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Beitrag getaggt unter ‘Nothilfe’

Kongo: Ein Tag in einem Flüchtlingscamp in Goma

Donnerstag, 28. März 2013

Es ist als ob ganz Nord-Kivu in Bewegung wäre: die Menschen sind auf der Straße. Sie fliehen vor den Kämpfen, sie verlassen die Camps oder kommen gerade an. Es gibt Kämpfe und Flucht. Und Vergewaltigungen.
Aber das weißt du noch gar nicht. Nicht wirklich jedenfalls. Du bist am Stadtrand von Goma, auf holprigen, grün begrenzten Straßen zwischen sanften Hügeln. Die Landschaft um dich herum ist wie ein botanisches Wunderland, in dem die Menschen sich niederlassen dürfen. Du siehst Bohnenfelder, Bananenbäume und Sonnenblumen.

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

Das Camp Lac Vert bietet Menschen Zuflucht, die vor Gewalt und Kämpfen in Nord-Kivu fliehen mussten. (Foto: CARE/Adel Sarkozi)

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Vom CARE-Büro ins CARE-Projekt

Montag, 14. Januar 2013
Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Mein erster Tag beginnt im Büro in Colombo. Die Kollegen geben mir einen Überblick über die gesamte Arbeit von CARE in Sri Lanka. CARE engagiert sich unter anderem in zahlreichen Teeplantagen in der Mitte des Landes, im „Hügelland“ (Hill Country), wie der Teil des Landes genannt wird. Dort arbeitet CARE mit Teebauern und Teekonzernen zusammen, um die Lebensbedingungen der meistens sehr armen Teebauern zu verbessern. Viele von ihnen mussten vor den Konflikten im Norden fliehen und sind nun wieder zurückgekehrt.

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Sri Lanka: Wiedersehen nach vier Jahren

Freitag, 11. Januar 2013
In der Stadt Colombo wird investiert und gebaut. In ländlichen Gebieten dagegen gibt es keine befestigten Straßen. (Foto:CARE/Katrin Blume)

In der Stadt Colombo wird investiert und gebaut. In ländlichen Gebieten dagegen gibt es keine befestigten Straßen. (Foto:CARE/Katrin Blume)

Wir sind früher in Sri Lanka gelandet, als geplant. Das letzte Mal war ich vor vier Jahren hier. Sechs Jahre habe ich damals in Sri Lanka gelebt, habe Projekte zur nachhaltigeren Landwirtschaft betreut. Nach dem Tsunami standen die Nothilfe und dann der Wiederaufbau im Vordergrund. Ich bin gespannt zu sehen, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Bis ich meinen Stempel im Reisepass und mein Visum erhalte, dauert es nicht einmal zehn Minuten.  Und die Koffer auf dem Gepäckband fahren bereits ihre Runden, als ich meinen abholen möchte. Ruwan, der Fahrer von CARE, wartet schon. Der Flughafen liegt eine Stunde außerhalb und auf dem Weg in die Stadt erzählt er mir Unglaubliches. Vieles davon kann ich bei einem Blick aus dem Fenster mit eigenen Augen sehen. Es ist kaum noch Militär auf den Straßen und der einzige Checkpoint an der Hauptstraße nach Colombo ist nun mit Polizisten besetzt. Die Straßen haben befestigte und gesicherte Mittelstreifen, eine riesige Umgehungsstraße wird gebaut und es gibt seit ein paar Monaten eine Autobahn in den Süden mit Raststätten und festen Absperrungen an den Straßenseiten.

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Wie entstehen Projekte in anderen Ländern oder was macht das dritte Obergeschoss bei CARE?

Mittwoch, 26. September 2012

Nun ist mein freiwilliges soziales Jahr im politischen Leben bei CARE Deutschland-Luxemburg fast vorbei. Aber bevor ich mit meinem Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften beginne, möchte ich Euch noch die letzte Etage unseres Hauses vorstellen. Hier sind die Programmabteilung und das Controlling untergebracht.

CARE fördert Projekte gegen die Folgen des Klimawandels, wie hier in Vietnam. Mangroven werden als Katastrophenschutz gegen die Folgen des Klimawandels gepflanzt. (Foto: CARE/Cathrine Dolleris)

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Die Heimat ist nur noch eine Erinnerung

Donnerstag, 23. August 2012

von Marie-Eve Bertrand

Dieser Mann lebt in der malischen Stadt Djenné und bietet vier jungen Vertriebenen eine Unterkunft, obwohl auch er wirtschaftlich kämpfen muss. (Foto: CARE/ Marie-Eve Bertrand)

Dieser Mann lebt in der malischen Stadt Djenné und bietet vier jungen Vertriebenen eine Unterkunft, obwohl auch er wirtschaftlich kämpfen muss. (Foto: CARE/ Marie-Eve Bertrand)

Durch die andauernden Kämpfe in Mali fliehen auch weiterhin Menschen vor der Gewalt. Innerhalb Malis sind laut UN-Angaben derzeit rund 167.000 Menschen auf der Flucht, die meisten von ihnen kommen bei Gastfamilien unter.

Sie haben ihr Dorf geplündert. Sie töteten Menschen, zuerst die in Uniform: Soldaten, Staatsbeamte, Gefängnisaufseher. Um Angst zu säen, befreiten sie Gefangene. „Mein Mann hörte die Gewehrschüsse. Er verstand. Er sagte mir, ich solle mit den Kindern fliehen. Er selbst stieß ein paar Tage später zu uns. Ich hatte so große Angst. Wir flohen aus unserem Dorf, weiterlesen »

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Niger: Die „alten“ Frauen von Maijanjaré

Donnerstag, 05. April 2012

Barbara Jackson, CARE International

Ich sitze in dem kleinen Dorf Maijanjaré etwa sieben Fahrtstunden von der Hauptstadt Niamey entfernt. Mir gegenüber sitzt eine Gruppe Frauen. Allein ihre Fußsohlen, die mit Schwielen überzogen sind, erzählen eine ganz eigene Geschichte. Es ist eine Geschichte von viel Leid und Elend, eine Geschichte von erschöpfender Arbeit, um ein kleines Stück steinige, trockene Erde umzugraben, in der Hoffnung darauf Hirse pflanzen und hoffentlich auch ernten zu können. Es ist eine Geschichte davon, jeden Tag zwei Stunden Fußweg zurückzulegen nur um etwas Wasser zu holen. weiterlesen »

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Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone – Unsere Arbeit im Tschad

Donnerstag, 22. März 2012

Als feststand, dass eine Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone bevorsteht, besuchte Evelyne Guindon von CARE Kanada die Arbeit von CARE im Tschad.

Man kann nicht viele neue Geschichten über die drohende Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone erzählen. Aber mein jüngster Besuch in Westafrika zeigte mir, dass Hilfe dringend notwendig ist, um Schlimmeres zu verhindern, etwa Zustände wie in Ostafrika. Letztes Jahr wurde in Somalia für mehrere Regionen eine Hungersnot ausgerufen.

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