, die die Mädchen und wir mit ihr verbrachten und viel erlebten. Aber heute Abend, bei der Benefizgala von CARE, werden wir sie noch einmal sehen. In einer Jugendherberge in Bonn richteten wir uns ein, ruhten uns ein wenig aus und machten einen kleinen Waldspaziergang. Abends spielten die Mädchen dann gegen Mädchen der Sportfreunde Ippendorf in Bonn. 2:1 ging das Spiel aus – für die Bonnerinnen. “Verlieren gehört auch dazu. Manchmal lernt man dabei viel mehr, als wenn man gewinnt. Und letztlich geht es ja auch um den Spaß am Sport, nicht ums Gewinnen”, sagt Auma Obama. Trotzdem, heute, auf dem Weg nach Siegburg, hoffen wir natürlich, dass “Sisi Nyota” wieder einen Erfolg feiern kann.

Die Mädchen von "Sisi Nyota" freuen sich, mit der Afrika-AG des Gymnasiums Alleestraße in Siegburg Fußball zu spielen. (Foto: Ralf Hoffend)

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Kicken mit den Löwen

Donnerstag, 23. Juni 2011

21. Juni: Töging ist ein relativ kleiner Ort, mit weniger als 10.000 Einwohnern. Nicht einmal 700 Einwohner leben hier auf einem Quadratkilometer zusammen. Viele der Mädchen waren verwundert, dass niemand auf den Feldern arbeitet, dass so wenige Menschen auf der Straße sind. “Muss hier niemand arbeiten”, fragte uns eines der Mädchen. Und ein anderes gab den Tipp, “dass die Menschen hier den Mais näher aneinanderbauen sollten, damit die Ernte ertragreicher wird”.

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Ein Remis, mehr als 11 Freundinnen und Reiseplanungen

Dienstag, 21. Juni 2011

19. Juni: Das hatten wir uns anders vorgestellt: Auch heute verdunkelt wieder eine Regenwolke den Himmel und es ist richtig kalt geworden. Aber Regen und Kälte können den Mädels von “Sisi Nyota” kaum die Laune verderben. Morgens trainieren sie – ganz motiviert, das heutige Spiel für sich zu entscheiden. Nach dem Frühstück geht es aber zunächst zur Burg Burghausen. Eine kleine Tour auf Englisch führt die Mädchen, ein paar der Töginger Mädchen und uns um die längste Burg Europas herum. Die Tögingerinnen und die kenianischen Mädchen verstehen sich gut: Auf Englisch, Deutsch, Suaheli und mit Händen und Füßen verständigen sie sich, lachen und freunden sich immer mehr an.

Die Mädchen vom 1. FC Töging und "Sisi Nyota" schlossen schnell Freundschaft. (Foto: CARE/Kohl)

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Hallo Deutschland!

Montag, 20. Juni 2011

Am Samstag ging’s endlich los! CARE begrüßt vierzehn Mädchen aus Sportprojekten in Kenia auf deutschem Boden. Das Team erwartet ein buntes Programm in Deutschland und Luxemburg, als Höhepunkt schauen sich die Mädchen das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Berlin an.

CARE-Mitarbeiter Nick Kohl und Katharina Nordhorn berichten im Blog von unterwegs:

Endlich angekommen! Die kenianischen Fußballerinnen landen in München (Foto: CARE/Kohl)

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