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	<title>blog.care.de &#187; Nachhaltigkeit</title>
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	<description>Blog des Teams von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.</description>
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		<title>Das CARE-Büro in Malawi</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Deller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Deller]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Länderbüro]]></category>
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		<description><![CDATA[CARE-Mitarbeiter mit Malawis. Foto: CARE Malawi, 8. Dezember 2008. Wir verbringen den Vormittag im Büro von CARE, weitere Absprachen sind zu treffen. Die Diskussionsrunde ist international zusammengesetzt. Cecily, die englische Direktorin des CARE-Büros, erzählt von Malawi, von ihrer Arbeit mit dem Team und von all den Dingen, die hier so dringend gebraucht werden. Chrispin, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="background-color: #eeeeee;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="300">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2008/12/bilder-salima-10-12-08-159-10-300x200.jpg" alt="CARE-Mitarbeiter mit Malawis" /><br />
<span style="font-size: 10px; line-height: 14px;">CARE-Mitarbeiter mit Malawis. Foto: CARE</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><strong>Malawi, 8. Dezember 2008.</strong> </span></span><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><em>Wir verbringen den Vormittag im Büro von CARE, weitere Absprachen sind zu treffen. </em></span></span><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><em>Die Diskussionsrunde ist international zusammengesetzt.</em> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><span id="more-462"></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Cecily, die englische Direktorin des CARE-Büros, erzählt von Malawi, von ihrer Arbeit mit dem Team und von all den Dingen, die hier so dringend gebraucht werden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Chrispin, der malawische Abteilungsleiter für die Hilfsprojekte, kommt dazu und schildert seine Eindrücke von der Arbeit hier im Land. Er ist einer der wenigen Malawis, der eine akademische Ausbildung hat. Studiert hat er Agrarwissenschaften in der Hauptstadt Lilongwe und hat später ein Aufbaustudium in Entwicklungspolitik in England gemacht.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">In Malawi ist der Bildungsniveau sehr gering. Insider berichten, dass Malawi einen Bildungsstand von 40 Prozent des Standards von Südafrika erreicht. Lesen, Schreiben und Rechnen können fast alle, alles andere wird schwierig. Wir sind froh, Chrispin zu haben, er hat wirklich viel Erfahrung. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Peter, unser Koordinator, berichtet aus der Projektarbeit. Dejan, unser Afrika-Referent, schildert die deutsche Sicht der Dinge. Nach einem arbeitsreichen Tag geht es weiter Richtung Norden nach Ntschisi, einem der Projektgebiete. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Wir fahren über die große Straße. Etwa anderthalb Stunden lassen wir die Landschaft auf uns wirken und sind erstaunt, wie viele Menschen zu Fuß auf der Autobahn ähnlich ausgebauten Piste unterwegs sind. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Kaufen kann man unterwegs fast alles. Kinder und auch Erwachsene bieten am Straßenrand von Holzkohle über Apfelsinen bis hin zu lebenden Hühnern, Tauben und Feuerholz zum Kochen, in der Umgebung eingesammelt, alles Mögliche an. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Autos gibt es hier nicht viele, der Benzinpreis ist fast so hoch wie in Deutschland, alles andere ist aber viel billiger. In Nitschisi beziehen wir eine einfache Bleibe. Es gibt zwar ein Badezimmer mit Waschbecken, Badewanne und Toilette, aber das Leitungssystem funktioniert seit geraumer Zeit nicht mehr. Also gibt es kein fließendes Wasser. Morgens um fünf Uhr bringt man uns einen Eimer Wasser. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Die Malawis nehmen es gelassen, und wir passen uns an. Der Regen setzt ein. Er ist sehnsüchtig erwartet von der Landbevölkerung, die fast ausschließlich aus Kleinbauern besteht. Folge des Regens ist, dass wir nachts keinen Strom haben. Auch das nimmt ein Malawi gelassen, der überwiegende Bevölkerungsteil hat halt einfach keinen Strom. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Ausgestattet mit Kerzen und Streichhölzern, gehen wir spät abends in die angrenzende Bar. Dort haben wir nette Gesellschaft von Peter, dem Projektkoordinator und weiteren CARE-Mitarbeitern, die hier in Ntchisi wohnen. Wir befinden uns immer noch in einer Stadt, zwar klein, für das Empfinden der Einheimischen  immer noch gut ausgestattet. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Am nächsten Morgen geht es weiter mit der Arbeit.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Spenden Sie eine Ziege in unserem Spendenshop!</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Schicken Sie einem unterernährten Kind eine Monatsration Kraftnahrung! </a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Oder werden Sie Zukunftspate und helfen Sie dauerhaft.</a></p>
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		<title>Was braucht ein Malawi?</title>
		<link>http://blog.care.de/was-braucht-ein-malawi/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Deller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[HIV / AIDS]]></category>
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		<description><![CDATA[Wohnen in Malawi. Foto: CARE Malawi, 9. Dezember 2008. Weiter geht es zum kleinen CARE-Büro in Nitchisi. Dieses Projekt wird dezentral gesteuert, erklärt mir mein Kollege Dejan. Denn was nützt es uns, wenn die Projektkoordinatoren in der Hauptstadt im Büro sitzen. Kleine Anlaufstellen vor Ort machen das Arbeiten viel einfacher, letztlich auch effizienter, so Dejan. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="background-color: #eeeeee;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="300">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2008/12/img_2000-1-300x200.jpg" alt="Wohnen in Malawi" /><br />
<span style="font-size: 10px; line-height: 14px;">Wohnen in Malawi. Foto: CARE</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="MsoNormal"><strong>Malawi, 9. Dezember 2008</strong>. <em>Weiter geht es zum kleinen CARE-Büro in Nitchisi. Dieses Projekt wird dezentral gesteuert, erklärt mir mein Kollege Dejan.</em></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-466"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Denn was nützt es uns, wenn die Projektkoordinatoren in der Hauptstadt im Büro sitzen. Kleine Anlaufstellen vor Ort machen das Arbeiten viel einfacher, letztlich auch effizienter, so Dejan. Die CARE-Mitarbeiter, übrigens nur Einheimische und oft aus der Umgebung, sind so näher an den Menschen, sehen die Not schneller und wissen um die Bedürfnisse der Menschen hier in den Bergen von Malawi. Vor Ort lässt sich vieles einfach schneller recherchieren und unbürokratischer bearbeiten. Gerne lasse ich mir das alles erklären. Dejan ist ein erfahrener Entwicklungshelfer und macht diese Arbeit schon seit über 20 Jahren. Für mich ist es mein erster Afrikabesuch.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wir betreten das CARE-Büro und finden im ersten Raum zehn Säcke Mais-Saatgut. Verteilt wird das Saatgut an die Kleinbauern auf dem Land, sobald der Regen einsetzt. Dann lässt es sich besser pflanzen und es wächst schneller. Mais ist die Lieblings-Anbaufrucht der Malawis, eines der Hauptnahrungsmittel. Gepflanzt wird auch Reis, sofern die klimatischen Bedingungen es zulassen. Sojabohne und Süßkartoffel sind weitere beliebte Gemüsesorten. Weiteres Saatgut wird aus der Hauptstadt geordert. Es eilt, seit gestern regnet es.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wir lernen Leute von ICON kennen, einer malawischen Entwicklungshilfeorganisation, mit der wir zusammen arbeiten. Dellings, Lauzianne, Frederic und Peter, unser Koordinator, begrüßen uns ganz herzlich. Unsere lokalen CARE-Mitarbeiter sind wirklich an der Basis, sie sind ausgebildete Landwirte, spezialisiert auf verschiedene Gebiete: Hygiene, Ernährung und Landwirtschaft.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dann geht es weiter ins Hinterland. Wir verlassen zusammen mit Peter, Lauzianne, Frederic und Dellings die geteerte Straße und bewegen uns von nun an auf unbefestigten, staubigen Wegen. Der Regen hat aufgehört.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nach einer Stunde erreichen wir unser Ziel, den Bezirk Kazonga, das Dörfchen Orchard. Wir besichtigen einen vom Dorf gemeinschaftlich angelegten Dorfgarten, etwa 200 Meter lang und 50 Meter breit. Alle Wohneinheiten haben hier ein Stück Land und bauen gemeinschaftlich Soja, Bohnen, Tomaten und Kartoffeln an. Dazwischen wurden kleine Bananenbäume, Mango- und Papayabäume gepflanzt. Das ganze Dorf und alle Autoritäten sind versammelt, vom Bürgermeister, über den Pfarrer bis hin zu dem nahe wohnenden Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Verantwortlichen erklären uns stolz, was sie alles geschafft haben. Der Garten ist ganz neu, vor wenigen Monaten gepflanzt. Saatgut und Pflanzen wurden von CARE finanziert. Die Koordinatoren schulen die Bauern in Landwirtschaft und geben Informationen über abwechslungsreiche, gesunde Ernährung.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Seit kurzem gibt es einen Brunnen ganz in der Nähe und die Freude darüber drücken die Frauen durch Gesängen aus. Letztes Jahr noch mussten sie das Wasser aus einem kleinen Bach holen. Drei Eimer Wasser am Tag für den Hausgebrauch, eine halbe Stunde Fußweg hin und her, macht zusammen drei Stunden am Tag, für jede Frau, teilweise auch für die Kinder.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hinzu kam noch das Wasser zur Bewässerung des Dorfgartens. Am Bach haben sich alle bedient: Kühe, Schafe, Ziegen und Menschen. Die hygienischen Bedingungen mag ich mir gar nicht vor Augen halten. Durchfallerkrankungen waren an der Tagesordnung.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf die Frage, was sie am nötigsten brauchen, antworten alle aus einem Munde: Dünger! Die weltweiten Preissteigerungen machen sich auch hier bemerkbar. Dünger ist für eine Bauernfamilie unerschwinglich. Aber ohne Dünger wachsen die Pflanzen nicht. Und wachsen die Pflanzen nicht, dann gibt es nicht genug zu Essen. Die Menschen haben einfach Angst, letztes Jahr gab es noch viel weniger Regen, als erforderlich und einige Monate wurde von fast Nichts gelebt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Weiterhin wünschen sich die Bauern Eimer, Gießkannen und Feldwerkzeuge, auch dies können sie selbst nicht finanzieren. Ich fühle mich nicht gut, denke ich an all den Überfluss und Konsum, den wir gerade in der Vorweihnachtszeit doch so gerne ausleben. Die Menschen hier wollen einfach nur genug zu essen haben.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sie sind stolz über ihre Erfolge, freuen sich über unseren Besuch und begegnen uns mit tiefer Dankbarkeit, Respekt und Wertschätzung. Das ist auch das, was uns immer wieder in den nächsten Tagen entgegen gebracht wird. Und diese Lebenshaltung ist nicht abhängig von irgendwelchen materiellen Dingen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zum Dank gibt es ein kleines Dorffest und so wie wir mit Singen begrüßt wurden, so werden wir auch mit Singen verabschiedet. Weiße sind in diesem Dorf noch nicht viele gewesen. CARE ist die erste Hilfsorganisation, die in diesen abgelegenen Winkel kam, unsere Hilfe spricht sich herum, die Einwohner der Nachbardörfer kommen und möchten teilhaben. Das erste Auto kam letztes Jahr, zusammen mit den CARE-Mitarbeitern. Wie ein Lauffeuer hat sich dieses Ereignis seither herum gesprochen.</p>
<p class="MsoNormal">CARE versorgt in dem Gebiet Ntchisi mittlerweile 90 Dörfer!</p>
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		<title>Ankunft in Malawi</title>
		<link>http://blog.care.de/ankunft-in-malawi/</link>
		<comments>http://blog.care.de/ankunft-in-malawi/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Deller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Deller]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Malawi, 7. Dezember 2008. Gerade fängt es wieder an heftig zu regnen, und ich hoffe, die E-Mail mit dem Blogtext geht durch. Malawi, eines der ärmsten Länder dieser Erde, im Südosten Afrikas gelegen, ist etwa ein Drittel so groß wie Deutschland. Es ist von Sambia im Osten, Mosambik im Süden und Westen und von Tansania [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a href="http://blog.care.de/martina-deller"></a></strong></em></p>
<div class="mceTemp"><a href="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2008/12/bilder-salima-10-12-08-159-1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-509" title="bilder-salima-10-12-08-159-1" src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2008/12/bilder-salima-10-12-08-159-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></div>
<div class="mceTemp"><a href="http://blog.care.de/martina-deller"> </a></div>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><strong>Malawi, 7. Dezember 2008</strong>. <em>Gerade fängt es wieder an heftig zu regnen, und ich hoffe, die E-Mail mit dem Blogtext geht durch.</em></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;"><span id="more-452"></span></span></span><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Malawi, eines der ärmsten Länder dieser Erde, im Südosten Afrikas gelegen, ist etwa ein Drittel so groß wie Deutschland. Es ist von Sambia im Osten, Mosambik im Süden und Westen und von Tansania im Norden umringt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Bestimmend für Malawi ist der Lake Malawi, der sich über eine Länge von etwa 500 Kilometer östlich an Malawi vorbeischlängelt und gleichzeitig die Grenze hin zu Mosambik markiert.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Das Klima ist tropisch, Anfang Dezember hat die Regenzeit bereits begonnen. Der Regen setzt im Süden ein und zieht dann weiter Richtung Norden, in die Berge von Malawi. Lilongwe ist die Hauptstadt von Malawi mit 400.000 Einwohnern, sie wirkt auf mich eher wie eine kleine Provinzstadt. Entsprechend ist die Infrastruktur. Es gibt kaum Internetanschlüsse, keine großen Geschäfte, und der Strom fällt regelmäßig bei einsetzendem Regen aus.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Hier in Lilongwe befindet sich das Länderbüro von CARE mit 120 Mitarbeitern, unter der Leitung der amerikanischen Kollegen. Die Arbeitsbedingen sind nicht einfach. Zu dieser Jahreszeit ist es schon fast normal, dass man nur ein- bis zweimal pro Woche E-mails schicken kann. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Hier in Afrika ticken die Uhren anders, die Menschen machen zwar viele Dinge gleichzeitig, so scheint mir jedenfalls, dennoch geht alles langsamer von statten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">In Malawi betreut CARE Deutschland – Luxemburg in zwei Distrikten, abseits von den wenigen, gut ausgebauten Straßen  &#8211; ein Projekt, das vor allem auf die gute Versorgung von Kindern unter fünf Jahren ausgerichtet ist. Kinder gibt es hier viele. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Das Projekt ist von CARE und der Europäischen Union finanziert, mit dem Ziel, in drei Jahren 125.000 Menschen zu helfen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Dejan von Roman, unser Afrika-Referent, betreut das Projekt und ich begleite ihn.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Am Sonntag, den 7. Dezember 2008 geht die Arbeit los. Zum Ausruhen ist keine Zeit. Peter, der Projekt-Koordinator, besucht uns im Hotel. Die Planung der nächsten Tage wird gemacht, erste Fragen werden ausgetauscht. Peter kommt aus Malawi. Er ist für uns die Verbindungsstelle zu den ländlichen Gebieten, weit weg von den nur wenig existierenden gut ausgebauten Straßen, die von Nord nach Süd und von Ost nach West führen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Calibri; color: #000000;"><span style="font-size: 11pt; color: #000000;">Er ist ein Malawi, kennt die Menschen hier, weiß aber auch um die Notwendigkeit einer guten und nach europäischem Standards durchzuführenden Projektabwicklung. Und so werden wir bereits am ersten Tag den Eindruck nicht los, dass hier ist alles ganz anders ist, in diesem schönen Land mit seinen so freundlichen und netten Menschen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Spenden Sie eine Ziege in unserem Spendenshop!</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Schicken Sie einem unterernährten Kind eine Monatsration Kraftnahrung! </a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Oder werden Sie Zukunftspate und helfen Sie dauerhaft.</a></p>
<p class="MsoNormal">
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		</item>
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		<title>Kleinkinder, nur fünf Kilo schwer</title>
		<link>http://blog.care.de/kleinkinder-nur-funf-kilo-schwer/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Deller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[unterernährte Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleinkind in Malawi. Foto: CARE Malawi, 11. Dezember 2008. Wir sind heute in dem Distrikt Salima, ganz in der Nähe des Lake Malawi. In den Dörfern, die CARE betreut, werden die Familien mit unterernährten Kindern versorgt. Sie werden gewogen. Es gibt Kinder, die mit einem knappen Jahr nur etwa fünf Kilogramm wiegen. Das ist eindeutig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="background-color: #eeeeee;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="200">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://blog.care.de/wp-content/uploads/2008/12/img_2000-4-200x300.jpg" alt="Kleinkind in Malawi" /><br />
<span style="font-size: 10px; line-height: 14px;">Kleinkind in Malawi. Foto: CARE</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Malawi, 11. Dezember 2008.</strong> <span style="font-size: small; font-family: Times New Roman; color: #000000;"><span style="font-size: 12pt; color: #000000;"><em>Wir sind heute in dem Distrikt Salima, ganz in der Nähe des Lake Malawi.</em></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-483"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<div class="MsoNormal"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></span></div>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">In den Dörfern, die CARE betreut, werden die Familien mit unterernährten Kindern versorgt. Sie werden gewogen. Es gibt Kinder, die mit einem knappen Jahr nur etwa fünf Kilogramm wiegen. Das ist eindeutig zu wenig. In Deutschland hat ein Neugeborenes bereits ein Gewicht zwischen drei und vier Kilo. Die Ernährung der Kinder und der ganzen Familie wird umgestellt, innerhalb von nur zwölf Tagen nehmen diese Kinder ein bis zwei Kilo zu. Der Erfolg ist schnell sichtbar. Alle Betroffenen sind beeindruckt.</p>
<p class="MsoNormal">Vor der Maßnahme bestand das Hauptnahrungsmittel aus einem Brei, gemacht aus gekochtem Wasser und Mais. Das Essen war sehr einseitig, zu wenig Vitamine und kaum Fett und Protein.</p>
<p class="MsoNormal">Die Kinder, aber auch die Erwachsenen erhalten während der Umstellung Nahrungsmittel aus folgenden Gruppen:</p>
<p class="MsoNormal">- tierisches Protein (z. B. Ziege)</p>
<p class="MsoNormal">- Hülsenfrüchte (Soja und Bohnen)</p>
<p class="MsoNormal">- Fett (Sojabohnen)</p>
<p class="MsoNormal">- wechselnde Gemüsesorten (Süßkartoffel, Mais, Reis)</p>
<p class="MsoNormal">- Obst (Mango, Apfelsine, Papaya)</p>
<p class="MsoNormal">Die sind alles heimische Nahrungsmittel. Gleichzeitig wird die Einrichtung von kleinen Hausgärten gefördert. Hier können die Frauen das Gemüse selbst anbauen. Das Saatgut bezahlt CARE. Weiterhin erhalten sie eine Schulung im Anbau, in der Ernte und der Lagerung des Gemüses. Für das Fleisch zahlt CARE in den meisten Fällen. Die Begünstigten sind glücklich, nun gesunde Kinder zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Die Kost wird beibehalten, begleitet durch CARE-Mitarbeiter. Der Abstand der Besuche wird hierbei immer größer. Braucht eine Familie mit einem unterernährten Kind zunächst kontinuierliche und wöchentliche Betreuung, kann der Abstand nach einer gewissen Zeit vergrößert werden&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Spenden Sie eine Ziege in unserem Spendenshop!</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Schicken Sie einem unterernährten Kind eine Monatsration Kraftnahrung! </a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://care.de/spendenshop">Oder werden Sie Zukunftspate und helfen Sie dauerhaft.</a></p>
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