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Beitrag getaggt unter ‘Nothilfe’

Zwei Fragen, dann stummes Flehen

Donnerstag, 26. Januar 2012

Haoua Lankoandé leitet die Anwaltschaft von CARE Niger und berichtet über die dramatische Zuspitzung der Nahrungsknappheit.

Meine Erfahrung sagt mir, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Die Krise hat bereits begonnen. Die ersten Anzeichen kann man überall im Land beobachten. Sie haben sich erschreckend schnell flächendeckend ausgebreitet. Zunächst sieht man es in den Städten. In meinem Fall ist das Niamey, die Hauptstadt des Nigers.

Die Menschen kommen aus den Dörfern in die Städte. (Foto: CARE/ Brooks)

Die Menschen kommen aus den Dörfern in die Städte. (Foto: CARE/ Brooks)

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Rückblick 2011: Ein Jahr in Blogs

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hilfe in Pakistan und Haiti, Dreifachkatastrophe in Japan und Dürre am Horn von Afrika – CARE Helfer berichteten auch 2011 in ihren Blogs von großen Katastrophen, großer Hilfe und großen Hoffnungen auf eine bessere Zukunft.

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Japan: Treffen in einem Container

Montag, 12. Dezember 2011

Auf der Fahrt durch die vom Tsunami verwüstete Region kommen wir immer wieder an “Parkplätzen” vorbei, auf denen hunderte von Autos aufgereiht stehen. Allerdings handelt es sich um lauter Wracks, wie sie bei uns nicht einmal auf einem landläufigen Schrottplatz zu sehen sind. Die Welle hat nicht nur alles Leben ausgelöscht, das ihr im Wege stand, sie hat auch die Autos durcheinander gewirbelt. Manchmal sind Häuser aus einem unerfindlichen Grund stehen geblieben. Wenn sie vier Stockwerke hoch oder höher waren, sind die drei unteren Stockwerke aufgerissen – das Grauen starrt uns wie aus zahnlosen Mäulern an. Ein CARE Kollege erzählt, eine Grundschule mit fünf Stockwerken wurde bis zum Dach unterspült, zum Glück waren die Kinder schon evakuiert worden.

Viele Menschen leben noch immer in Notunterkünften. (Foto: CARE/ Rottländer)

Viele Menschen leben noch immer in Notunterkünften. (Foto: CARE/ Rottländer)

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Hier stand einmal eine Stadt

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Als wir, CARE-Helferinnen und Helfer, mit dem Wagen in die Bucht von Miyako in der nordjapanischen Provinz Iwate einschwenken, fällt als erstes die Leere auf. Keine Häuser, keine Fabriken, keine Hafenanlagen – stattdessen nur eine weite Ebene, die sich bis an die umgebenden Hügel zieht. Dort sieht man ab einer bestimmten Höhenlinie eine dichte Bebauung. Beim näheren Hinsehen aber bemerken wir links und rechts der Straße ein dichtes Geflecht von Betonfundamenten, die in einer skelettartigen Formation die Ebene kilometerweit überziehen. Schlagartig wird klar: Hier stand einmal eine Stadt.

Die Trümmer liegen grotesk versetzt im Hinterland. (Foto: CARE/ Rottländer)

Die Trümmer liegen grotesk versetzt im Hinterland. (Foto: CARE/ Rottländer)

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Bangkok – ein sinkendes Schiff

Freitag, 28. Oktober 2011

Von Promboon Panitchpakdi, Raks Thailand Country Director

Der 24. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag in Thailand. Wir haben nun die Lage der Gastarbeiter in einigen überfluteten Gebieten außerhalb von Bangkok überprüft und festgestellt, dass ihnen kaum geholfen wird. Dabei haben sie Hilfe bitter nötig.

Es ist eine schwierige Zeit für Bangkok, das tagtäglich von neuen Überschwemmungen heimgesucht wird, von Nord, West und Ost her – und im Süden befindet sich der Ozean. Die anschwelenden Fluten lassen die Stadt immer mehr schrumpfen, Bangkok gleicht damit einem sinkenden Schiff.

Die Menschen sind verunsichert, die Lebensmittelregale in den Tante-Emma-Läden und Einkaufszentren leer geräumt.

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“Eine Botschaft an alle Menschen”

Sonntag, 16. Oktober 2011

von Jamshed Naseer Siddiqi, Security Officer bei CARE Pakistan

Es heißt, dass die Fluten, von denen Pakistan 2010 heimgesucht wurde, die schlimmsten seit 1929 waren. Und man könnte glauben, dass der Schmerz und das Elend, dem die HelferInnen damals während ihres Nothilfeeinsatzes begegnet sind, nicht mehr zu übertreffen sind. Doch offenbar gibt es keine Grenzen für menschliches Leid. Augen können sich öffnen und noch mehr Zerstörung zu sehen, Herzen können noch mehr Schmerz fühlen, Seelen können neuerlich erschüttert werden. 29. September 2011: Ich habe mir noch nie Daten gemerkt, aber dieses Datum werde ich wohl jahrelang nicht vergessen können.

Fast genau ein Jahr nach der Flut in Pakistan 2010, wird das Land wieder von Fluten bedroht. (Foto: CARE/Rauf)

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Sorgen hier, Katastrophen dort

Donnerstag, 21. Juli 2011
Vor über einem Jahr wurde Pakistan von einer massiven Flut getroffen und viele Menschen verloren ihr Zuhause. (Foto: CARE/Tabinda Sindh)

Vor über einem Jahr wurde Pakistan von einer massiven Flut getroffen und viele Menschen verloren ihr Zuhause. (Foto: CARE/Tabinda Sindh)

„Jeder Tag Regen bringt Qualitätsverluste“, lese ich in einer Zeitung aus Deutschland. Ein Landwirt äußert sich besorgt über viel zu viel Regen im Rheinland. Er sagt: „Wir warten auf die große Hitze. Aber die ist nicht in Sicht.“ weiterlesen »

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