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Beitrag getaggt unter ‘Mädchen’

Von Bayern nach Bonn und ein großer Topf Ugali

Sonntag, 26. Juni 2011

24. Juni: Von Bayern ging es gestern nach Nordrhein-Westfalen. Genauer gesagt, nach Bonn. In Frankfurt verabschiedeten wir Katrin Ellenberger von der Bundesliga-Stiftung. Ein schwerer Abschied, nach so vielen Tagen, die die Mädchen und wir mit ihr verbrachten und viel erlebten. Aber heute Abend, bei der Benefizgala von CARE, werden wir sie noch einmal sehen. In einer Jugendherberge in Bonn richteten wir uns ein, ruhten uns ein wenig aus und machten einen kleinen Waldspaziergang. Abends spielten die Mädchen dann gegen Mädchen der Sportfreunde Ippendorf in Bonn. 2:1 ging das Spiel aus – für die Bonnerinnen. “Verlieren gehört auch dazu. Manchmal lernt man dabei viel mehr, als wenn man gewinnt. Und letztlich geht es ja auch um den Spaß am Sport, nicht ums Gewinnen”, sagt Auma Obama. Trotzdem, heute, auf dem Weg nach Siegburg, hoffen wir natürlich, dass “Sisi Nyota” wieder einen Erfolg feiern kann.

Die Mädchen von "Sisi Nyota" freuen sich, mit der Afrika-AG des Gymnasiums Alleestraße in Siegburg Fußball zu spielen. (Foto: Ralf Hoffend)

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Kicken mit den Löwen

Donnerstag, 23. Juni 2011

21. Juni: Töging ist ein relativ kleiner Ort, mit weniger als 10.000 Einwohnern. Nicht einmal 700 Einwohner leben hier auf einem Quadratkilometer zusammen. Viele der Mädchen waren verwundert, dass niemand auf den Feldern arbeitet, dass so wenige Menschen auf der Straße sind. “Muss hier niemand arbeiten”, fragte uns eines der Mädchen. Und ein anderes gab den Tipp, “dass die Menschen hier den Mais näher aneinanderbauen sollten, damit die Ernte ertragreicher wird”.

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Ein Remis, mehr als 11 Freundinnen und Reiseplanungen

Dienstag, 21. Juni 2011

19. Juni: Das hatten wir uns anders vorgestellt: Auch heute verdunkelt wieder eine Regenwolke den Himmel und es ist richtig kalt geworden. Aber Regen und Kälte können den Mädels von “Sisi Nyota” kaum die Laune verderben. Morgens trainieren sie – ganz motiviert, das heutige Spiel für sich zu entscheiden. Nach dem Frühstück geht es aber zunächst zur Burg Burghausen. Eine kleine Tour auf Englisch führt die Mädchen, ein paar der Töginger Mädchen und uns um die längste Burg Europas herum. Die Tögingerinnen und die kenianischen Mädchen verstehen sich gut: Auf Englisch, Deutsch, Suaheli und mit Händen und Füßen verständigen sie sich, lachen und freunden sich immer mehr an.

Die Mädchen vom 1. FC Töging und "Sisi Nyota" schlossen schnell Freundschaft. (Foto: CARE/Kohl)

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Hallo Deutschland!

Montag, 20. Juni 2011

Am Samstag ging’s endlich los! CARE begrüßt vierzehn Mädchen aus Sportprojekten in Kenia auf deutschem Boden. Das Team erwartet ein buntes Programm in Deutschland und Luxemburg, als Höhepunkt schauen sich die Mädchen das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Berlin an.

CARE-Mitarbeiter Nick Kohl und Katharina Nordhorn berichten im Blog von unterwegs:

Endlich angekommen! Die kenianischen Fußballerinnen landen in München (Foto: CARE/Kohl)

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DR Kongo: Im Krieg sind manche Wunden unsichtbar

Mittwoch, 26. November 2008

Elisabeth Roesch

(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)

Goma, 24. November, 2008 – Erneut besuchen wir die Flüchtlingslager in Goma und sammeln neue Geschichten von Vertriebenen. Wieder fragen wir uns, was die Menschen in Zeiten des Krieges wirklich brauchen. Manche Bedürfnisse sind offensichtlich, wie das Bedürfnis nach Obdach, sauberem Wasser, Nahrung und Kleidung. Aber andere Bedürfnisse erkennt man nur schwer. Dementsprechend hart ist es auf diese zu reagieren. Besonders schwer ist es im Fall von sexuellem Missbrauch.

In einer Kirche in Goma haben sich im Laufe der letzten Wochen mehr als 1000 Flüchtlinge eingefunden. Seit unserem letzten Besuch sind weitere Hunderte von Vertriebenen dazu gekommen. Die anderen Flüchtlingslager, die wir in Goma besuchen, sind kleiner. Dort leben nur ein paar Familien aus demselben Ort. Aber in der Kirche treffe ich auf Menschen aus sämtlichen Regionen, z.B. aus Masisi und dem Westen von Rutshuru. Viele von Ihnen kamen allein. weiterlesen »

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DR Kongo: Vergewaltigungen nehmen kein Ende

Mittwoch, 26. November 2008

Elisabeth Roesch ist Mitarbeiterin von CARE im Kongo. Sie betreut ein Projekt für traumatisierte Frauen, die physische oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Hier schreibt Sie über ihre tägliche Arbeit.

(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)

Goma, 7. November 2008 – „Ich lebe seit einem Jahr in der Demokratischen Republik Kongo und betreue Frauen, die sexuell missbraucht wurden. Sie erzählen mir oft von diesen schrecklichen Erlebnissen und deren Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. Bevor ich nach Afrika kam, hatte ich in unzähligen Nachrichtenartikel über die Situation der Frauen im Kongo gelesen. Doch ich war keineswegs vorbereitet auf das, was ich hier erlebe und worüber die Frauen mir berichten. Jedes Mal, wenn ich mit ihnen über ihre Erlebnisse spreche, überkommt mich eine erschütternde Traurigkeit. Denn ich habe das Gefühl, als würden die furchtbaren Fälle von Vergewaltigungen, Folter und Verstümmelung kein Ende nehmen.“

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