Elisabeth Roesch
(Übersetzung bearbeitet von Diana Holland)
Goma, 24. November, 2008 – Erneut besuchen wir die Flüchtlingslager in Goma und sammeln neue Geschichten von Vertriebenen. Wieder fragen wir uns, was die Menschen in Zeiten des Krieges wirklich brauchen. Manche Bedürfnisse sind offensichtlich, wie das Bedürfnis nach Obdach, sauberem Wasser, Nahrung und Kleidung. Aber andere Bedürfnisse erkennt man nur schwer. Dementsprechend hart ist es auf diese zu reagieren. Besonders schwer ist es im Fall von sexuellem Missbrauch.
In einer Kirche in Goma haben sich im Laufe der letzten Wochen mehr als 1000 Flüchtlinge eingefunden. Seit unserem letzten Besuch sind weitere Hunderte von Vertriebenen dazu gekommen. Die anderen Flüchtlingslager, die wir in Goma besuchen, sind kleiner. Dort leben nur ein paar Familien aus demselben Ort. Aber in der Kirche treffe ich auf Menschen aus sämtlichen Regionen, z.B. aus Masisi und dem Westen von Rutshuru. Viele von Ihnen kamen allein. weiterlesen »