Vom CARE-Büro ins CARE-Projekt

Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Bauernfamilien sind besonders betroffen, wenn die Reisernte durch Überflutungen wegfällt. (Foto: CARE/Katrin Blume)

Mein erster Tag beginnt im Büro in Colombo. Die Kollegen geben mir einen Überblick über die gesamte Arbeit von CARE in Sri Lanka. CARE engagiert sich unter anderem in zahlreichen Teeplantagen in der Mitte des Landes, im „Hügelland“ (Hill Country), wie der Teil des Landes genannt wird. Dort arbeitet CARE mit Teebauern und Teekonzernen zusammen, um die Lebensbedingungen der meistens sehr armen Teebauern zu verbessern. Viele von ihnen mussten vor den Konflikten im Norden fliehen und sind nun wieder zurückgekehrt.

CARE legt hier großen Wert auf Nachhaltigkeit – und das geht eben besonders gut mit einem längerfristigen Engagement für und gemeinsam mit den Menschen vor Ort.  Auch im Süden Sri Lankas arbeitet CARE. Zusammen mit den lokalen Regierungsbehörden verbessert CARE die lokalen Verwaltungsstrukturen und schult Mitarbeiter der lokalen Regierungen in den Bereichen Verwaltung und Kommunikation.

Nach unserem Treffen im Büro geht es dann endlich durch den Schulverkehr raus aus Colombo in Richtung Norden. Das Wetter wird immer schlechter, der Regen strömt. In den letzten Wochen hat es hier schon zahlreiche Überflutungen gegeben. Während unserer Fahrt organisiert mein Kollege Riyas die Nothilfe für Menschen, die von den Überschwemmungen betroffen sind.  Riyas ist der Regionalkoordinator für die Projekte von CARE im Norden Sri Lankas. Während der ganzen Fahrt sehen wir weite Flächen, die unter Wasser stehen. Wir erfahren über Telefon, dass es auch im Osten wieder schlimme Überschwemmungen gibt. Es regnet immer weiter. Das macht es noch schwieriger herauszufinden, was wo gebraucht wird. Was das für die Ernte heißt, ist noch nicht genau abzusehen. Aber sicher ist schon jetzt, dass ein großer Teil der Reisernte verloren gehen wird.

Einsatzorte

2 Gedanken zu “Vom CARE-Büro ins CARE-Projekt

  1. Hallo Leute,
    Ich bin noch zahlendes Mitglied.
    Bald, sobald die Einreise nach Sri Lanka wieder möglich ist, fliege ich für längere u unbestimmte Zeit runter.
    Ich habe mein Geld, für Mangrovenpflanzen gestiftet, nur darüber gibt es ihr keine Informationen.
    Zudem leben Freunde u Familien von Einheimischen in Sri Lanka u berichten mir davon, dass aktuell ihnen Niemand hilft.selbst keine Organisationen wie sie, was soll das?
    Wir sind im Jahre 2020 und die letzten Blogeinträge von 2015?
    Was ist in den letzten fünf Jahren passiert, vor Ort in Sri Lanka!
    Unsere Leute leben in Beruwala und verkümmern u sind vergessen u mit einmal uninteressant, da sie ja seit 15.3.2020 keine Touris mehr empfangen dürfen.
    Sie waren etabliert über Jahrzehnte.Haben sämtliches gemeistert, Hungerkrisen, Düren, Stürme, Unwetter, menschliche u naturbedingte Katastroohen u Kriege u jetzt noch die Pandemie.
    Eine Freundin rief mich eben an und berichtete mir aus ersten, von. Erogner aus Beruwala, wie sich derzeit die Lage vor Ort aussieht.Da fühlen Sätze wie, … wie kämpfen ums Überleben, kompletter Familienberbänden, die Jahr Generationen es im Verbund geschafft haben u jetzt womöglich daran zerbrechen u wir, ich auch noch sulen uns im Luxus mit all unseren Luxusproblemen, ob wir WLAN haben u in welcher Qualität, währenddessen unweit von uns Menschen verkümmern, die einst meinen Liebenstem verwöhnten mit Safaris oder und Ayuvedaanwendungen u jetzt!schaut die ganze Welt zu u das jetztige Hilfsengagement ist so beschränkt u inner europäisch machen alle auf u Sri Lanka, kann nicht aufmachen! Da es unendlich vielen Opfer geben würdet!
    Wie verrückt ist das denn bitte, Sri Lanka schützt sich u in ihr Land und wird dafür noch bestraft!keine Einkünfte u als Folge sämtliche Verschlechterungen auf allen Ebenen…
    Was macht das mit den Seelen, die lieben Menschen???
    Ganz zu schweigen, von den unsichtbaren Folgen, die aktuell noch gar nicht greifbar sind?

    Was tut Care aktuell u oder seit lookdown für diese Menschen vor Ort, denn die Spenden laufen ja für ein ganzes Jahr!
    Wie genau sieht Coronahilfe von ihnen in Sri Lanka direkt vor Ort aus?
    Viele Grüße aus Erfurt von
    Katharina Köllner die in 55Tagen endlich hinfliegen kann.

    • Liebe Frau Köllner,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre ehrliche Sorge um Ihre Bekannten in Sri Lanka und die Menschen dort generell können wir gut nachvollziehen. Viele Länder des globalen Südens trifft die Corona-Pandemie mit einer ganz anderen Härte als uns, dort vernichten die notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz schnell ganze Existenzen. Um das Überleben der Menschen in Sri Lanka zu sichern, verteilen CARE und unsere lokale Partnerorganisation Chrysalis Nahrungsmittelpakete an fast 10.000 Familien. Mehr zu dieser konkreten Hilfe während Corona können Sie hier nachlesen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr CARE-Online-Team

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